Hallo zusammen...
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Hallo erstmal!
Hmm...wo fange ich an....
Ich bin 25 Jahre alt, Mutter eines Kleinen Sohnes, studiere und.... leide scheinbar seit fast einem Jahr an Depressionen.
Meine Vorgeschichte:
Mein Dad starb Anfang des letzten Jahres und das hat mich natürlich sehr mitgenommen. Dass es mich allerding so sehr trifft, hätte ich nich erwartet. In den ersten Wochen und Monaten war ich durch die Arbeit (zu der Zeit war ich noch keine Studentin) und privaten Stress (habe mich eigentlich um jeglichen Schriftkram und Behördengänge gekümmert, da meine Mum damit überfordert war) so sehr abgelenkt, dass ich eigentlich nicht wirklich dazu kam in Ruhe zu trauern. Dann kehrte irgendwann der Alltag ein und alles schien wieder einigermaßen in Ordnung zu sein.
Als dann am Ende des 1. Semesters die Klausurenphase begann, merkte ich schon, dass ich nervöser war als ich es eigentlich gewohnt war, wenn Klausuren anstanden. Ich lag stundenlang wach und wenn ich dann mal schlafen konnte, war der Schlaf nicht wirklich erholsam. Ich litt ständig unter Bauch-, Kopf- und Rückenschmerzen. Letztendlich ließ ich mich für 2 Klausuren krank schreiben und dachte mir "Das legt sich schon wieder!".
Während des 2. Semesters jedoch wurde alles noch schlimmer...ich war ständig gereizt, meine Hände fingen öfter an ohne Grund zu zittern und zu den körperlichen Beschwerden kam dann noch, dass ich (und das war bei mir vorher noch nie der Fall) immer öfter ohne Grund in Tränen hätte ausbrechen können und ich phasenweise den ganzen Tag nur noch im Bett verbringen wollte.
Mir fiel es schwer mir langsam aber sicher einzugestehen, dass ich womöglich doch mehr unter dem ganzen litt als ich dachte. Ich hatte schließlich meine Ausbildung als eine der besten absolviert, obwohl ich im 2. Ausbildungsjahr Mutter wurde und mein Dad damals auch schon ständig im Krankenhaus war. Ich hab dem ganzen Stress (Arbeit, Kind, Haushalt, kranker Dad) fast 3 Jahre lang getrotzt und nun wo ich doch eigentlich als Studentin mehr Zeit hatte als je zuvor und einigermaßen Ruhe eingekehrt war- nun schien es so, als würde eine tonnenschwere Last auf meinen Schultern liegen.
Ich bin momentan ein bissl mit der Situation überfordert - ich kenne mich so nicht und ich kann mich nur schwer damit abfinden, dass ich wohl doch Hilfe in Anspruch nehmen muss (war schon beim Doc, welcher mir eine Überweisung zu einem Psychologen gegeben hat)...
Und meine Mum und mein Freund sind scheinbar auch mit der Situation überfordert...
Wie war das bei euch? Wie hat eure Familie reagiert?
wie die Familie reagiert, zumindestens nicht in erster Linie. In erster Linie kommt es darauf an, das dir geholfen wird. Hast du schon eine Diagnose? Es ist wichtig, das du das abklärst. Je früher dir geholfen werden kann, umso besser.Wenn du in professionellen Händen bist, ist das indirekt auch eine Hilfe für deine Mum und deinen Freund. Hast du schon links oben den roten erste Hilfekasten gesehen. Klick ihn mal an. da gibt es viele Adressen. Viellicht hilft dir das weiter.
Aber,... jetzt erstmal ein herzliches Willkommen von mir hier im Forum. im Forum. Du wirst hier viele Leute finden, die sich mit dir unterhalten und dir wertvolle Tipps geben können. Schön, das du da bist. Liebe Grüße von Sibbdat


