Hallo Ihr.
Ich bin Christ und leide unter Depressionen und frage mich wie gehe ich damit am besten um.Liegt es an mir und meinen Sünden, will Gott mich
prüfen oder? Wie geht ihr damit um und wie seht ihr es?
Gruß Lee
Christlicher Umgang mit Depressionen
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Wenn ich diese Frage beantworten könnte, hätte ich vermutlich den Stein der Weisen gefunden.
Ich habe verschiedene Lösungansätze, von denen leider keiner endgültig bis in die letzte Konsequenz funktioniert.
Meine persönliche Erklärung ist, das man in schweren Zeiten im Leben reift und das Gott mich für irgendetwas vorbereitet, dass ich in der Zukunft für Ihn tun soll...
Hallo Lee,
darf ich Dich fragen seit wann es Dir so ergeht und wie alt Du bist? Hast Du Dich schon mal jemandem mit diesen Problemen geöffnet?
Oh, das waren jetzt schon drei Fragen 
Gruß
Don Ralfo
Hallo Lee,
das ging ja schnell :-)
Bist Du in weltlicher oder christlicher Therapie? Fühlst Du Dich wohl damit?
Dieses quälende Suchen nach Ursachen, welches Du andeutest kenne ich auch. Ich persönlich glaube jedenfalls nicht daran, daß Gott irgendjemand als Prüfung mit Depressionen quält.
Er meint es doch gut mit uns. Eher können unsere Sünden (was auch immer Du genau darunter verstehst) einen Beitrag zu unserem Seelenzustand leisten. Mehr als automatische Folge falschen Denkens oder Handelns. Ich sage bewusst: Beitragen, denn es gibt ja so viele mögliche Ursachen. Beispiel: Wenn man zuviel Alkohol trinkt wird man abhängig und auch oft depressiv als Folge davon. Das ist aber keine Strafe oder Prüfung Gottes, sondern eine Folge falschen Handelns, welches man natürlich auch Sünde nennen kann.
Aber wichtiger ist die Ursache, warum ich überhaupt so viel Alk trinke!
Das können natürlich Traumata oder äußere Umstände sein die ich versuche so zu bewältigen. Oder ein negatives Selbstbild.
Gab es einen Auslöser für Deine Depressionen oder kamen sie so einfach aus dem Nichts?
Segen
Don Ralfo
Hallo Lee,
na klar wird unser Glaube auch geprüft, da bin ich einer Meinung mit Dir. Vielleicht besteht die Prüfung ja auch darin, daß Gott uns eben nicht aus unserer seelischen Verstimmtheit per Wunderheilung herausholt. Es mag sein, daß Gott darauf wartet, daß wir bestimmte Lektionen lernen, die für jeden Christen natürlich anders aussehen. Ich denke, es ist auf jeden Fall gut und richtig diese Fragen Gott selbst immer wieder zu stellen: Herr, was soll ich aus dieser Situation lernen? Wo denke ich falsch und was mache ich falsch? Welchen Weg hast Du für mich aus der Depression heraus? Welche Schritte soll ich gehen?
Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, auch wenn keine hörbare Stimme mit Anweisungen direkt aus dem Himmel kommt! 
Aber man wird im Alltag sensibeler für neue Ideen und Gedanken, die von Gott kommen. Man hört vielleicht mehr hin. Zumindest ist man mehr auf "Empfang" eingestellt.
Jedenfalls glaube ich nicht, das Gottes Prüfungen so aussehen, daß er bei sich plant: "Den lassen wir jetzt mal 4-10 Jahre leiden um ihn zu läutern". Ich glaube eher, daß er uns anfeuert unsere Lektionen zu lernen.
Wer leidet nicht unter den Sünden der Anderen? Und Mobbing ist keine Kleinigkeit. Burn out auch nicht. Aber ich denke depressionen erzeugend ist eher unsere innere Antwort auf diese Belastungen und wie wir damit umgehen. Und die können wir ändern, wenn es auch sehr schwer ist und oft lange Zeit dauert. Manchmal ist es sogar das Einzige, was wir überhaupt verändern können - unsere inner Einstellung zu diesen Problemen.
Kannst Du Deinen Mobbern vergeben? Ich meine nicht im Kopf - sondern im Herzen?
Mit schwierigen Menschen Tag für Tag zusammen zu arbeiten ist schon nicht leicht. Kenn ich auch. Wenn es objektives Mobbing ist kann man sich eventuell dagegen wehren. Kommt auf die Art des Betriebes an. Manche haben ja sogar Mobbingbeauftragte. Denkst Du grundsätzlich, Du könntest das Mobbing bei Deiner Arbeit thematisieren? Mit den Betreffenden oder einem Vorgesetzten darüber reden? Oder ist es eher eine Zwangslage oder empfundene Zwickmühle für Dich? Dann solltest Du vielleicht über einen Jobwechsel nachdenken.
Segen
Don Ralfo
Ich hab früher viel gebetet,aber das ist sehr lange her. Macht mich heute ein wenig traurig das ich den zugang zu gott verloren hab.Als ich als Jugendliche zu Gott kam,fühlte ich damit eigentlich recht wohl,meine Mutter fand es nicht so gut und ich hatte nicht die kraft dazu zustehen.(Bin getauft und eingesegnet)
Nun ist es so das ich,so glaub ich das beten verlernt habe,wenn ich beten möchte überleg ich darf ich ihn jetzt darum bitten,hab ja lange nicht gebetet.Hab auch keinen mit dem ich drüber reden könnte.
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »



.jpg)

Land
Hallo Don Ralfo
Seit 4.Jahre geht es mir so.Ich bin 48.Jahre alt.Ich bin in Therapie meine Gemeinde weiß bescheid.
Lee