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Schlafstörungen

Diese Nacht scheint mal wieder kein Ende zu nehmen.
Unruhig und müde wälzt man sich von einer Seite auf die andere, doch der Schlaf will und will nicht kommen.
Der Kopf ist voll mit Gedanken, die man schon mindestens eine Millionen mal gedacht hat.
Mit Grauen denkt man an den nächsten Tag, den man wieder völlig übermüdet und erschöpft meistern muss.
So oder so ähnlich erleben Depressive Schlafstörungen.
 
Es gibt die Schlafstörung in unterschiedlichen Ausprägungen.
Man unterscheidet zwischen der Einschlaf- und der Durchschlafstörung und dem vorzeitigem Erwachen. Eine Kombination dieser Störungen ist möglich.
 
Diese Schlafstörungen können vielfältigste Ursachen haben.
Kummer, Freude und Sorgen können Auslöser dafür sein. Erst wenn die Leistungsfähigkeit während des Tages dauerhaft beeinträchtigt wird, spricht man von einer krankhaften Störung.
 
Im Allgemeinen kann man Störungen des Schlafes durch Verhaltensänderungen positiv beeinflussen. Dazu zählen keine aufregenden Filme mehr unmittelbar vor dem Einschlafen. Ebenso wird davon abgeraten, Kaffee oder Alkohol zu trinken.
Alkohol ist tatsächlich ein Schlafräuber, auch wenn allgemein das Gegenteil angenommen wird. Auch das Raumklima kann sich negativ auf unser Schlafverhalten auswirken.
 
Besonders an Depressionen Erkrankte berichten oft von einem Unvermögen die Nacht schlafend zu verbringen.
Oft wachen diese mitten in der Nacht auf und können aufgrund starken Grübelzwanges nicht wieder einschlafen. Derselbe Zwang ist auch dafür verantwortlich, dass depressiv Erkrankte oft erst tief in der Nacht in Schlaf fallen.
Der nächste Tag wird dann oft als besonders belastend wahrgenommen.
 
Kollegen, Familie und Freunde des Betroffenen leiden vielfach mit unter der Schlafstörung des Betroffenen. Sie müssen mit der Reizbarkeit und Unkonzentriertheit des Betroffenen zurechtkommen.
Dauern die Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum an, verstärken die negativen Reaktionen aus dem Umfeld das Leiden für den Depressiven noch.
 
Abhilfe schafft hier nur die Konsultation des Arztes und eine Behandlung der auslösenden Faktoren.