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Erlöst!?

14 Antworten [Letzter Beitrag]
Lübbe
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Lebt sich ein

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Deutschland
Beigetreten: 08.03.2010

Hallo zusammen,
ich versuch mal, mein Problem zu erklären! Den Namen Jesus und den Glauben hab ich sozusagen schon mit der Muttermilch bekommen. Nur - gelebt wurde es zuhause nicht. Das Vaterbild ist ein total negatives. Entweder nicht anwesend, uninteressiert oder strafend hab ich meinen Vater erlebt. Von Gott war ich maßlos enttäuscht, weil er mir bei einem elementaren Problem nicht geholfen hat. Reden konnte ich aber mit niemandem darüber.
Also hab ich mich nach der Pubertät ziemlich von Gott entfernt. Nach Ehe und Scheidung und vielen anderen negativen Erlebnissen und Sünden hab ich erkannt bzw. neu erkannt, die einzige Chance für mich ist Jesus. Ich hab einen Neuanfang mit Ihm gemacht, nach meiner Kur, seitdem geht es mir grundsätzlich besser!
Aber ich komme immer wieder an den Punkt, wo ich daran zweifle, das er mir auch alles vergeben hat, das ich erlöst bin und Heilsgewissheit haben kann. Das treibt mich um und läßt mich nicht los. Ich weiß nicht was es ist, was mich hindert, diese Schwelle zu überschreiten und ich annehmen kann, das Jesus allen alle Sünden vergibt, wenn Sie von Herzen vorgebracht werden - und mir eben auch!!! Im Kopf weiß ich es - aber im Herzen kommt es nicht an...
Kennt das noch jemand, so oder ähnlich?
Dann wäre ich für Beiträge dankbar.
Viele Grüße,
Lübbe

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Don Limpio
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Beigetreten: 07.01.2010
...jemand sagte mal.... "Der

...jemand sagte mal....

"Der längste Weg der Welt ist der, vom Kopf ins Herz eines Menschen."

Dem ist tatsächlich so.

Es reicht übrigens wenn Du weisst, dass Du gerettet bist. Dazu braucht es keiner emotionellen Regungen,
Du weisst ja auch das Wasser nass ist, ohne das es Dich besonders berührt. Oder...?

Das hat mich in meinen schweren Phasen fast immer getragen.


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Lübbe
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Lebt sich ein

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Beigetreten: 08.03.2010
Erlöst?

Danke für deinen Eintrag admin,
wenns so einfach wäre...genau darum geht´s ja im Grunde.
Ich weiß es eben nicht!! Ich kann es doch nur wissen, wenn es in meinem Herzen ist.

Weil erst diese Gewissheit eine Freiheit gibt, wo die Probleme des Alltags nicht mehr so bedeutend sind. Da arbeite ich dran.

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Don Limpio
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Beigetreten: 07.01.2010
Hallo Lübbe, Du gehst

Hallo Lübbe,

Du gehst grundsätzlich falsch an die ganze Sache heran.

Wir denken und wissen mit dem Gehirn. Nicht mit dem Herzen.

Wenn Du also weißt dass Du gerettet bist, ist das ausreichend. Wenn dieses Wissen auch noch als Emotion bei Dir ankommt, ist dies ein schöner Bonus. Mehr nicht.

Die Gewissheit die Du suchst, hast Du also schon. Du willst Sie nur nicht wahrnehmen, weil Du Sie für nicht vollständig hälst, weil Dein Herz noch nichts dazu sagt.

In der Bibel steht zum Beispiel, dass vieles schlechte dem menschlichen Herzen entspringt. Vielleicht ist Dein momentanes Denken, dass Du nicht erlöst bist, nur ein weiterer, böser Streich Deines Herzens.

Gerade als Depressive haben wir oft nicht mehr als dieses Wissen (Mit dem Gehrin) errettet zu sein, da unsere Emotionen vielleicht sogar sagen, es gibt keinen Gott oder dass er weit weg ist.
Emotionen täuschen!!!!


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Lübbe
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Lebt sich ein

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Beigetreten: 08.03.2010
Hallo admin

Hallo admin,
das ist jetzt echt ein guter Gedanke, der mich wirklich weiter bringt! Das werd ich mir ausdrucken, damit ich es lesen kann, wenn mir der Verstand mal wieder was anderes aufschwatzen will. Ich danke Dir! Dazu passt ja auch, das ich grundsätzlich die Vorstellung habe, ich bin irgendwie... nicht genug, ich genüge nicht... bei Gott, auf der Arbeit, im Freundeskreis...ich weiß, das ich noch einen Weg vor mir habe ( mit der Psyche ), aber wie gut, das bei Ihm wirklich nicht die Leistung entscheidet. Hallelujah

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Don Limpio
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Beigetreten: 07.01.2010
Hallo Lübbe, schön das es

Hallo Lübbe,

schön das es geholfen hat.

Diese Gedanken nicht zu genügen habe ich auch. Bei mir hatte sich die Marotte zu einem Pefektionismus gesteigert. In allen Belangen und mit allen positiven wie negativen Begleiterscheinungen.
Zum Glück habe ich dieses Thema heute, mehr oder weniger, im Griff.


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Lee
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Beigetreten: 14.01.2010
Hallo Lübbe Ich kenne diese

Hallo Lübbe
Ich kenne diese Gedanken dieses Gedicht half mir weiter.

Wer bin ich?

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich träte aus meiner Zelle
gelassen und heiter und fest
wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich spräche mit meinen Bewachern
frei und freundlich und klar,
als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch,
ich trüge die Tage des Unglücks
gleichmütig, lächelnd und stolz,
wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?
Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?
Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,
ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,
hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,
dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,
zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,
umgetrieben vom Warten auf große Dinge,
ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,
müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,
matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?
Wer bin ich? Der oder jener?
Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer?
Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler
und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?
Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,
das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.
Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

 

Gedicht aus: Widerstand und Ergebung von Dietrich Bonhoeffer
Gruß Lee

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Don Limpio
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Beigetreten: 07.01.2010
Ja, der Bonhoeffer hat viele

Ja, der Bonhoeffer hat viele gute Sachen hinterlassen.....


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Ralle
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Hannover
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Beigetreten: 25.02.2010
Wer bin ich?

Bin ich nicht zuerst Das was Gott über mich sagt? Wenn er tatsächlich alles über mich weiß und mich so gut kennt, wie David ihn in Psalm 139 beschreibt, dann muß er ja besser wissen wer ich bin als ich selbst!
Und wenn sein Wort absolut gültig ist, dann bin ich auch gerettet, wenn ich an meinen Heiland und Retter glaube und zu ihm umgekehrt bin. Dann bin ich auch ein Kind Gottes, weil ER es so sagt. Dann bin ich auch von neuem geboren und mit dem Geist erfüllt.
Die Vorraussetzungen dafür zu erfüllen sind ja eigentlich nicht schwer. Man muß ihn doch nur bitten und ihm sein Leben ausliefern. Das wir alle oft in der Nachfolge versagen ändert doch nichts an seinen Verheißungen und Treue zu seinem gegebenen Wort.

Machs wie Gott - werde Mensch

Noam
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Beigetreten: 26.02.2010
Hallo Lübbe, beim Lesen eben

Hallo Lübbe,

beim Lesen eben kam mir die Stelle in den Sinn:
Furcht rechnet mit Strafe, aber die vollkommene Liebe treibt alle Furcht aus.
Du scheinst, nachdem was Du schreibst, oft zu unrecht bestraft worden zu sein.
Das kann eine mächtige Blockade für unseren Glauben sein.
Weil es wirklich eine schlimme Erfahrung im Leben ist, wenn man bestraft wird, obwohl man nichts Falsches getan hat. Das prägt sich in uns ein...
Eine gerechte Strafe können wir meistens nachvollziehen - und für uns auch akzeptieren; weil es eben Sinn macht.
Aber bei (und gerade bei dauerhafter) ungerechter Bestrafung, wird unser Welt- und Gottesbild geradewegs auf den Kopf gestellt.
Dir ist vergeben, aber in Dir sind möglicherweise Schuldgefühle aufgrund von ungerechten Strafen.. Die können Dir eben auch nicht vergeben werden, weil Du ja nichts Falsches getan hast..
Ich weiß nicht.. das war mir so im Sinn, als ich Deinen Beitrag las.
Wenn es in diese Richtung bei Dir geht, dann bitte Jesus einfach, Dich davon zu befreien, damit Du freien Zugang zu Deinem Glauben hast, dass Du erlöst bist.
Weil eins ist sicher: Du bist erlöst und gerettet und herausgerissen aus der Finsternis und hineinversetzt in das Reich des Sohnes! Yeah! :-)

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Der Herr wird für euch kämpfen, ihr aber werdet stille sein.
2. Mose 14,14

Noam
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Beigetreten: 26.02.2010
http://talitakums.blogspot.co

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2. Mose 14,14