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Symptome einer Depression

Das Krankheitsbild einer Depression zu beschreiben, ist fast nicht möglich. Zu vielfältig und vielschichtig sind die Erscheinungsformen der Krankheit.

Es ist auch nicht möglich zu sagen ein Depressiver ist schwermütig und niedergeschlagen. Wer je einen an Depression erkrankten in einer manischen Phase erlebt hat, ist von vermeintlichen Klarheit der Krankheitssymptome nicht mehr überzeugt.

Relativ typische Merkmale sind gestörtes Zeitempfinden, Freudlosigkeit, Schwermut, Elendigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfbarkeit, Schamgefühle, Unruhe, Interesselosigkeit, Aggressivität, Reizbarkeit, Überempfindlichkeit, Gedächtnisstörungen, Minderwertigkeitsgefühle, Entscheidungsunfähigkeit, Grübelzwang, Angstzustände, Panikattacken, Verarmungsideen, Entfremdungserlebnisse, Zwangsgedanken, Emotionslosigkeit, Lebensmüdigkeit, Zwangsgedanken, Hypochondrie, Schuldgefühle, Versündigungswahn, Sinnestäuschungen, Halluzinationen, Wahrnehmungstörungen, gestörtes Zeitempfinden.

Dazu kommen noch körperliche Symptome wie Appetitlosigkeit, Muskel-, Rücken- , Gelenkschmerzen, Verspannungen, Herz- und Kreislaufstörungen, Schlafstörungen, Alpträume, Gewichtsverlust und sexuelle Störungen.

Hinzu kommen Störungen des Antriebes wie Unruhe, Getriebenheit, Mattigkeit.

Die Merkmale können alle auftreten, müssen jedoch nicht. Schon zwei oder auch Symptom(e) können Indikatoren für eine nahende Depression sein.

Die Auslöser für diese schwere Erkrankung sind ebenso verschieden wie das Krankheitsbild selbst.
Gründe sind dauernde Überbelastung (Burnout), reaktive Faktoren, zum Beispiel nach dem Verlust lieber Menschen, jahreszeitliche Auslöser wie bei der Winterdepression, andauernde zwischenmenschliche Probleme, Schwangerschaft (die Wochenbettdepression) und erbliche Belastungen.

Aus diesen Auslösern und Symptomen, lassen sich folgende Krankheitsbilder benennen.

Depressive Episode, bipolare Störung, depressive Neurose, Major Depression, larvierte und endogene Depression, Winterdepression, Wochenbettdepression, organische Depression, Altersdepressionen, reaktive Depressionen, manische Depression, Entwurzelungs- und Erschöpfungsdepression.

Sie sehen also, das Bild der Depression ist unglaublich vielfältig, wird in den letzten Jahren von den Ärzten immer besser erkannt und behandelt.
Seriöse Zahlen gehen davon aus das in Europa 20- 25% der Menschen an mehr oder minder stark ausgeprägten Depressionsymptomen leiden.
Es gibt jedoch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.
Die Depression ist eine der am leichtesten zu behandelnden psychischen Erkrankungen.

Trotzdem sollte man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Depressionen gehören aufgrund des hohen Selbsttötungsrisikos zu den potentiell tödlichsten Erkrankungen.
Nehmen Sie deshalb schnellstmöglich Hilfe in Anspruch wenn sie den Verdacht hegen, an einer Form der Depression erkrankt zu sein.