Hallo allen,
eben im Chat kam in einem Gespräch eine, oder vielleicht sogar die Frage überhaupt für mich in mir hoch.
Ich habe den Herrn bisher als echt treu erfahren.
In den tiefsten Tiefen, ist Er mir immer wieder begegnet - hat meine Ängste verwandelt, immer und immer wieder, kam wirklich als mein Tröster und mein Beistand...
Ich habe Vertrauen zu Ihm, dass Er mit mir weiter geht, was meine innere Verfassung anbetrifft.
Aber das ist halt ein Prozess der Zeit braucht.
Eigentlich weiß ich, dass ich in Ihm ausruhen kann...
Das sieht anders aus, wenn ich die äußeren Umstände betrachte..
Seit vielen Jahren spricht der Herr zu mir, dass ich still sein soll und sehen soll, wie Er mich rettet.
Das kommt aus dem Kapitel, wo Mose mit dem Volk am Roten Meer steht.
Gott hatte sie aus der Sklaverei befreit und sie bis zum Roten Meer geführt. Jetzt standen sie dort.. hinter ihnen das Heer der Ägypter, vor ihnen das Meer und an der Seiten hohe Klippen.
Es gab kein Entkommen für sie.
Es gab für sie kein Vor und Zurück. Sie standen dort und die Bedrohung nahte.
Das beschreibt ziemlich genau meine Situation...
In mir ist eigentlich nur eine Frage präsent:
Ist der Gott der Bibel ein Gott, der wirklich rettet?
Ist auf Ihn wirklich Verlass, wenn man selber keine Möglichkeiten mehr sieht?
Ist es so, dass der Mensch sich wirklich fallen lassen kann, und darauf vertrauen darf, dass Gott eingreift in der Not?
Vom Kopf her sage ich natürlich ja..
Und ich habe auch schon manche Zeugnisse gehört, die das bestätigen..
Aber es ist mir bis heute nie wirklich in Fleisch und Blut übergegangen, dass der Herr auch in äußerlichen Dingen wirklich zuverlässig ist.
Ich habe soooo viel echten Glauben für soooo viele Dinge, aber wenn ich mich in meiner Situation erlebe... ich wache seit Jahren mit den gleichen Ängsten auf... und das wovor ich Angst habe, rückt immer näher...
Und ich sehe mich bald "vernichtet".
Ich weiß nicht.. ich dachte ich frage euch mal, was ihr so erlebt habt mit dem Herrn, wie Er euch in der Not geholfen hat.
Möglicherweise kann mir das ja für die nächste Zeit ein Stück weit weiter helfen?
Oder dass ihr mich vielleicht mit in eure Gebete nehmt?
ok
danke euch
Noam


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Land
Hallo Phantom,
danke für Deine Antwort.
Deine Worte tun irgendwie gut.
Du hast mich daran erinnert, dass Gott mich nicht über meine Grenzen hinaus belasten wird.
Wenn ich darauf sehe, dann beruhigt mich das ein bisschen.
Und es stimmt, wir kennen unsere Grenzen selber nicht.
Da habe ich bisher auch nur Gutes mit dem Herrn erfahren.
Wenn's zuviel war hat Er geholfen.
Ich wünschte mir, dass ich auch hier tiefes Vertrauen hätte.
Möglichkeiten gäbe es wahrscheinlich für andere Menschen, die gesund und belastbarer sind....
Aber die fallen für mich alle weg, schon allein deswegen, weil ich unter Druck so gut wie unfähig bin, irgendwas anzugehen. Aber eben auch die Kraft, die immer nur für den nächsten Tag reicht fehl.
Ich habe in den letzten Jahren in einem durch nach Lösungen gesucht,
aber hatte den Eindruck, dass ich damit aufhören sollte, weil ich so nicht weiter kam und nur verzweifelter wurde.
Jetzt suche ich nicht mehr nach Lösungen, und fühle mich ziemlich ohnmächtig..
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Der Herr wird für euch kämpfen, ihr aber werdet stille sein.
2. Mose 14,14