Nach der Geburt kommt es bei vielen Frauen zu depressiven Stimmungsschwankungen, die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich. Mit diesem Zustand kommen viele Frauen nach der Entbindung nicht zurecht.
Man spricht hier auch von postpartalen (nach der Niederkunft) oder postnatalen Depressionen.
Im Volksmund auch als Baby-Blues bekannt.
Man unterscheidet zwischen drei unterschiedlichen Kategorien der Wochenbettdepression.
Beim postpartalen Stimmungstief handelt es sich um „Heultage“, die in den ersten 10 Tagen nach der Geburt auftreten und auf die hormonellen Veränderungen zurückzuführen sind. Hierbei kommt es meist zu Traurigkeit, häufiges Weinen, Müdigkeit, Erschöpfung und Stimmungsschwankungen.
Meist verschwinden diese Symptome nach wenigen Tagen, wenn sie sich z.B. mit ihrem Partner aussprechen können und trösten lassen.
Die postpartale Depression kann jederzeit im ersten und zweiten Jahr nach der Geburt eintreten.
Es wird angenommen, dass etwa 20% aller Mütter betroffen sind.


.jpg)
