Zum Facharzt wegen meiner Schilddrüsenerkrankung
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Meine Hausärztin hatte mich zu einem Spezialisten wegen meiner Schilddrüsensache überwiesen. Es sollte überprüft werden, ob sich eventuell ein bösartiger Tumor eingeschlichen hatte.Aber dem ist nicht so und dafür bin ich Gott von Hezen dankbar.
Aber diese chronische Entzündung beeinträchtigt mich doch ganz schön.An manchen Tagen habe ich den Eindruck, das jeder einzelne Knochen und jedes einzelne Gelenk schmerzt. Aber ähnliche Schmerzen hatte ich auch bei Ausbruch meiner Depression. Manchmal weiß ich einfach nicht, woher die Beschwerden nun wirklich kommen. Depression oder Schilddrüse.Na, ich denke, oft wird es beides zusammen sein. Wie geht es euch eigentlich mit euren Depressionen? Sind bei euch auch körperliche Schmerzen damit verbunden?
Liebe Sibbdat,
oh, das tut mir jetzt leid mit deinen Schmerzen. Und es bestehen schon Zusammenhängen zwischen Leib Seele und Geist. Bei mir äussert es sich in Gelenkschmerzen, obwohl körperlich so nichts vorliegt. Umgekehrt ist es auch, dauernd Schmerzen zu haben, kann natürlich auch die Psyche beeinträchtigen.
Da wir in Deutschland leben, und es Fachärzte gibt, dürfen die wir natürlich auch in Anspruch nehmen.
Aber natürlich auch unseren himmlischen Arzt liebe sibbdat.
Der kann so tief in uns hineinschauen, viel tiefer als ein Facharzt, ein Röntgengerät usw. Für ihn gibt es nach aussen und nach innen keine Grenzen.
Und das macht mir jetzt auch Mut, für dich liebe sibbdat zu
beten.
viele liebe Grüsse vom Süden in den Norden,
und dass deine Schmerzen wieder weggehen,
hund und bär.
Hallo,
das ist schlimm mit deinen Schmerzen. Habe selbst eine kranke Schilddrüse (Unterfunktion) aber das ist ja noch lange nicht so schlimm wie bei dir. Gut, dass du keinen Tumor hast.
Wenn ich Depressionen habe, bekomme ich keine körperlichen Schmerzen. Außer ich sitze und liege wegen den Depressionen zu lange Daheim herum, dann habe ich Rückenschmerzen wegen der mangelnden Bewegung. Aber das ist was anderes. Ich weiß ja was ich dagegen tun könnte, kann mich aber nicht aufraffen. Dir wünsche ich, dass es bald besser wird.
Viele Grüße von Astrantia
Bei mir sind Depressionen noch nicht richtig diagnostiziert. Ich hab erst im Februar einen Termin beim neurologen bekommen.Jedoch bin ich mir sicher, dass es depressionen sind , gekoppelt mit Ängsten. Das fing bei mir schleichend an, und ich habe es mit Johanniskraut fast ein halbes Jahr wegbekommen. Allerdings ist es im August richtig schlimm geworden, dass ich dachte, ich sterbe, oder ich werde verrückt.Bei mir sind die Phasen immer tageweise, sogar auch minutenweise. Ich habe oft Angst vor Krebs. Mal tut es mir im Bein weh. Im Moment hab ich seit 3 Wochen Magenschmerzen, und soll zur Magenspiegelung. Ich hab auch Appetitlosigkeit und dadurch 2 kg abgenommen, dann hab ich Unruhe und manchmal Schwächegefühl...
Was habt Ihr für Sympthome ?
Liebe Nicilotta,
körperliche Schmerzen in der Depression können auch ein Aus-
druck dafür sein, dass in uns noch etwas Unbewältigtes steckt.
Das zeigt uns dann der Körper durch Schmerzen an. Auch die
Angst gehört dazu. Unsere Seele, unser Körper suchen sich
Ventile nach aussen. Also wenn ich jetzt meine Fahrradreifen
zu fest aufpumpe, drohen die zu platzen. Deshalb muss ich
durch die Ventile erstmal Luft rauslassen.
Was steckt noch an Unverarbeitetem in uns. Vieles erleben
wir auch unbewusst, und kriegen es gar nicht so mit. Oft
sind es auch Ängste, Dinge aus der Kindheit, die wir als Kind
einfach nicht verarbeiten konnten. Traumatas wie lieblose
KIndheit, Ehescheidungen, Ablehnung usw..................................
Man hat jetzt wissenschaftlich herausgefunden, dass selbst
Kinder, wenn sie noch im Leib der Mutter sind, Schaden erleben,
wenn sie von der Mutter aus welchen Gründen auch immer,
abgelehnt werden.
Dabei erlebt das Kind auch Schmerzen, kann aber noch nicht
unterscheiden zwischen Körperlichdem und seelischem
Schmerz.
Habe kürzlich gelesen, dass wir neunzig % unseres Lebens
nicht bewusst gestalten, sondern von unserem Unbewussten
gelenkt werden, so eine Macht hat dieses Unbewusste in
uns. Da erkennnen wir auch, dass wir manchmal so, und nicht
anders reagieren, und warum.
viele liebe Grüsse,
hund und bär.................
"es ist gut auch mal rückwärts in unsere Vergangenheit zu
schauen, leben müssen wir aber nach vorne, vorwärts."



Land
war das mit extremen körperlichen Schmerzen begleitet. Ich weiß noch, das zb. meine Beine so stark schmerzeten,das ich wochenlang nur mit aller größter Mühe laufen konnte. aber es wurde nie etwas körperliches gefunden.Und massive Gelenkschmerzen haben mich ab da immer begleitet.(trotz Bewegung).
2007 wurde dann der Morbus Hashimoto diagnostiziert. Die Schmerzen waren inzwischen so heftig geworden, das der Verdacht einer rheumatischen Krankheit bestand.Aber dann kam eben das mit der Schilddrüse raus.Nun ist es eben so, das ich oft nicht weiß, ist es nun die SD oder die Depression. Aber letztlich muß ich das auch nicht auseineander tüfteln.
Lieber Bär, du hast recht. Gott kann mir den Schmerz nehmen.Und das ist das Gute. er ist nicht dauerhaft da. Er kommt in Phasen. Mal bin ich ein bis zwei Wochen hintereinander beschwerdefrei und dann eben wieder nicht.Aber gemessen an dem, was Jesus für Schmerzen aushalten mußte, ist das nichts.Aber mit oder ohne Schmerzen. Das wichtigste für mich ist, das ich in Jesus bleibe.LG
Sibbdat