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Vorstellung

3 Antworten [Letzter Beitrag]
Max69
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Österreich
Beigetreten: 05.04.2011

Am anfang stand die frage was schreib ich?

Eingentlich einfach!
Sag wie es ist!

Bin hier vor einigen Monaten gelandet weil ich Hilfe suchte. Ich wollte mich nicht nur auf meinen Therapeuten verlassen, da ich Ihm nicht sonderlich vertraute. Ich dachte er versteht mich nicht, er hört mir nicht wirklich nicht zu. Hab die Therapie natürlich abgebrochen. Der therapeut natürlich schuld das ich nicht weiter kam.

 

Ich leide an Depressionen, ich hab Angsr vor Beziehungen ( Scheidungs Kind), Angst vor nähe, Angst Gefühle zu zeigen und zuzulassen, sehr schlechter Umgang mit Geld, Meisterliches Aufschieben von dringenden Angelegenheiten.

 

Ich hab mittlerweile erkannt, das, egal zu welchem Therapeut ich gehe, solang ich nicht erhlich bin zu mir und meinem Therapeuten wird sich rein gar nichts ändern.

 

Ich starte kommenden Montag meinen 3. Versuch meine Therapie neu zu beginnen. Ich nehme mir vor das ich ALLES zur sprache bringen werde was ich los werden will. Diese Erkenntnis ist mir heute gekommen. Heute war ein Tag an dem es mir sehr schlecht ging und mir klar wurde das es so nicht weiter geht!!!

 

Der einzige der 24 Stunden mit mir zusammen ist bin ich. Somit auch der jenige der anfangen sollte sich wieder zu lieben. Mir zur Liebe, meiner Kinder und meiner Eltern, meiner Großeltern und meines Lebens das noch vor mir liegt. Nicht hinter MIR.

 

Ganz Liebe und Herzliche Grüße von eurem

 

Max69

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bär
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lieben,

hallo lieber Max,ingt

du hast recht, das beste was du du für dich selbst und deine

Beziehungen tun kannst ist, dich selbst anzunehmen und

lieb zu haben. Viele Menschen haben deshalb eine Depression,

weil sie bedingt in den ersten Lebensjahren, ja schon im Mutter
leib keine Liebe und Annahme erfahren haben. Wie soll ein

Mensch sich da selbst lieben und annehmen können, das ist

sehr schwer das zu lernen, aber es lohnt sich.

Um alles zu verstehen, müssen wir schon mal in den "Rück-

spiegel schauen, um die Ursache unserer Depression zu ver-

stehen. Wichtiger aber ist es, nicht nur dabei zu bleiben und

zu klagen, sondern nach vorwärts schauen, dem Leben entgegen.
Wenn ich Auto fahre, und nur in den Rückspiegel schaue,

und nicht mehr nach vorne, irgendwann kracht es....................

Ich wünsche dir Leben, die Balance, dein "Auto des Lebens"

zu fahren und zu steuern. Nicht nur Gas geben, ohne Ziel,

sondern auch dein Leben in die Hand nehmen, und lenken.

viele liebe Grüsse,

hund und bär.

Max69
Offline
Erfahrener Nutzer

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Österreich
Beigetreten: 05.04.2011
Hallo Bär Danke recht

Hallo Bär

Danke recht Herzlich für dein Antwort.

Mein Problem ist se loszulassen, "mich fallen lassen", endlich den Mut zu haben meinen Problemem ins Auge zu schauen und daran vorbei.
mich gegenüber meines therapeuten zu öffnen, ich kann nix verlieren, nur gewinnen.

Lg Max

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
nicht verlieren... nur gewinnen..

hallo lieber Max,

ich kenne das auch, oft geht es einem noch viel zu gut, um endlich
loslassen zu können. So schlimm ist es doch gar nicht, ich kriege
es schon wieder in den Griff.

Gut ist es, wenn du ein Ziel hättest. Wer ein Ziel im Leben

hat, dem fällt es auch leichter sich anzunehmen, seine eigenen

Stärken und Schwächen zu akzeptieren.

Ein Ziel könnte sein, du tust es für dich, deine Eltern und

deine Kinder.

Dass du die Aufgaben anpackst, die dir gestellt sind.........

..................dass was dir vor die Füsse gelegt wird..............

........die Probleme zu meistern, die auf dich zukommen.....

nicht etwas "Grossartiges" zu tun, und darauf zu warten,

sondern das Alltägliche zu bejaen und anzupacken.

Da könntest du einen Sinn für dich finden,

deine täglichen Aufgaben zu erfüllen, da sein für deine Eltern

und deine KInder, das Notwendige tun, indem du einfach

hingehst und es tust.

Man sagt so leicht, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Aber passe auf, dass du da nicht in ein Leistungsdenken ver-

fällst. Der Sinn muss deinem Innersten entsprechen, aber

du musst es nicht perfekt tun, darfst auch Fehler machen.

Ich wünsche dir die Kraft, langsam zu beginnen, zuerst den

rechten Fuss, dann den linken Fuss und du merkst, es geht.

Das aus dir eine Persönlichkeit wird, du deine Identität

findest, was macht dich persönlich aus, das du mehr und

mehr einen gesunden Selbstwert bekommst, eine Selbstsicher

heit. Dann klappt es auch mit dem Aufhören vom Rauchen,

wenn du wieder mit dir selbst zufrieden sein kannst, und

nicht mehr den Teufelskreis der Zigarette nötig hast.

Schreibe dir vielleicht deine Ziele auf.......................................,

aber nicht als psychologische Tricks. Es muss mit deinem

Innersten verwebt sein, du musst davon selbst überzeugt

sein, das wünsche ich dir.

liebe Grüsse,

hund und bär.