Gedanken des Tages 21.02.2012
Vor ein paar Tagen saß ich in der Kirche zu einer Beerdigung und vorne auf den Altar, laß jemand etwas vor. Es ging um Zeiten im Leben und darum das jede Zeit seine Zeit braucht. Heute denke ich immer wieder daran und immer wieder spielen sich die Worten in meinen Kopf ab.
....Es gibt eine Zeit zum "Lachen" und einen Zeit zum "Weinen".
Es gibt eine Zeit zum "Fröhlich sein" und eine Zeit zum "Traurig sein"...
Gerade ist die Zeit bei mir zum "Weinen und zum "traurig sein" und ich weiss nicht mal warum. Ich will es auch nicht wirklich wissen, denn sonst fange ich an zu kämpfen und dann...ja dann verliere ich.
Heute habe ich innerlich und äußerlich viel geweint. Es ist nicht wiklich eine schönes Gefühl... wenn ich weine, aber es befreit ein wenig von dem was ich Druck nenne.
"Warum" stelle ich mir nicht,
"Warum" hat keinen Platz in der Schleife der D e p r e s s i o n.
Ich hasse D E P R E S S I O N E N, ich hasse mich dafür das ich so etwas habe.
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Kommentare
Gedanken..............
Liebes Bärensternchen,
ich kann deine Gedanken jetzt gut verstehen, dass du dich und die Dep-
ression hasst. Abere liebes Bärensternchen, für die Depression kannst du
doch gar nichts dafür. Leider schlagen wir uns da selbst nach innen, und
schlagen uns selbst Wunden zu............................................................
Du und ich persönlich finde ich die Warumfrage gar nicht mal so
schlecht.
Also wenn mein Wasserhahn tropft, dann schaue ich auch nach, warum
der tropft. Ich muss es ja wissen, um ihn so zu reparieren, damit er nicht
mehr tropft. Es ist so das Verhältnis zwischen Ursache und Wirkung.
Der Depression in das Auge schauen......................................................
Bei mir selbst ist die Depri vererbt und meine Kindheit war nicht die
Beste. Aber da kann ich jetzt ansetzen, dass da etwas Heil reinkommen
darf, die Wunden heilen können.
Ja, im Leben gibt es Zeiten zum Weinen, aber auch zum Fröhlichsein,
zum weinen.......................................................................................
Und so wie sich die Jahreszeiten ändern, Frühling, Sommer, Herbst
und Winter, so ändert sich oft unser Leben.
In der gleichen Minute wird irgendwo auf der Erde ein Kind geboren,
in der gleichen Minute stirbt irgendwo ein Mensch. Menschen freuen
sich, andere Menschen weinen.
Und da trotzdem einen Frieden zu finden, auch Frieden mit seiner Ver-
gangenheit, eine Balance, ein Annehmen............................................
ändern, was ich ändern kann, gelassen sein, was ich nicht ändern kann,
das würde ich mir für dich wünschen, und auch für mich.
liebe Grüsse,
hund und bär. hund ist in vielen Dingen gelassener
wie ich, viel ruhiger, er kann so richtig
in sich selbst ruhen........