Guten Morgen
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Hallo Ihr Lieben,
ersteinmal möchte ich Euch mitteilen, wie froh ich bin diese Seite gefunden zu haben !!!
Ich bin 43 Jahre alt und leide seit meiner Kindheit unter Angstzuständen die auch mit Depressionen einhergehen.
Zu meiner privaten Situation muss ich sagen, dass ich seit diesem Jahr von meinem Mann getrennt lebe (meine Schuld) und zwei Kinder im Alter von 14 und 17 jahren (schwieriges Alter) bei mir leben.
Im Februar fing ich eine neue Arbeitsstelle an und schon bald stellten sich meine psyschichen Probleme ein. Mir wurde alles zuviel bis zum totalen Zusammenbruch.
Nun bin ich schon längere Zeit arbeitsunfähig "dank" meinem Zustand :-(
Existenzängste plagen mich und oft habe ich das Gefühl, dass alles über mir zusammenbricht.
Ich habe Angst vor der Zukunft obwohl ich an Jesus glaube und er mich immer durchgetragen hat auch als ich vor 10 Jahren stake Depressionen hatte, die aber irgendwann wie weggewischt waren.
Dann wurde ich übermütig, bin viele schlechte Wege gegangen auch mein Exmann ging seine eigenen Wege und wir uns total auseinander lebten.
Ich lernte jemanden kennen und weil ich es nicht mit meinem Gewissenn vereinbaren konnte nur aus finanziellen Gründen mit meinem Mann zusammen zu bleiben, zog ich aus.
Er war sehr verleletzt wegen meinem neuen Partner es ist ein regelrechter Rosenkrieg ausgebrochen zwischen uns, kein Unterhalt für die Kinder usw.
Er emailte mir ich sei eine Hure ( ich weiß das mein Weg im christlichen Sinne auch nicht nach der Bibel konform geht)
Ach, alles ist so schwer....
Ich will ja auch die richtigen Wegeg gehen...
Laut Therapeutin spielen bei mir auch genetische Komponenten für meine labile Psyche vor, Frühgeburt und auch meine liebe Mutter (die mich sehr unterstützt) litt während der Schwangerschaft mit mir unter sehr starken Ängste und Depressionen die ich in meiner Kindheit miterlebt habe.
Nun muss auch am 01.12.2010 für einige Wochen in eine Klinik, mein Arbeitgeber und auch mein Arzt haben es vorgeschlagen.
Es ist mir unwohl bei dem Gedanken weg zu müssen auch vor den Medikamenten graut es mir habe schon einige versucht Citalopram usw aber leider nicht vertragen.
Meine großen Sorgen sind nicht mehr arbeiten zu können, weil immer wieder diese schrecklichen Zusammenbrüche kommen. Ich bin überhaupt nicht mehr belastbar.
Natürlich möchte ich auf Gott vertrauen und er mein Leben leitet aber dies Ängste lähmen mich ...es ist alles so schwer....
Aber auch schön zu wissen, das es auch andere Christen mit Sorgen gibt und man sich austauschen kann.
Alles alles Liebe,
Kathi
Liebe Kathi,
ich möchte dich auch ganz herzlich hier im Forum begrüssen, und
ich möchte dir vorab mal wünschen, dass vieles wieder bei dir heil
wird.
Deine Lebensgeschichte spiegelt die Angst und die Depri ein Stück
weit wieder. Aber ich sehe auch eine grosse Chance zu einem Neu
anfang. Zuerst möchte ich dir sagen, dass deine Schuld dir verge
ben ist. Du brauchst keine Angst vor einem strengen, strafenden
Gott haben, vor ewiger Verlorenheit, vor Versagen, gegenüber
Gottes Ansprüchen. Und er ist auch dir gegenüber barmherzig und
gütig, möchte dich als sein Kind in die Armen nehmen, und dich
trösten. Wenn ich mal in der Bibel lese, was die da so alles ge-
macht haben......................................
Du schreibst, es ist deine Schuld, dass du und dein ehemaliger Part
ner getrennt lebt. Also ich glaube, bei Trennungen sind immer beide
schuld................nie ein einzelner. Ich weiss, es ist als Depri nicht
leicht zu leben, mit Ängsten, man sieht alles schwarz, die -Angst
zu versagen. Gleichzeitig ist es aber für unsere Partner auch nicht
immer ganz leicht. Es gab Zeiten in meinem Leben, da wollte meine
liebe Frau mich auch schon verlassen...........................................
aber Gott sei Dank kam es doch nicht dazu.
Das dich jetzt auch noch Existenzängste plagen, und du Kinder
im schwierigen Alter hast, kommt noch dazu.
Aber du, verhungern muss in Deutschland zum Glück niemand,
..............................aber Kinder in dem Alter haben auch hohe
Ansprüche. Ich selbst lerne gerade mit "weniger" gut auszukommen. Gut, ich kann mir im Moment auch nicht so viel
leisten, aber dafür habe ich mehr "Leben". Gut, meine Kinder sind
jetzt schon älter, und schon in Beruf und Ausbildung, da ist vieles
einfacher.
Ach ja, meine Mutter war und ist auch depressiv, von daher habe
ich auch diese Anlage mitbekommen.
Du, keine Angst vor Medikamenten.......................wenn man das
richtige für dich findet, ist das gerade bei genetisch bedingten Depris
eine ganz grosse Hilfe.
Auch die Therapie kann dir ganz viel helfen. War schon zwei mao
in Therapie, und ich zehre heute noch davon. Nutze die Zeit für
dich, dir helfen zu lassen, und dass du ´zur Entspannung, zur Ruhe
kommen kannst. Stelle dich nicht selber unter Druck, Christsein
ist kein müssen, sondern ein Sein in Christus.
Was würde denn passieren, wenn du nicht mehr arbeiten könntest?
oder vielleicht etwas weniger...........................................................
Und gut, dein Mann ist jetzt sauer.....................................,kommst
du mit deinem neuen Parner besser zurecht, kann er dich in deinen
Depris besser verstehen?
Ich sage dir ehrlich, grundsätzlich bin ich auch nicht für Scheidung,
aber wenn es echt nicht mehr geht............................................
Liebe Kathi, ich wünsche dir jetzt so arg, dass du zur Ruhe kommen
kannst, die Ängste kleiner werden, und die Therapie dir echt zum
Segen wird, eine Chance, zu einem Neuanfang. Und wenn ich darf,
möchte ich auch für dich beten, das ist das beste, was ich für dich
tun kann, auf den hinweisen, der ein Stück wieder heilen kann,
was dich veretzt, erschüttert, verängstigt gemacht hat.
Viele liebe Grüsse,
bär mit hund
Liebe Kathi,
Du, Gott ist erstmal ein liebender Gott, und er bestraft dich nicht.
Er selbst, Gott, ist ja dafür gestorben, damit Du trotz allem leben
kannst. Und wie sagt Gott, als sie eine Ehebrecherin steinigen
wollten, "der ohne Schuld werfe den ersten Stein". Gut, dass ist
jetzt kein Freibrief für uns, dasss wir tun und lassen können was
wir wollen, aber Gott hat ja auch auf dieser Erde gelebt, und er weiss
wie kalt, hart, grausam es hier manchmal zugeht.
Weisst du, in meinen Depris meine ich auch manchmal, Gott ist
weit weg, aber dann fällt mir das Wort ein, dass er eben doch da
ist, auch wenn unser Gehirn dann gar nicht fassen und erfassen kann.
Das Licht in meinen Depris, erfasse ich oft erst auch später, wenn
ich merke, dass trotz allem Gott da war, ......................................
Und es kann wieder gut werden, und wenn nicht gleich, dann ist
es noch nicht zu Ende.
Und liebe Kathi, ich glaube daran, dass es bei dir auch wieder gut
wird, auch mit dem neuen Partner, der zu dir hält und sich bemüht,
dich zu verstehen.
Gestern habe ich den Satz gelesen,"Gottvertrauen ist besser als
Selbstvertrauen."
Weisst du, die Grundstörung einer Depri, ist leider die Angst.
Wichtig ist, dass du deine Tabletten regelmässig einnimmst.
Du, und die werden dich micht mit Tabletten vollstopfen, ausser
dem hat du jederzeit das Recht, auch einmal Nein zu sagen.
Aber sie werden sich bemühen, Tabletten zu finden, die passen.
Das du auch erstmal wieder ausatmen kannst. Du bist kein
Versuchskaninchen, Gott kann durch Tabletten und Therapien
werken, das ist eine ganz grosse Chance für dich.
Mache dir nicht zuviel Angst, nimm es als einen Neuanfang.
Dass du liebe Kathie wieder zur Ruhe kommen kannst, zu einer
neuen Lebensperspektive, zu einer neuen Hoffnung. Das in dein
Leben wieder Liebe, Freude, Zuversicht, Hoffnung und Stärke
hineinkommt.
Das wünsche ich dir ganz arg,
liebe Grüsse,
bär mit hund
Liebe Kathi,
erstmal ein herzliches Willkomen von mir!
Ich freue mich das Du da bist! 
In Deinen Posts sind mir zwei Punkte aufgefallen zu denen ich was schreiben möchte.
Der eine ist Deine Angst Gott könne Dich strafen, der andere Dein Gefühl allein zu sein.
Also Gott findet Ehebruch mit Sicherheit nicht gut, doch glaub mir seine Vergebungsbereitschaft ist größer als alles was wir uns vorstellen können.
Die meisten Gebote in der Bibel dienen tatsächlich dem Schutz des Menschen vor sich selbst.
Mit dem Erlassen dieser Gebote will Gott den Menschen helfen.
So auch beim Scheitern einer Ehe, bei denen es immer zu extremen Gefühlslagen kommt, die so schlimm sein können, das Menschen dies nie verwinden können.
Davor wollte Gott die Menschen bewahren.
Mit dem Übertreten dieses Gebotes hast Du Dir also wahrscheinlich schon genug Schmerzen zugefügt.
Wieso sollte ein liebender Gott, der seinen eigenen Sohn für Dich gab, noch Salz in die Wunde reiben?
Niemals!
Er will das Du heil bist! Du bist sein Kind!
Dessen kannst Du ganz gewiss sein!
Zum Punkt des Alleinseins.
Wenn ich mich von einsam und verlassen fühle, auch manchmal von Gott verlassen, hilft mir immer wieder folgende, wahrscheinlich bekannte, Kurzgeschichte:
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war,
blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich
und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
Liebe Grüße
Andre
Liebe Katja,
Du stellst Fragen....

Also grundsätzlich ist die Bibel und Jesus gegen Ehescheidung.
Es gibt nur einen Grund dafür und das ist Ehebruch.
Das geht aus vielen Stellen im neuen Testament hervor.
Aber das weisst Du ja längst....
Andererseits zeigen die Stellen mit der Ehebrecherin die gesteinigt werden sollte und mit der Frau am Brunnen, dass Jesus bereit ist, auch diese Sünde zu vergeben.
Das ist alles was die Bibel dazu sagt.
Was kann ich Dir jetzt raten?
Ehrlich gesagt ich weiß es nicht.
Ich will mal eine Geschichte wiederholen, die ich mal in einem Vortrag von Daniel Herrmann gehört habe.
Eine Frau lebte mit zwei Männern zusammen und hatte von beiden Männern je ein Kind.
Alle drei fanden zu Gott und begannen in die Gemeinde von Daniel zu kommen.
Jetzt stellte er sich die Frage, was tun?
Die Frau liebte beide Männer und die Männer die Frau. Außerdem liebten alle die Kinder. Die Männer nicht nur die eigenen.
Daniel war an dieser Stelle genau so ratlos, wie ich jetzt.
Er kam zu dem Schluß, das nur Gott diese Situation lösen kann und begann für die Familie zu beten.
Mehr tat er nicht.
Nach einiger Zeit geschah, was Menschen nie vollbracht hätten.
Der Heilige Geist ließ einen der Männer zu folgender Entscheidung kommen.
Er war bereit die Familie zu verlassen und sein Kind dem anderen Mann zu schenken.
Ohne wenn und aber!
Was ich damit sagen will, ist das, was Du in Deinem letzten Posting schon vermutet hast.
Vertrau auf die Führung des Heiligen Geistes.
Aber hör auch wirklich zu!!!
Der Geist Gottes ist ein stiller und sanfter Geist.
Er redet sehr leise aber eindrucksvoll.
Wenn wir nicht bereit sind zu hören, kann es sein, dass er in Dir ganz still wird, bis Du wieder bereit bist zu hören.
Ich beginne ab heute für Dich zu beten.
Liebe Kathi,
so wie ich die Bibel verstehe, ist Liebe das wichtigste. Ich habe bis
vor einem Jahr noch anders gedacht, und war strikt gegen Ehe-
scheidung. Heute sehe ich das anders. Natürlich darf man es sich
nicht zu einfach machen und so global sagen, Gott vergibt sowieso
alles.
Dein neuer Partner ist er Christ, kann er dich da verstehen...........
Wenn dich jetzt dein Mann so plagt, und auch die Kinder fertig-
macht, dann hat das eher was mit Hass, anstatt mit Liebe zu tun,
und ich würde dir zu dem neuen Wege raten...................................
Einen Neuanfang, für dich und deine Kinder..................................
viele Liebe Grüsse
bär mit hund
für dich:
Nach dunklen Tagen,
wünsche ich dir,
wieder den hellen Sonnenschein,
du bist mit deinem Leben nicht allein,
und denke gross von dir
und nicht so klein,
nach vielen vielen Tränen,
reicht dir wieder jemand seine Hand,
du siehst neues in dir wachsen,
du siehst wieder gutes und neues Land.
Das Leben,
das dir so grau erscheint,
wird wieder bunt,
und du öffnest wieder fröhlich deinen Mund,
der graue Nebel legt sich,
du hast wieder ein Ziel,
du kommst wieder ins Leben,
du nimmst wieder teil, am Spiel.
das, und noch ganz arg viel mehr, das hoffe und glaube ich für dich.
liebe Grüsse,
ein bär mit hund
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- nächste Seite ›
- letzte Seite »

sorry....


Hallo lieber Bär mit Hund,
danke für deine freundliche Antwort.
Es hat mich sehr sehr gefreut deinen Zuspruch zu lesen.
Nur das alles umzusetzen mit dem liebenden Gott, ist so schwer wenn es einem schlecht geht man denkt es hört nie mehr auf.
Ist mein Zustand nicht die Folge meiner Sünden und dem Ehebruch.....
weil ich bin ja immer noch mit meinem neuen Freund zusammen, das ist doch gegen die Bibel...
Der neue Freund ist schon verständnisvoll, soweit ein anderer überhaupt Depressionen verstehen kann.
Mein Exmann hatte damals auch Verständnis es war einfach so das er ganz extrem anfing sein eigenes Leben zu leben und sich total in extreme Sportarten verannte wo er bald jedes Wochenende von Freitag - Sonntags unterwegs war, ich mit den Kindern allein zu hause und so neue Kontakte suchte, bis ich mich dann trennte.
Meinst du es gibt auch wieder bessere Zeiten?
Eigentlich weiß ich es aus Erfahrung, nur wenn alles so dunkel ist innendrin sieht man kein Licht sondern verspürt nur Angst.
Ich habe auch Angst vor der Klinik, wenn es mir da so schlecht geht, was machen die dann mit mir?
Ich fühl mich so allein, einfach nur voller Angst und weiß gar nicht genau warum, sie ist einfach da und dann noch die Angst vor der Angst und den Depris.
Man muss das jetzt erstmal aushalten, stimmts?
Zu den Medikamenten, also ich sollte Opipramol nehmen gengen Angstzustände aber ich nehm es unregelmäßig und andere Medis hab ich überhaupt nicht vertragen, ganz starke Übelkeit und Gefühl wie nach einer Narkose usw
Stopfen die in der Klinik wahllos mit Medikamenten voll?
Wird man dort in der Klinik zum Versuchskanninchen?
Naja, sind alles so Überlegungen, ich hoffe es wird nicht allzu schwer dort.
Ich wünsche dir und alle die mitlesen eine schönen Abend !
ach und das wichtigste hätte ich fast vergessen, ja lieber Bär mit Hund, bitte bete für mich.
Ich find das so toll, dass fremde Menschen für die Nöte Unbekannter einstehen.
Danke!