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Hallo zusammen.
um es etwas abzukürzen bin 47 Jahre alt und bin schon sehr lange depressiv und keine Hilfe in sicht.
Ich habe schon versucht Hilfe zu finden, aber ich wurde nur mit Medikammenten abgefüllt, die für mich zu stark waren.
Jedesmal wenn ich sie nahm wusste ich hinterher nicht mal was ich noch machen wollte, geschweige denn was ich einkaufen wollte.
Mit dem Arzt habe ich darüber gesprochen, nur der sagte immer "das wären normale Nebenwirkungen".
Die Depression haben sich seit dem ich meinen Vater tot in der Badewanne vorgefunden habe noch verstärkt. Ich meine Albträume in dem ich meinen Vater in der Badewanne finde und dann aufwache um Ihm zu helfen und einen Augenblick weiss ich dann nicht warum er nicht da ist.
Oder kann einfach nicht einschlafen, so wie jetzt.
Ich war im Juni bei dem Psychiatrischen Dienst um Hilfe zu suchen, naja war nicht das was ich mir erhoffte und ausser dummes gerede war nix.
Ich habe keine Kraft mehr und weiß auch nicht mehr weiter und auch keinen Menschen mit dem ich reden kann.
Gruß Snappy
Herzlich Willkommen hier im Forum!
Ich hoffe, dass Du Dich hier wohl fühlst und Du hier Gelegenheit findest, um Dich mit anderen Depressiven auszutauschen.
Keinen Menschen zum reden zu haben, ist gerade in Deiner Situation schrecklich. Besonders jetzt, wo es Dir überhaupt nicht gut geht.
Was Du von Deinem Arzt berichtet hast, klingt nicht wirklich erfolgversprechend.
War das Dein Hausarzt, ein Psychiater oder ein anderer Facharzt?
Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, zu einem anderen Arzt zu wechseln?
Liebe Grüße
Marsella
Lieber Snappy,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Habe gerade deine Geschichte gelesen, und es hat mich schon ein wenig erschüttert.
Den eigenen Vater in der Badewanne tod vorzufinden, du das muss ja voll schrecklich für dich gewesen sein, das kann ich mir vorstellen. Das ist ein Bild, das man nicht so schnell vergisst.
Und jetzt hast du keine Kraft mehr, kannst nicht gut schlafen, keinen Mensch zum reden.
Du, das kann ich verstehen, lieber Snappy.
Aber trotz allem darfst du dich nicht ganz aufgeben, weil es doch noch Hoffnung gibt. Und das du dich hier angemeldet hast war auch sehr mutig von dir, und ein Schritt in die richtige Richtung.
Wie Marsella schon geschrieben hat würde ich auch nach einem guten Arzt suchen, der sich Zeit für dich nimmt, und der dir echt helfen kann. Es gibt diese guten Ärzte, aber man muss sie echt suchen.
Damit du wieder neue Hoffnung bekommst, neue Lust zum Leben. Damit du den Tod deines Vaters und dieses Bild irgendwann überwinden und verstehen kannst. Ja, es braucht Zeit, und wenn es auch nur langsam vorwärts geht, es geht vorwärts.
Ich wünsche dir hier, dass du Menschen findest zum Reden, ja sogar Freunde, das wäre echt schön. Habe schon gelesen, dass du ein Katzenfreund bist........
viele liebe Grüsse,
hund und bär.


