weiß gerade nicht wohin mit mir
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Das ich schon seit längerer Zeit nicht richtig schlafe habe ich ja schon geschrieben.(Tag zur Nacht und umgekehrt) Jetzt ist es so, das ich nicht unter Menschen sein kann aber auch nicht alleine. Bin seit 15.Uhr im Netz und springe von einer Seite zur anderen und ich bin genervt, nicht von dem was ich lese und doch kann ich es nicht beschreiben.
Ich habe am Sonntag erfahren,dass sich eine Bekannte, die in meinem Ort wohnt und mit der ich in der Klinik lag, sich das Leben nahm. Ich war geschockt und es tat mir unendlich Leid und doch waren da auch andere Gedanken.Seitdem bin ich total verunsichert. Ich würde es nicht tun und doch sind da diese Sehnsüchte.
Kann einer von Euch verstehen was ich meine? Floh
Ihr müsst euch aber keine Sorgen machen es sind nur Gedanken. Floh
Ja, liebe Floh, das kenne ich sehr gut.
Auch bei mir braucht sich niemand Gedanken machen.
Es ist die Sehnsucht nach dem Leben danach.
Ich will das mal nicht so ausschmücken.
Letztendlich komme ich sowieso dahin.Das ist das Einzige , was im Leben sicher ist .Ich komme irgendwann nach Hause.
Vorher aber habe ich ein paar Aufgaben zu lösen.
Und wenn es "nur " die Bemühung ist , ein möglichst guter Mensch zu werden. Sozusagen die Lebensaufgabe.
Meiner Überzeugung , Intuition nach werde ich nicht dieses glückliche Zuhause vorfinden , wenn ich meine Zeit auf Erden selber beende.
Ich glaube, dass ich alle Probleme wieder aufs Tablett bekomme.
Dann kann ich es auch gleich jetzt versuchen hinzubekommen.
Ich habe vom Tod schon sehr oft geträumt.Und ich bin da auch erwartungsvoll. Wie ein Mädchen vor der Hochzeit oder so.Aber es wird nur schön, wenn ich mich an die Regeln halte, die da heissen....
der Tod kommt zu mir, wenn es soweit ist.Ich werde dann gerufen.
Alle Probleme , denen ich im Leben ausweiche, finden wieder zu mir.
Naja, liebe Floh, ich denke auch an das Jenseits und seufze manchmal....,
in dem Wissen....,es kommt sowieso....
Wenn ich so schöne Gefühle habe zur Natur hin , ähnelt das der Todessehnsucht.Die Natur schenkt uns kleine Vorfreuden
und Trost.
Inwiefern bist Du verunsichert ?
weil es jemand doch getan hat ?
Ich bin froh, dass Du weißt, dass Du es nicht tun wirst.
Es gibt ja auch Heilung für uns .vielleicht ist das eine DER Aufgaben,die wir haben.Heil werden und es weitergeben.Zum Beispiel.Wir sind nicht einfach so da. Das glaube ich ganz fest.
Deine Bekannte hat das ausgeblendet. Sonst weiß ich ja nichts von der Geschichte.
Ich wünsche Dir einen ganz schönen , ungestörten Schlaf, sooo tief wie der Ozean....,und dann ein tolles Frühstück oder Brunch.
Guts Nächtle,
Alfa
Liebe Floh,
dass kenne ich auch, dass manchmal Gedanken in mir hochkommen,
auch über den Tod. Ehrlich gesagt, in schweren Phasen kann das
bei mir auch schon mal passieren. Klar es erschreckt, aber so
weit weg sind die Gedanken gar nicht. Als Fussballfan kommt
mir auch immer wieder Robert Encke in den Sinn, der sich ja
in seinen Depris umgebracht hat. Plötzlich alles weg.............kein
Leiden, kein Schmerz, keine Ablehnung, keine Verletzung.
Aber dann merke ich, dass ich doch auch wieder sehr gerne lebe,
und dass leben schon was mit Freude, aber auch was mit Leid
zu tun hat.
Aber wenn bald das Früjahr kommt, die Tage länger, heller und
wärmer werden, alles fängt neu an zu blühen, und zu reifen.........
neue Chancen, neue Möglichkeiten.
Und deshalb wünsche ich dir ganz feste, bleibe du im Leben, liebe
Floh......................natürlich, es zieht schon runter, wenn so eine
gute Bekannte, sich das geschenkte Leben selbst nimmt. Wir
wissen nicht die Gründe, und die Umstände.
Aber liebe Floh, du lebst noch, und du sollst und darfst leben!!!!!!!
Sei bitte gut zu dir, du hast es verdient, gehe achtsam und vor
sichtig mit dir selbst um, passe bitte gut auf dich auf..................
habe dich selbst ganz toll lieb..............................und du wirst leben!!
ganz viele liebe Grüsse,
Bär und Hund
Hallo!
Ich kenne das Gefühl auch sehr gut. Bei mir ist es sogar richtig stark gegensätzlich. Manchmal wünsche ich mir einfach nicht mehr da zu sein, weil der Schmerz zu groß ist oder einfach zu häufig kommt. Allerdings würde ich mir nie etwas antun, da ich große Angst vor dem Tod habe. Ich glaube nicht an ein Leben nach den Tod. In meiner Vorstellungen ist nach dem Tod einfach nichts, daher die Angst davor. Manchmal stelle ich mir dann die Frage ob Nichts besser wäre als diese Qualen. Aber dann denke ich daran, dass wieder gute Zeiten kommen für die es sich lohnt zu leben.
Für deine Bekannte gab es wohl keine Hoffnung auf bessere Zeiten. Aber wir alle hier dürfen die Hoffnung nie verlieren!
Viele Grüße von Astrantia
Ich habe diese Gedanken auch regelmäßig.
Aber man muss sich auch um mich keine Sorgen machen.
Meine Mutter und meine Frau sind mir so lieb, dass ich diesen Schritt nie vollziehen könnte.
Aber ich stand auch schon an der Kante eines Hochhausdaches....
Mir hilft fast immer, dass Wissen, dass Gott mich nie so belastet, dass es über meine Kraft geht.
Wenn ich nicht mehr kann, macht er.
Aber die menschliche Belastungsgrenze liegt wirklich hoch. Ist so meine Erfahrung als Sportler....
In manchen Zeiten sehr und zu hoch....
Lieber Floh,
ganz toll dass es dir heute wieder ein bieschen besser geht, und du
mehr Hoffnung hast. Diese Depris können uns manchmal alles ver
nebeln, und vor lauter Depri erkennt man das Gute und Schöne
nicht, obwohl man es gar nicht so will.
Geniesse deinen Tag lieber Floh, lasse es dir gut gehn, sammle
neue Kräfte für dich....................
in Gedanken,
viele liebe Grüsse
Bär mit Hund
Lieber Floh,
au, dass tut mir jetzt aber ganz arg leid für dich, dass es
dir gerade nicht so gut geht. Aber gut, dass du eine Klinik
gefunden hast, und es gerade für dich das beste ist.
Ich wünsche dir so ganz arg lieber Floh, dass du hier etwas
zur Ruhe kommen kannst, und diese dummen Depris dich nicht
mehr so arg plagen.
Was können wir denn anderes tun, als zu versuchen, so gut
es geht mit diesen Depris zu leben.
ganz viele liebe Grüsse,
ich denke an dich,
Bär mit Hund
Ja auch ich habe solche Tage.Wohin mit mir?
Und gerade heute ist weider so ein Tag.Eigentlich habe ich Urlaub und eigentlich könnte ich doch das machen wozu ich Lust hätte und was mir Spaß macht.Und trotzdem schaffe ich es nicht.
So viele wirre Gedanken schwirren durch meinen Kopf,ich will allen davon erzählen und halte am Ende doch wieder meinen Mund.
Ich möchte vergessen,aber wie stellt man das an?
Jeden morgen wenn ich noch im Bett liege überlege ich mir was ich machen könnte,was ich erledigen müßte oder was ich unternehmen könnte.
Vieles bleibt zur Zeit unerledigt und ich sitze einfach nur rum,immer mit diesen schwermütigen Gedanken.
Heute hatte ich meiner Cousine geschrieben und sie hatte mich sofort und ganz spontan zu sich eingeladen.Aber was sollte ich dort?
Einfach loslassen und entspannen schaffe ich nicht.
Morgen ist ein neuer Tag,morgen ist alles anders,morgen geht´s mir vielleicht besser.
Hallo Jacky,
mir geht es oft genau so wie du es gerade beschrieben hast ich kann also voll mit dir mitfühlen.
Es besastet mich sehr, denn es ist zu oft. Und was für ein Sinn hat das Leben denn dann noch, wenn man nicht das machen kann, was einem Spaß macht?
Ich schaffe es dann aus dem ganzen rauszukommen wenn ich mich wirklich mit aller Kraft zwinge doch irgendetwas zu tun, auch wenn es eine Kleinigkeit ist. Und blos nicht zu viel auf einmal vornehmen, denn dann schafft man es erst recht nicht mehr. Dann ist erstmal der Kreis gebrochen. Leider falle ich nach einiger Zeit immer wieder zurück in die Lustlosigkeit und was man dagegen tun kann, also gegen die Rückfälle, weiß ich leider auch nicht.
Viele Grüße von Astrantia



Land
allen, für eure Antworten,
Es tut mir Leid das ich mich erst heute melden kann,aber es ging nicht mehr.
Heute geht es mir wieder besser und es sieht nicht mehr Alles so Hoffnungslos aus.Danke Floh