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Mal ein Hallo sagt

3 Antworten [Letzter Beitrag]
Noam
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Schaut öfter vorbei

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Deutschland
Beigetreten: 26.02.2010

Ich weiß nicht was ich zu meiner Vorstellung schreiben kann.
Ich lebe seit vielen Jahren mit Depressionen, aber die letzten 3 Jahre waren die Schlimmsten.
Ich spüre, dass ich auf dem Weg zu Besserung bin, weil Jesus mich vorwärts bringt und mir Hoffnung und Mut gemacht hat.
Ich habe in den letzten Jahren sehr viel lernen dürfen:

- Ich darf Ich sein.
- Ich bin genug für Gott.
- Ich darf ruhen in dem wie ich bin.
- Gott sorgt für mich.
- Wer auf Gott vertraut, wird nicht enttäuscht werden.
- Er macht aus allem wirklich etwas Hervorragendes.
- Nach jedem Tief ging es immer ein Stück aufwärts und der nächste        Absturz war nicht mehr so lang, bzw. so tief. Immer - aber wirklich immer, war nach einer schweren Phase etwas in mir heiler, freier, reiner..
Ich bin immer - und auch hier - wirklich immer, in Gottes Händen gefallen.
Ich habe keine Angst mehr vor dem nächsten Absturz - ich werde nur reicher werden.

Das mag jetzt vielleicht zu positiv klingen, aber es ist meine Realität geworden. Wofür ich Jesus sehr dankbar bin.

Ich wünsche Dir allen Segen - und falls Du gerade in einem Tief bist.. möchste ich es mit den Worten von Xavier Naidoo sagen:

Halte durch, halte durch, halte durch!
http://www.youtube.com/watch?v=K_S0lWLFJFk

~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~
Der Herr wird für euch kämpfen, ihr aber werdet stille sein.
2. Mose 14,14

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Ralle
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Forenurgestein 200 Beiträge

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Hannover
Deutschland
Beigetreten: 25.02.2010
Danke

Danke Noam,
für Deine Vorstellung und das schöne Lied!
Gefällt mir sehr.

Machs wie Gott - werde Mensch

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Spanien
Beigetreten: 07.01.2010
Mit dieser Realität würde ich

Mit dieser Realität würde ich gerne tauschen.

Danke für Deine Zeilen!


Telefon 0034-928-183391
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Noam
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Deutschland
Beigetreten: 26.02.2010
Diese Realität ist auch Deine

Diese Realität ist auch Deine Realität...

Ich würde gerne jetzt soviel dazu schreiben, wie und auf welchem Weg Gott mich dahin gebracht hat, aber das sind viel zu viele Ereignisse und Kleinigkeiten die im Hintergrund noch abgelaufen sind, dass ich das gar nicht zusammen kriegen würde.
Als meine Not vor einigen Jahren für mich unerträglich wurde, lenkte Gott meinen Blick auf etwas, was mich bis heute durchgetragen hat:
Auf Seine spür- und erfahrbare Gegenwart.
Das kam durch meinen Sohn, der eines Tages zu mir sagte, als ich meinen Arm um ihn gelegt hatte: Mama, ich platze fast vor Liebe - sie strömt sogar aus Deinen Fingern raus..
Es war ein Zeitpunkt, an dem ich nur noch eine äußere Hülle war - und innerlich fühlte ich mich eigentlich wie tot. Bis auf die Angstzustände und dem inneren Schmerz..
Als mein Sohn das sagte, wurde ich richtig wach. Mir gingen die Augen auf, dafür, wie sehr nah Gott mir die ganze Zeit und eigentlich ununterbrochen war.
Seine Liebe war so durchströmend, dass sie meinen Sohn körperlich erreicht hat. Das war einfach unfassbar.
Aber das war genau der Augenblick, der mich erkennen lassen hat, dass Gott mitten in meinem Leid gegenwärtig ist.
Es ist wie eine Hülle, die sich immer tiefer in mein Herz durchgearbeitet hat, und es immer noch tut.
Es kam zu einem weiteren Moment, wo ich erkannt habe, dass ich so wie ich gerade bin, sein darf. Und darin ruhe ich mich aus. Ich kann mich darin fallen lassen und mich aufgehoben fühlen.
Was für mich das Wichtigste geworden ist, ist, dass Gott mir durch die ganze Zeit auch immer nur eins sicher gesagt hat: Ich solle still vor Ihm werden.
Das hieß für mich - wirklich aufzuhören mit dem Gedankenkreisen, wer ich bin, wohin es gehen soll, wie es gehen soll usw.
Es hat wirklich Jahre gebraucht, bis Gottes Liebe mich so weit durchdrungen und erreicht hat, dass ich es heute tatsächlich hinbekomme, nicht mehr an die Nöte zu denken und wie schlimm alles ist und es für mich ja doch keine Hoffnung gäbe.
Er sagte mir immer wieder: Sei still, Tochter! Werde ruhig vor Mir.
Und obwohl sich rein äußerlich nicht viel verändert hat, sondern meine größte Angst immer noch vor mir steht, werde ich innerlich ruhiger.

Darin würde ich jedem der auch in einer solchen "Falle" sitzt immer aus ganzen Herzen sagen wollen: Gott ist da! Achte darauf - Du wirst Ihn auf jeden Fall entdecken. Er ist da - fast schon greifbar.. Er zeigt Sich auch Dir.
Aber mein Problem, das zu realisieren war, dass es zu schön wäre um wahr zu sein, dass ich mich fallen lassen darf und nicht mehr kämpfen muss um zu überleben.
Es ist auch Deine Realität... Ganz bestimmt.
Darum brauchen wir auch nicht tauschen... Außerdem, würdest Du bestimmt nicht mit dem Weg tauschen wollen, den ich dafür gegangen bin - und noch gehe.... :-)
Ich will Dir Mut machen - von ganzem Herzen. Halte durch - und schau Dich um, wo Gott Sich Dir schon lange zeigt..

Ganz herzlich
Noam

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Der Herr wird für euch kämpfen, ihr aber werdet stille sein.
2. Mose 14,14