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Hallo, ich bin die Vreni!

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Vrenii
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Hallo,
ich bin die Vreni, 17, und ich werde mich euch jetzt mal vorstellen. Ich bin durch's stöbern im Internet auf dieser Seite gelandet und habe mich hier angemeldet, in der Hoffnung, Erfahrungen austauschen zu können und vielleicht auch ein bisschen Halt zu finden.
Ich weiß gar nicht, wie euch alles beschreiben soll, so dass es verständlich ist, ich hab das Gefühl ich bin ein riesengroßes Chaos.
Erstmal so grundlegendes zu mir und meiner Person : wie gesagt, ich bin 17, komme aus dem Sauerland, gehe in die 12. Klasse aufs Gymnasium und mein Leben hat eigentlich schon immer dem Sport gehört, insbesondere dem Turnen und der Leichtathletik. Seit ich 12 bin habe ich an Mehrkampfmeisterschaften teilgenommen (Turnen, Leichtathletik, Schwimmen), auch an den Deutschen. Bis vor den Depression habe ich mich eigentlich immer als einen fröhlichen, kontaktfreudigen und ehrgeizigen Menschen gesehen. Aber in den letzen 2 Jahren habe ich mich verändert. In Therapie bin ich seit Juni/Juli diesen Jahres.

Angefangen hat alles vor etwa 2 1/2 Jahren. Ich habe viel traininert und weniger gegessen. Es tat irgendwie gut, Gewicht zu verlieren, es war irgendwie befreiend. Wahrhaben wollte ich es nicht, dass Leute zu mir gesagt haben 'hey du bist aber auch ganz schön dünn geworden!'. Die meisten haben sich nichts dabei gedacht, es auf den Sport geschoben. Irgendwann habe ich nur noch 50 Kilo bei einer Größe von 1,63 gewogen. An sich ja nicht soooo wenig, wenn man aber bedenkt dass ich nur noch aus Muskulatur, Haut und Knochen bestanden habe und man selbst wenn ich gesessen habe so gut wie keinen 'Speck am Bauch' zusammenkneifen konnte.. ich war sehr dünn! Aufgerüttelt wurde ich von meinem Frauenarzt, weil ich 5 Monate meine Tage nicht hatte. So weit so gut. Mit dem zunehmen tat ich mich sehr schwer, fand mich dick und hässlich. Ich aß/esse sehr viel Süßes aus Frust. Es ist nicht so dass ich mich mit gesunder Ernährung nicht auskenne, tu ich sehr gut, wenn es mir gut geht gebe ich mir auch Mühe damit, aber oft krieg ich es einfach nicht geschissen. Anderen könnte ich super bei ihrer Ernährung helfen, aber bei mir selber ..

Mit den negativen Gedanken und Gefühlen hat es vor ca 2 Jahren angefangen. Ich hatte manchmal keine Lust etwas mit meinen Freunden zu machen, lag Abends weinend im Bett. Habe mich anders gefühlt als sonst, nicht wie ich. Ich hab es als eine Phase angesehen, habe es nicht so weit an mich herangelassen. Ich habe mich nicht gut gefühlt, aber alles so gemacht, wie immer.
Meine Freunde haben mir viel geholfen.
Im letzten Jahr habe ich immer weniger Motivation für meinen Sport gefunden. Ich habe mich zu allem gezwungen, stand aber nicht mehr, so wie die anderen Jahre, mit so großer Leidenschaft dahinter. Ich habe nicht verstanden, warum das so war, das tat einfach weh. Auf einmal war es anders und ich wusste nicht warum. Worte meiner Trainerin: 'Ich habe das Gefühl, du stehst dir selber im Weg'. Da hatte sie wohl recht mit. Auch dieses Auf und Ab macht(e) mich fertig. Aufgrund der 'wiederkehrenden depressiven Episoden leichten bis mittelschwerden Grades' - wie mein Therapeut gesagt hat- geht es mir manchmal gut, dann mache ich alles bin motiviert, und manchmal geht mir die Welt auf Deutsch gesagt am Arsch vorbei.

Am schlimmsten war alles im Winter 2010/11. Ich war nur noch krank, habe mich schlecht gefühlt, nutzlos, leer, traurig, aufgewühlt. Konnte nur schlafen, wenn mein Freund bei mir war (wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen), habe sonst sehr viel geweint und absolut keine Motivation gehabt irgendwas zu machen. Das war der Punkt an dem eine Freundin von mir sagte, dass es so nicht weitergehen kann, dass ich zum Arzt gehen solle. Ich habe mir immer gesagt, ach das geht irgendwann wieder, wusste auch nicht recht, was ich dem Artz erzählen soll. Auch das Frühjahr war nicht viel besser, der Tod meines Opas hat mich auch nciht gerade hochgezogen. In der Zeit habe ich mich von meinen Freunden zurückgezogen, bin oft nicht mitgegangen, wenn sie was gemacht haben, ich konnte die gute Laune und alles einfach irgendwie nicht haben, außerdem war mir alles zu anstrengend. Klar, das hat mich auch wieder traurig gemacht, dass ich mich aus meinem Freundeskreis zurückgezogen habe. 2 bestimmte Freundinnen haben mir in der Zeit viel Halt gegeben, weil sie mich ein wenig verstehen konnten. Mein Freund auch, durch die körperliche Nähe.

Schulisch gesehen konnte ich mich auch schlechter konzentrieren. War in der Klasse irgendwie oft nur so anwesend, distanziert, ließ mich ansprechen, war selber sehr inaktiv. Beim Lernen vor den Klausuren konnte ich mich manchmal, je nach Stimmung, nicht konzentrieren und somit kan dann auch nicht das allerbester Ergebnis dabei raus. Manchmal, aber nur an 3 Tagen oder so, war ich gar nicht in der Schule, konnte mich nicht aufraffen.
Im Allgemeinen bin ich auch inaktiver geworden. Sport habe ich leistundsmäßig zurückgeschraubt und konzentriere mich jetzt nur noch auf die Leichtathletik, auch weil ich den Sportleistungskurs habe und somit eine praktische Prüfung im Abi. Aber so richtig den Faden hab ich immer noch nciht wiedergefunden, dass es einfach selbstverständlich ist, am Nachmittag zu trainieren. Das war es früher für mich immer. Heute habe ich Training. Punkt. Das war einfach so und dann bin ich dahingegangen, total selbstverständlich, wie morgens ins Bad zu gehen.
Auch Nachmittags nach der Schule, mache ich oft einfach gar nichts. Vor einem Jahr zum Beispiel war es so, dass ich bei schönem Wetter oft raus gegangen bin, Fotos gemacht habe (ich wohne nah am Wald) oder spazieren gegangen bin. Kann ich mich irgendwie nicht zu aufraffen.

Ich weiß nciht mehr wirklich wer ich wirklich bin, was ich wirklich will. Ich habe meine Fassade, an guten Tagen fühle ich mich auch manchmal wie ich, sonst ist sie einfach nur eine Schutzhülle.Oder mehr sowas, wie ich sein möchte. weiß nicht.  In der Schule rede ich mit Mitschülern, lache auch, aber meist kann ich dann besser mit Freunden umgehen, mit denen ich nur flüchtig aus der Schule befreundet bin. Die kennen mich nicht richtig, da wirkt meine Fasse echt, als wäre ich immer so. Aber vor meinen Freunden kann ich mich nur schwer verstecken. Ich will wieder normal sein, das Leben fühlen und leben, ICH SEIN!
Ich glaube ich will einfach nicht zeigen wie schwach ich eigentlich bin, ich will gar nicht so schwach sein. Ich war immer so selbstständing und komme jetzt manchmal mit den einfachsten Sachen nicht klar, bzw brauche eine halbe Ewigkeit um mich aufzuraffen, irgendwas zu tun. Selbst vor meinem Freund gebe ich nicht richtig zu, dass ich oft einfach nur rumsitze. Wenn er mich fragt was ich gemacht habe, denke ich mir manchmal was aus, sage ich hätte gelesen oder sowas.

Vielleicht gibt euch das hier einen groben Einblick in meine Situation. Das alles sind jetzt nur kleine Ausschnitssbeispiele, aberi ch hoffe man kann sich daraus ein grobes Bild zusammenbasteln.. auch wenn das glaube ich alles ziemlich chaotisch ist!

Danke für's Lesen, Vrenii

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Spanien
Beigetreten: 07.01.2010
Hallo Vreni, so chaotisch war

Hallo Vreni,

so chaotisch war das nicht.
Ich denke schon, dass Du hier Rat und Hilfe finden wirst, auch Leute die einfach nur mal zuhören...

Ich heiße Dich für heute erstmal herzlich Willkommen hier!

LG

Don


Telefon 0034-928-183391
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Vrenii
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Beigetreten: 26.10.2011
vielen Dank! :)

vielen Dank! :)

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
you are welcome here.

Liebe Vreni,

ein herzliches Willkommen in unserem Familienforumshaus.

..........hallo ich bin die Vreni........das klingt so gut, hallo ich bin

ich, und ich bin jetzt da, das ist gut, und so soll es auch sein.

Also ich bin bär, und mein bester Freund ist der hund.. Einer

muss ja das Forumshaus bewachen, aber es gibt hier noch viele

Hunde, und viele Mitbewohner, und du darfst und wirst hier

noch einige kennenlernen. Schaue dich hier einfach um, gehe in

die Zimmer, frage, deine Einstellungen, deine Musik..............

Und weisst du was, das mit dem chaotisch sein in der Depression

kennen wir alle hier, und du brauchst es auch gar nicht verstecken...........und dich ja nicht schämen,,,,,,,,,,,,,,,,

Sei hier so, wie du wirklich bist. Hier wird dir niemand wegen

deiner Depression böse sein, im Gegenteil. Wir kennen das

doch auch, dass wir Masken aufsetzen müssen, uns vor Menschen

nichts anmerken lassen dürfen, funktionieren, wenn wir fast

schon nicht mehr können.

Aber in Wirklichkeit wollen wir doch alle leben, Liebe erfahren,
Liebe geben........................................................................................

Beziehungen finden, Freunde finden, Freude erfahren.............

deshalb bin ich ja auch hier.

Depressionen entstehen ja oft dadurch, dass wir irgendetwas

ausweichen, unsere Seele voll von Verdrängtem, Traumas,

Unbewusstem, auch aus der Kindheit so voll ist, die Seele,

unser innerstes Leben, sucht sich so ein Ventil, sei es jetzt

Magersucht, oder auch die Depression, irgendetwas blockiert

uns, nur was.....................................................................................

ist es bei dir der Leistungsstress gewesen, der Druck, immer

besser sein zu müssen als andere, und dafür Leib und Seele

zu opfern. Wer hat dich zu diesem Druck getrieben, deine

Eltern vielleicht. Hattest du eine gute Kinderzeit, oder warst

du schon immer unter Druck, die grösstmöglichste Leistung

zu bringen, zu geben. Leistung ist ja nicht schlecht, aber es

muss ihm Rahmen bleiben, wenn wir Leib und Seele dabei zer

stören, uns die Lebensfreude nehmen, dann macht es uns eher

krank, das weiss ich auch von mir selbst.....................

Aber fühle dich wohl hier und gelassen, hier musst du keine

Leistung bringen, hier wird nichts von dir gefordert, hier ist

alles freiwillig, wie jemand kann, oder nicht kann.

viele liebe Grüsse,

hund und bär.                  

 

 

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Vrenii
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Beigetreten: 26.10.2011
Sehr nette Worte!

Danke, für deine Antwort, die hat mich sehr berührt.
Zu der Frage mit der Kindheit, ich hatte eine gute Kindheit. Freunde, viel gespielt und Sport spielte auch eine Rolle, aber immer nur spielerisch, in Breitensportgruppen. Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Eltern so viel Leistung von mir gefordert haben. in der Grundschule war ich auch schon gut in der Schule, musste aber nie sehr viel dafür tun, mir hat es Spaß gemacht, zB Gedichte auswendig zu lernen und dann mit einer Freundin zusammen vorzutragen. Meine Eltern haben mich immer gelobt und waren stolz auf mich und sind es.
Mit 10 Jahren war mir die Breitensportgruppe irgendwie zu langweilig, ich wollte richtig turnen, also hat mich eine Freundin mit zum Leistungsturnen genommen. Und so hat sich das dann alles entwickelt, die Leidenschaft.
Ich denke, ich will gut sein, um Anerkennung zu bekommen. Habe auch immer Anerkennung bekommen 'du bist so gut im Sport und in der Schule, du hast so eine schöne Figur .. '. natürlich fühlt sich so etwas gut an. Vielleicht bin ich es, die sich den Druck macht. ich weiß es nicht.

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Marsella73
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Beigetreten: 22.02.2010
Liebe Vrenii,

ich wollte Dich auch schon mal willkommen heißen und Dich "in Empfang nehmen"..
Ich hoffe, dass Du Dich wohl fühlst und Dich gut bei uns einlebst.
Hier gibt es so viele nette Menschen, die genau wie Du, mit ihren Problemen zu kämpfen haben.
Gerade deshalb bin ich davon überzeugt, dass Du Dich hier austauschen kannst und auf offene Ohren und Herzen stösst.
Vielen Dank für Deine offene und sehr interessante Vorstellung. Ich fand sie übrigens auch überhaupt nicht chaotisch, im Gegenteil!
Lass einfach raus, was Dich bedrückt. Das kann nicht schaden, der ein oder andere hier hat bestimmt ähnliche Erfahrungen gemacht und kann Dir vielleicht ein bisschen weiterhelfen.
Ich wünsch Dir erstmal ein frohes Ankommen!

Liebe Grüße

Marsella

 

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
Leistung........

Liebe Vrenii................

ich frage mich gerade, hat man dich wegen deiner Leistung gelobt,

oder um dir selbst willen, ohne die Leistung, nur dein DU.

Wer mag dich, ohne deine Leistung, magst du dich eigentlich

selbst. Weil ich kenne das auch, habe auch lange versucht,

meinen Wert, meinen Lebenssinn über Leistung zu bekommen.

Heute weiss ich, ich bin wertvoll, auch ohne Leistung bringen

zu müssen. Leistung ist ja nichts schlechtes, liebe Vreni, wir

müssen ja irgendwo unseren Lebensunterhalt verdienen, aber

wenn wir uns nur angenommen und geliebt fühlen, wenn wir

die Leistung bringen, ....................................................irgendwann

zieht es uns runter. Liebe Vreni, DU bist gut, weil DU, DU

bist. Und du darfst leben und SEIN, wie DU bist. Und DU

darfst leben, nicht wie es die anderen wollen , sondern wie

DU es möchtest, es ist dein Leben.

Ja, die Medien machen es uns ja vor, nur dir Besten, die Schönsten,
nur die Gewinner sind etwas wert. Und so laufen wir die Gegend,
mit Masken, verstecken uns, das ist brutal anstrengend.

Und wir spielen uns was vor, machen auf cool, und innerlich sind
wir so ganz anders, liebe Vrenii.(Vrenii mit zwei i. also bei

meinem Notebook kann ich manchen Buchstaben schon gar nicht
mehr lesen, mache deshalb auch so viele Rechtschreibfehler.)

DU genügst, liebe Vreni, so wie DU bist..................................

also ich sage immer, eine drei ist die beste Note. Man ist

zufrieden, befriedigend.) KLar, wenn man es drauf hat, und

in manchen Fächern besser ist....................................................

aber wenn man für ein Fach halt nicht so begabt ist, da kann

man es auch nicht reinprügeln, da genügt eine drei.

Du musst auch nicht perfekt sein, liebe Vrenii, bleibe locker,

wenn etwas nicht gleich klappt, dann halt später, mache dir

bitte nicht selber so einen Druck.

Ja, Leistung ist gut, es gibt aber mehr als Leistung im Leben,

so wie Freundschaft, Liebe, die Natur, oder was dir selbst

so Spass macht, dir Freude bringt, das ist so das wahre Leben.

für mich ist die Liebe das Grösste, Liebe zu mir selbst, zu

anderen Menschen, ein Zufriedenseinkönnen mit mir selbst,

aber das sind jetzt nur Anregungen für dich, du darFST

was gut für dich ist, in Dein Leben integrieren, einweben.

Ich wünsche dir, dass es Dir bald wieder besser geht,

zumindest die Note drei, zufrieden, befriedigend.

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Vrenii
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Beigetreten: 26.10.2011
Danke :)

Hallo Marsella, danke für deine Antwort!
Da bin ich ja froh, dass das alles doch nciht so chaotisch war, wie ich anfangs befürchtet hatte, ich hab mir auch Mühe gegeben :)
liebe Grüße

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Vrenii
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Beigetreten: 26.10.2011
ja Bär, irgendwie hast du

ja Bär, irgendwie hast du Recht.
aber manchmal steht da die Frage: wer bin ich denn eigentlich? was macht mich aus?
ja, es gibt Menschen, die mögen mich, so wie ich bin. Bei denen kann ich echt sein. Die sind mein Freund, und die schon einmal genannten 2 bestimmten Freundinnen. Es gibt bestimmt auch noch andere die mich mögen, aber die kennen die andere Seite von mir nicht.
Und meine Eltern, klar lieben die mich, sind ja schließlich meine Eltern. Aber ich habe kein besonders enges Verhältnis zu ihnen, ich suche Halt bei Freunden, nicht in der Familie irgendwie.
Und ob ich mich mag? Manchmal ja, manchmal nein. Manchmal bin ich einfach zu sehr auf mein Äußeres fixiert, oder sauer auf mich, weil ich etwas, was ich zum Beispiel mit meinem Therapeuten besprochen habe, nicht anwenden kann oder wenn ich mir selber einen Vorsatz gegeben habe und den nicht einhalte. Ich mag mich, wenn ich anderen eine Stütze sein kann. Wenn es mir gut geht und ich einen schönen Abend mit Freunden verbracht habe, wo ich nicht das Gefühl hatte, man verlangt dass ich so und so bin, sondern wo ich mich frei fühle. Aber was genau ich an mir mag, das kann ich so konkrekt jetzt gar nicht so sagen. hmm, da muss ich jetzt mal drüber nachdenken...

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
wer bin ich..

Liebe Vrenii,

ja, das finde ich auch eine wichtige Frage, wer bin ich eigentlich.
was ist meine Identität. Oft berufen wir uns über unseren Beruf,
über unsere Leistung, oder über unsere Freunde, unser Geld,

unsere Autos, über das Äussere usw.

Was bleibt von mir übrig, wenn ich im Schlafanzug dasitze,

abgeschminkt bin, was bleibt.

Viele bekannte "Stars" sind an dieser Frage zerbrochen. Man

liebt ihre Musik, ihr strahlendes Aussehen, die sportliche

Figur, aber wer liebt sie als Mensch, wenn die Musik aus ist,

die Party zu Ende geht.................................................................

dann bleibt dir nur, die Liebe zu dir selbst, dass du dich magst
und liebst, wer DU selbst in deinem Inneren bist. Dass du

morgends noch zerknittert vor deinem Spiegel stehst, und

du dich fragst, wer ist das denn???

Ach das bin ja ich......., aber ich wasche mich jetzt trotzdem.

Das du weisst, was sind meine Schwächen, meine Stärken, und

du das akzeptieren kannst. Dass du nicht mehr so auf die Liebe
von aussen angewiesen bist, sonden von der Liebe zu dir selbst.
Deine Beziehung zu Dir selbst, ist die wichtigste in deinem

Leben, und aus dieser Beziehung heraus, die Liebe zu dir selbst.
Rede auch einmal mit dir selbst, und zu dir selbst, lerne dich

kenne und auch fühlen, wie fühlst du dich so selber an, wenn

du dir mal über deine eigenen Arme oder Hände streichst....

Es gibt Menschen, die sehen wunderschön aus, und finden sich

selbst hässlich.....................................................................................
stelle dich vor den Spiegel, strecke deine Arme aus und sage

dir selbst, wie schön du bist. Das hilft dir auch, wenn andere

dich loben, nur um dich auszunutzen, oder etwas von dir zu

bekommen. Werde innerlich stark, liebe Vrenii, das ist das

Beste, was du tun kannst.

Dann spürst du auch, wer es gut mit dir meint, und wer nicht.

viele liebe Grüsse,

hund und bär.                hund weiss genau, dass er ein hund

                                   ist. Obwohl, als hund ist der unmnöglich, aber als Mensch unersetzlich.

Romina
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Erfahrener Nutzer
Beigetreten: 22.05.2011
hallo vreni herzlich

hallo vreni herzlich willkommen hier, du bist noch so jung und musst dich damit plagen aber gerade für solche jungen menschen gibt es super therapieeinrichtungen und du hast alle chancen und möglichkeiten der welt da rauszukommen such dir hilfe lass dich in eine klinik einweisen warte nicht so lange ich habe einen leitsatz aus meinem klinikaufenthalt mitgebracht" Carpe Diem"lass die zeit nicht verstreichen du hast noch ein ganzes leben vor dir  und du sollst und musst das leben und geniessen . herzlichst romina

Ro