Hallo miteinander,
bin zufällig auf dieses Forum gestoßen; werde mich wohl mal beteiligen im "Forum für Christen".
Kurz zu mir: männl., Anfang 40, 2009 Diagnose Depression, Medikation (Citalopram, später dann Venlafaxin); ps.-somatische Beschwerden (besonders morgens Unruhezustände, Herzrhythmus-Störungen und das Gefühl, dass mir ein Dinosaurier auf der Brust steht); Konzentrationsstörungen; Arbeiten ging gerade noch so, mehr nicht. Habe Familie. 2010/2011 ambulante Verhaltenstherapie; Medikamente abgesetzt im Sommer 2011; seit Dez. 2011 wieder ähnliche Probleme...
Das mal nur kurz; muss mich gleich mal um die Kinder kümmern - mehr später.
Bis bald.
LeonH
P.S.: Sind Münchner hier??


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Hallo Hund und Bär,
danke für die einfühlsamen Zeilen.
Kurz als Update: War am Montag bei meinem neuen Hausarzt und habe wohl ein ziemlich erbärmliches Bild abgegeben. Hat mich sofort wieder auf 150mg Venlafaxin gesetzt und mir "wenn Sie es brauchen" Lorazepam gegeben.
Ich gehe noch zur Arbeit, habe aber deutliche Konzentrationsprobleme. Nach der ersten Einnahme von Venlafaxin (nach über halbjähriger Medikamentenfreiheit) waren auch schon die Nebenwirkungen wieder da (Zittern, verstärktes Schwitzen) - aber alles das ist besser als die ekelhaften Zustände morgens, das Herzstolpern und die Enge in der Brust den ganzen Tag. Hoffe, dass es bald gut anschlägt.
Da ich in einem ziemlich stabilen familiären und beruflichen Umfeld lebe, war kein besonderer Auslöser erkennbar; mein Hausarzt meinte deshalb, das ganze spiele sich in der Hirn-Chemie ab, weshalb man eben medikamentös gegensteuern müsste. Er meinte "Man nimmt doch auch nicht einem Diabetiker sein Insulin".
Freue mich auf weitere Austausch hier im Forum.
LG, Leon