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Morgentief

Hey Leute,
immer wenn ich aufstehe in den letzten Wochen, habe ich erstmal eine Flut an unangenehmen Gedanken. Ich bin sicher, dass es darum geht diese Gedanken nach und nach zu bearbeiten und aufzulösen. Zum Beispiel habe ich gerade daran gedacht, dass es schlimm ist so allein zu sein wie ich es bin. Ich spüre, dass ich mit meinen unbequemen Ansichten oft nicht willkommen bin; trotzdem finde ich es nach kurzer Überlegung gar nicht so schlimm, dass ich so wenige Anrufe bekomme. Ich bin nicht dazu gemacht, ein Dauer-Small-Talker zu sein!
Ich habe in meinem Leben auch schon Psychosen gehabt und heute morgen hatte ich Angst, dass ich vielleicht langfristige Schäden in meinem Gehirn davon bekomme. Auch da versuche ich realistisch-optimistisch an diese Angst heranzugehen. Ich versuche meine unangenehmen Gedanken so lange "willkommen" zu heißen, bis ich diese miesen Gefühle in etwas schöneres verwandeln kann. Auch das Schreiben in diesem Blog hilft mir, ich bekomme einen klaren Kopf in Bezug auf meine Negativ-Gedanken.
Wünsche Euch nen coolen Samstag und bis demnächst!!!!
Chuck

Kommentare

Hallo Chuck, ich hatte auch

Hallo Chuck,
ich hatte auch diese negativen Gedanken beim Aufwachen. Das ist aber ganz normal hat mir mein Psycho-Doc erklärt, es habe was mit dem Stoffwechsel im Gehirn zu tun. Daher verschwinden diese Gedanken innerhalb einer halben Stunden ja auch, wenn ich z.B. meine Tablette direkt nach dem Aufstehen nehme.
Was mir auch gut hilft ist, sobald ein immer wiederkehrender oder negativer Gedanke kommt, mir ein Stopp-Schild vorzustellen :-) Mein Gehirn ist abgelenkt, soll sich ja das Schild vorstellen und der Gedanke ist erst mal weg. Ich mache das seit einigen Wochen und kann dir sagen, es wirkt!!! Habe den Tipp übrigens aus einem Buch (... und das Leben tanzt sich selbst).
Gruß
Angela