Sie kommt ohne jede Vorwarnung und ohne jeden Grund.
Das Herz schlägt plötzlich rasend, Schweiß perlt auf der Stirn, man zittert am ganzen Körper, hat Atemnot, ein beklemmendes Gefühl im Brustkorb, hyperventiliert, sieht manchmal nichtvorhandene Dinge oder Personen und fühlt sich mehr als unwohl.
Man hat das Gefühl, nicht man selbst zu sein, oder neben sich zu stehen.
Symptome einer typischen Angst- oder Panikattacke, die zwar alle miteinander auftreten können, aber nicht müssen.
Im ursprünglichen Sinne ist Angst eine Schutz- und Erhaltungshandlung unseres Körpers.
In früheren Zeiten, als die Nahrungsbeschaffung oft mit direkter Lebensgefahr verbunden war, und man sich sein Essen mit Pfeil und Bogen jagen musste, war die Angstattacke oft lebensrettend.
Sie brachte uns in Sekundenbruchteilen in die Lage, mit aller zu Verfügung stehenden Energie vor einem Angreifer zu flüchten oder uns zum Kampf zu stellen.
Dazu wurden im Gehirn verschiedene sogenannte Indolamine ausgeschüttet, zu denen auch das Adrenalin und Serotonin gehören.