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Depressionen und Alkohol

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Don Limpio
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Als ich noch nicht wusste, dass ich an Depressionen erkrankt bin, habe ich an schlechten Tagen Alkohol getrunken, bis ich irgendwann abhängig war.
Zum Glück habe ich die Sucht vor etwa 11 Jahren hinter mir gelassen.

Alkohol half mir zwar immer für den Augenblick, hat aber das Problem insgesamt verschlimmert.

Besonders schlimm war die Zeit als ich mit dem Alkohol aufhörte.
Ich war meinen schlechten Gefühlen hilflos ausgeliefert.

Hat jemand ähnliches erlebt?


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Purzel
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bei mir war das so ich hab

bei mir war das so ich hab nie alkohol angerühert bis,bis zu mein 32j lebensjahr . da merkte ,obwohl es mir nie schmeckte ,oh das geht wenns mir nicht gut geht. das steigerte sich bis 2007 so extrem das ich alle 2tage trank (seltsamerweise nur bier und nie schnaps)ich brauchte immer 1tag um halbwegs wieder klar zukommen. kurz vor mein zusammenbruch (mein damiliger freund verstarb)trank ich täglich bis ich es nicht mehr aushilt und ein versuch hatte. den 3dritten in 2jahren aber diesmal war das anders. trank dann aber weiter ,wusste das es so nicht weiter ging und 2009 hab ich ne therapie angefangen und aufgehört zu trinken. ich hatte angst das ich abhängig sei und hab so sachen ausprobiert. nix passierte,trinke ein jahr jetzt nix ,bin ganz froh drüber.

 

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Ralle
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Alkohol und Marihuana

Das regelmäßige Bier zum entspannen am Feierabend brauchte ich in der Phase meines "Burnouts" 1996/97. Sonst hätte ich nicht einschlafen können, weil so viel in meinem christlichen "Dienst" in Bibelschule und Gemeinde los war, was mich überforderte.
Ich brauchte meine 2 Flaschen Weizenbier auch um von der "Salbung" runterzukommen, schlafen zu können um am nächsten Morgen für den Lobpreis fit zu sein. Wer es fassen kann der fasse es
Aus zwei Flaschen wurden mit der Zeit drei bis Vier und machmal ne ganze Flasche Wein allein und noch zwei Halbe Weizenbier dazu. Und zwar JEDEN Abend. Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, mal einen Tag keinen Alk getrunken zu haben und sagte mir: Nun bist Du auch noch Alkoholiker geworden.
Ist auch prima zum Aufrechterhalten einer Depression, wenn man sich dann täglich so schöne Selbstvorwürfe machen kann! Und dann machte ich mir Vorwürfe nicht gut genug zu glauben, nicht konsequent genug zu sein, ein christlicher Heuchler zu sein und und und...
Nach einigen Jahren kam ich auf die glorreiche Idee, den Alkohol durch Marihuana ersetzen zu können, weil das "gesünder" sei und nicht so abhängig macht wie Alkohol. Ich las einiges im Internet zum Thema Cannabis und züchtete ein Jahr lang in meinem Garten 7 Hanfpflanzen, von denen ich allerdings wenig Gebrauch machte, weil das Rauchen des Zeugs öfter Angstzustände bei mir auslöste.  So blieb es bei 2-3 Mal Rauchen im vierteljahr. Und den Alk konsumierte ich trotzdem weiter. War also ein Schuß in den Ofen und zudem kriminell. Da ich mit Gott sowieso im Clinch war, weil der mir ja nicht half, forderte ich ihn regelrecht heraus: "Wenn Du mich jetzt in den Knast schicken willst, Bitteschön, dann mach es doch! Du könntest mich ja auch von diesem Alkohol und Depressionsproblem befreien"
Machte er aber nicht und schaute wahrscheinlich amüsiert zu. Gott in die Enge treiben funktioniert nicht
So gab ich das mit dem Marihuana bald wieder auf. Der Alk war weiterhin ein großes Problem und zog mich zusätzlich runter. Im Jahr 2005 hatte ich dann eine große Herz-OP und verbrachte einige Monate im Krankenhaus und in der Reha. Dort gabs kein Bier und Wein! :-) Und deshalb kam ich davon los.
Vorher kannte ich kein Maß und trank jeden Tag. Nach dieser Ruhepause konnte ich zur Gesellschaft auch mal ein kleines Bier trinken ohne daß der Automatismus des "Zuschüttens" wieder einsetzte. Und es blieb dann auch bei  diesem Einen Bierchen der Woche. Ich hatte ein Maß gefunden und war nicht mehr abhängig. Seit einem Jahr trinke ich normalerweise NULL Alkohol. Nur noch bei Geburtstagsfeiern oder zu Weihnachten oder ähnlichen Anlässen in geselliger Runde. Aber auf KEINEN Fall mehr als Seelentröster, denn das ist Gift für mich!
Es lebt sich sehr viel besser OHNE! :-)

Machs wie Gott - werde Mensch

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Tizzia
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Der Alkohol

Na das kenne ich nicht schlafen können und als Einschlafhilfe Wein mal ein Glas mal eine halbe Flasche,
oder auch eine ganz und das fast 2 Jahre lang......plus eine Schlaftablette, einfach nur schlafen, durchschlafen, morgens aufstehen und sich erholt fühlen Pustekuchen..... Jeden morgen das gleiche kaputt
wie nach 10 Nachtschichten...... jetzt trinke ich seit ca. 1 Woche nichts mehr, kann kaum schlafen und bin morgens immer noch total kaputt.... ich hasse es Depressionen zu haben....ich möchte doch auch nur mal glücklich sein, lachen können Freude empfinden...das Leben geniessen und was mache ich kriege den Arsch nicht hoch....und jammere... aber helfen  tut es auch nicht!

So oder so ist das Leben.....

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Don Limpio
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Alkohol ist kein Schlafmittel

Alkohol ist kein Schlafmittel sondern tatsächlich ein Schlafräuber.
Wenn man trinkt fehlen einem wichtige Schlafphasen. Kein Wunder, dass Du dich morgens wie gerädert fühlst.

Im Moment steckst Du in einer Umgewöhnungsphase. Der Körper muss sich wieder daran gewöhnen, ohne Alkohol müde zu werden. Nach einer Woche des Nichttrinkens hast Du das meiste aber schon geschafft.

Was ich aber befürchte ist, dass Du durch die Ereignisse des letzten Jahres eine Depression entwickelt hast, die Dir jetzt, auch beim Schlafen, Probleme macht.

Ich bin selber viele jahre wie ein Zombie durchs Leben gegangen, weil ich nicht gut schlafen konnte und teilweise nächtelang wach gelegen habe.

Geholfen haben mir am Ende Medikamente , die mir ein Arzt verschrieb. Ich meine hier keine Schlafmittel, sondern das Antidepressivum das ich nehme.
Die einzige Nebenwirkung die das bei mir hat ist, dass ich eine halbe Stunde nach der Einnahme so müde werde, dass ich schlafen MUSS.
Logischer Weise nehme ich die auch vor dem Schlafengehen.

Was mir ebenfalls sehr geholfen hat ist Sport.
Wenn Du in dieser Richtung Interesse hast, kann ich Dir gern erklären, wie man am besten damit beginnt.
Ohne Überforderung und Frust.
Dazu müsste ich aber ersteinmal wissen, kannst Du denn in Deiner jetzigen Situation überhaupt Sport machen?


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Tizzia
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Sport

Durch meinen Job in der ambulanten Krankenpflege, sind meine Gelenke etwas in Mitleidenschaft gezogen worden.....
Ich bin hier in Essen im Klinikum bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung und bekomme Valoron,
dadurch kann ich mich wieder einigermaßen bewegen....
Früher war ich regelmäßig walken, vor ca. 1,5 Jahren noch, nur wurden  die Schmerzen so schlimm das ich mich kaum mehr bewegen konnte.
Ich versuche fast jeden Tag wieder zu laufen doch es fällt mir sehr schwer bin schnell ausser Puste...
und durch die Medikamente fange ich tierisch an zu schwitzen.....
Versuch macht klug....

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Don Limpio
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Das klingt nicht so, als wenn

Das klingt nicht so, als wenn Du bei der nächsten Olympiade mitlaufen würdest....

Gibt es denn einen Sport, den Du machen könntest? Also einen der die Gelenke nicht so belastet?
Was wäre denn zum Beispiel mit Schwimmen?


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Ralle
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oder fahrrad?

Oder Fahrrad fahren. Der Frühling ist da!
War heut mit dem Fahrrad los. Bei Sonnenschein zum Fitness-Center und dort ein bischen Muskeltraining machen. Anschließend in die Sauna. Das tut guuut!
Ich glaube inline skating geht auch nicht auf die Gelenke. Gut daß Du einen Schmerztherapeuten hast.
Ambulante Krankenpflege hält einen ja auch ganz gut in Trab. Treppauf Treppab! Hab ich auch 5 Jahre gemacht!
Aber ist kein Ersatz für Fitnesstraining weil es kein Ausdauersport ist. Erst durch die Ausdauerleistung werden die Endorphine freigesetzt, die einen gut drauf bringen.
Und dann ist der Job ja auch oft psychisch sehr belastend. Wie wirst Du damit fertig?
Lieber Gruß
Don Ralfo

Machs wie Gott - werde Mensch

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Tizzia
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Oh Oh da kommen ja dann

Oh Oh
da kommen ja dann wieder harte Trainingszeiten auf mich zu?
Ich war gestern Abend zur Gruppe bei meiner Ärztin, habe meine Situation zwar kurz ansprechen können
Sie meinte da ich nur eine relativ geringe Menge von meinem Antidepressivum nehme sollte ich mehr davon nehmen ( Cymbalta 60 mg 1x tgl.) ich soll jetzt auf 90mg hochgehen.

Das werde ich dann mal versuchen und schauen ob ich in die Schlappen komme?
Ich danke für die ANtworten und wünsche Euch einen glücklichen Tag...

Tizzia

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drachentraum
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Hallo, Leute! Ich finde , das

Hallo, Leute!
Ich finde , das es schade ist, dass depressionen und Alkohol so verschieden behandelt werden. Es wird von Therapeuten und Ärzten strickt getrennt.
Oft ist es aber nicht so. Ich habe angefangen mit Alk. um meine Sorgen zu verdrengen und es hängt mir immer noch nach. Und ich kenne viele andere, die werden wegen(nur) Alkohol behandelt, dann rauß gelassen und die Menschen versinken in Depri. und fangen wieder an zu trinken. Ein Teufelskreis.

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bär
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Alkohol

Liebes Drachentraum,

mit Alkohol hatte ich bisher noch nicht soviel zu tun. Aber

ich kann mir schon vorstellen, dass manche in ihrer Verzweif-

lung in der Depriphase, schon mal zur Flasche greifen. Ich

trinke dann meist viel Cola, aber da muss ich auch schon auf-

passen, dass es nicht zur Gewohnheit und zur Sucht wird.

Sobald es halt zur Sucht ausartet, wird Alkohol gefährlich.

Wenn du, wegen Sorgen zur Flasche gegriffen hast, hat es ja

eine Ursache. Also müsste beides behandelt werden, das Alko-hol

problem, und aber auch die Deression, Angstattacken usw.

Na ja, ausserdem sollte ich wegen meinen Depritabletten

gar keinen Alkohol mehr trinken.

Aber warum es so getrennt wird.............................

Am besten wäre es dann doch, wenn man diese Menschen, die

es betrifft, weitervermittelt in eine Therapie gegen Depressionen...................................................................................

Wie ist es denn gerade bei dir, liebe Drachentraum, bist

du unter ärztlicher Behandlung wegen deiner Depris, be-

kommst du Tabletten, oder bist du in irgendeiner Theapie.

Wenn nicht, hast du dazu jederzeit die Möglichkeit.................

Ja, es war nicht einfach für dich, was du in Russland alles

erleben musstest, und es tut mir auch echt leid für dich.

Gutmachen kann man das nicht mehr, aber durch verschiedene

Therapien, dass du einigermassen wieder glücklich leben kannst,

gerade auch mit deiner kreativen Seite.

Meine beste Therapie ist unter anderem, nach wie vor mein

Hund, weil der mich so gut verstehen kann, die spüren irgend

wo, wenn du sie brauchst.

Du und liebe Drachentraum, ich wünsche dir auch, dass du auf

einem guten Weg bleiben kannst, deine Wunden mehr und mehr
zu heilen beginnen,
viele liebe Grüsse auch anb deinen lieben Hund, passe gut auf

ihn auf.

Bär und Hund

 

 

 

 

die Depresseion, Angstattacken usw.