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ich hatte einen Traum

Seid ich 40 bin hatte ich einen Traum:
eine Reise nach Florida hat mir gezeigt wie schön die Welt ist!
Wir wollten auswandern in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. sobald wir in Rente sind soll es loßgehen in diesen schönen Sonnenstaat von den USA.
Dann ging es loß - Der Mann wurde krank und arbeitslos - der Sohn wurde arbeitsloß - ich machte meine Schulung zur Altenpflegerin - es ging für 10 Jahre wieder aufwärts - dann kam der Herzinfarkt meines Mannes - wieder arbeitslosigkeit - Der Sohn wurde Drogenabhängig - Verwandte starben  - Freunde starben -Minderbezahlte Arbeit für den Mann - der Sohn kam von den Drogen nicht loß - Pola-Programm läuft heute noch auch nach Klinik Aufendhalt immer noch süchtig -Den Sinn des Lebens hab ich aber erst am 3.Januar 2010 verloren - irgendwie ist bei einem Sturz auf der Straße auch mein Mut und meine Energie gebrochen - der Fuß hat 9 Monate gebraucht um wieder zu heilen. dann 3 Monate arbeiten und schon wieder ein Sturz  dieses Mal das Knie natürlich bei meinem Glück die gleiche Seite wie der Fuß,
so konnte bei der künstlichen Knieoperation auch gleich die Platte aus dem Fuß entfernt werden . nun bin ich seid März mit dem Knie in Behandlung und es macht nur sehr kleine Fortschritte: Das ist es was mich so "runterzieht" meine ganzen Pläne hier für das Haus und den Garten  - weg  - nur mit Hilfe meines Sohnes kann ich einiges machen. dann der grosse finanzielle Verlust - jeden Monat fehlen uns knapp 1000 Euro - das Haus können wir nur mit Mühe halten . jeder Cent wird umgedreht -Ich kann nächstes Jahr in Rente gehen . gut - aber was soll ich dann machen mit kaputtem Knie? mein Mann muß noch 5 Jahre arbeiten - also noch 6 Jahre bis wir auswandern können ... und dann mit der schlechten Gesundheit? Der einzige der gesund ist bei uns, ist mein ältester Sohn - der baut mich immer wieder auf - aber er kommt halt sehr selten weil er viel und lange arbeiten muß.Ich frage mich was ich falsch gemacht habe, oder falsch mache das der Jüngste(40j)nicht von den Drogen kommt? Das mein Mann nicht den Mut hat jetzt schon im Ausland zu arbeiten - wenn wir das Haus verkaufen können, wir ohne Sorgen leben . denn die Hypothek macht nur ein Viertel des Wertes aus - nun sitze ich auf einem Geldhaufen - bin krank -kann meinen geliebten Beruf nicht ausüben - quäle mich durch den Tag -und warte auf die nächsten Hiobsbotschaften-- es ist mir einfach nur zum unter die Decke kriechen - meinen Hund knutschen - ein kleiner Zwergpinscher - oder zum heulen - nur davon wird es ja auch nicht besser - darum bin ich hier - sehen das es anderen schlechter geht als mir und doch helfen können..Ich danke Euch fürs lesen

Kommentare

Bild von bär

nichts falsch gemacht

Liebe Suse,

du hast überhaupt nichts falsch gemacht, du hast dein

Bestes was du hast gegeben, mehr kann und darf man nicht

verlangen.

Ja, du musstest seither viele Schicksalsschläge in deinem

Leben erfahren, erleiden und erdulden...................................

eine Antwort habe ich darauf nicht..............................wieso

Menschen gesund und glücklich durch ihr Leben gehen,

andere wieder mit viel Leid und Not zu kämpfen haben.

Ja, es ist schlimm, dass dein einer Sohn drogenabhängig

ist, und jeder der wo Kinder hat, kann das nachvollziehen.

Ich habe zwei Mädchen, und man versucht doch wie die

meisten Eltern, alles zu geben und zu investieren, was

man geben kann.

Aber letztendlich ist jeder für sein Leben selbst als

Erwachsener verantwortlich, aber es tut brutal weh, wenn

ein Kind Drogen nimmt. Weisst Du, das kann mir ja auch

noch passieren, da steckt man halt als Eltern nicht drin.

Vielleicht findet dein Sohn das Leben total sinnlos,

geboren werden, Schule, arbeiten, sterben..................immer

der gleiche Kreislauf.

Ich persönlich selbst habe seit ich Depressionen habe,

irgendwo umgedacht. Das ganze Geld, der ganze Besitz

ist mir nicht mehr so wichtig, wichtig dass ich einigermassen

zufrieden und glücklich leben kann. Wenn ich einmal tot

bin, nehme ich nichts mit, keinen Titel, kein Haus, kein

Geld..........................das letzte Hemd hat keine Taschen

sagt man ja so, aber es stimmt wirklich.

Schau, es gibt so viele Menschen, die im Rollstuhl sitzen

müssen, manche verärgert, manche zufrieden. Will nur

sagen, auch im Rollstuhl kann man noch reisen...................

Oft kommt es auf die innere Einstellung an.

Ich habe auch Träume, so Norwegen, Schweden zu bereisen,

aber im Moment kann ich mir das noch nicht leisten........,

vielleicht irgendwann, möchte mich davon auch nicht ab-

hängig machen, ich liebe es mit meiner Frau und dem Hund

zu wandern, irgendein Cafe, das geht finanziell.

Oft sind es auch die unerfüllbaren Wünsche, die uns

eher unzufrieden machen.

Liebe Suse, ich wünsche dir jetzt irgendwo Frieden über

deinem Leben. Sei nicht so streng und fordernd zu dir

selbst, du hast dein Allerbestes gegeben, mehr geht nicht.

Versuche trotz allem irgendwo glücklich zu werden,

auch in den kleinen Dingen.......................................................

schaue nicht so auf andere, auf deren Schicksal, was die

haben oder nicht, es kommt auf dich an liebe Suse. Wenn

wir uns zuviel mit anderen vergleichen werden wir eher

unzufrieden und undankbar. Sei und bleibe du selbst.

viele liebe Grüsse,

hund und bär.