Als ich noch nicht wusste, dass ich an Depressionen erkrankt bin, habe ich an schlechten Tagen Alkohol getrunken, bis ich irgendwann abhängig war.
Zum Glück habe ich die Sucht vor etwa 11 Jahren hinter mir gelassen.
Alkohol half mir zwar immer für den Augenblick, hat aber das Problem insgesamt verschlimmert.
Besonders schlimm war die Zeit als ich mit dem Alkohol aufhörte.
Ich war meinen schlechten Gefühlen hilflos ausgeliefert.
Hat jemand ähnliches erlebt?






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Land
Alkohol ist kein Schlafmittel sondern tatsächlich ein Schlafräuber.
Wenn man trinkt fehlen einem wichtige Schlafphasen. Kein Wunder, dass Du dich morgens wie gerädert fühlst.
Im Moment steckst Du in einer Umgewöhnungsphase. Der Körper muss sich wieder daran gewöhnen, ohne Alkohol müde zu werden. Nach einer Woche des Nichttrinkens hast Du das meiste aber schon geschafft.
Was ich aber befürchte ist, dass Du durch die Ereignisse des letzten Jahres eine Depression entwickelt hast, die Dir jetzt, auch beim Schlafen, Probleme macht.
Ich bin selber viele jahre wie ein Zombie durchs Leben gegangen, weil ich nicht gut schlafen konnte und teilweise nächtelang wach gelegen habe.
Geholfen haben mir am Ende Medikamente , die mir ein Arzt verschrieb. Ich meine hier keine Schlafmittel, sondern das Antidepressivum das ich nehme.
Die einzige Nebenwirkung die das bei mir hat ist, dass ich eine halbe Stunde nach der Einnahme so müde werde, dass ich schlafen MUSS.
Logischer Weise nehme ich die auch vor dem Schlafengehen.
Was mir ebenfalls sehr geholfen hat ist Sport.
Wenn Du in dieser Richtung Interesse hast, kann ich Dir gern erklären, wie man am besten damit beginnt.
Ohne Überforderung und Frust.
Dazu müsste ich aber ersteinmal wissen, kannst Du denn in Deiner jetzigen Situation überhaupt Sport machen?
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