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Eingeschlossen

Kennt ihr das auch? Das man sich eingeschlossen fühlt in seine eigene Sprachlosigkeit? Das man redet und redet und redet , ohne an den eigenen Schmerz zu kommen? Da rumort und brodelt es im Innern. Und man bleibt stumm, obwohl man redet. Die Ärztin sagt:"Wenn Sie mir nicht sagen,wie es Ihnen geht, kann ich Ihnen nicht helfen." Aber ich sage doch, wie es mir geht." Das denke ich zumindestens. Aber offensichtlich doch nicht. Ich will es ja. aber wie? Meine eigene Sprachlosigkeit ist mir zum Gefängnis geworden. Aber ich weiß, das Jesus auch solche Gefängnismauern sprengen kann.

Kommentare

verstanden

Ja, ich verstehe dich.
Bei mir kommt es immer wieder vor das ich gern sagen möchte wie ich mich fühle und dann doch keinen Ton herausbringe.Es ist schwer den ersten Satz zu finden und ihn dann auch auszusprechen.
Jeder bemerkt das etwas nicht stimmt und weiß nicht was.Manche frage wie es einem geht aber mehr wie eine Lüge bekommt man nicht heraus.
Warum?
Ist es die Tatsache das der eigene Schmerz so groß ist das man Angst hat andere damit zu verletzen?
Die Worte"Reden im schweigen" haben für mich dann immer wieder eine große Bedeutung.
Ich bin nicht so gläubig wie du,liebe Sibbdat.Und doch weiß ich das wir in unserem Schmerz nicht allein sind.

O ja

lieber Jacky 95, da stimme ich dir unbedingt zu. So empfinde ich das auch. Dem anderen den eigenen Schmerz nicht zumuten wollen. Aber auch, angst zu haben, am eigenen Schmerz zu ersticken. Und dieses "Gefühl", das alles weh tut und man nicht sagen kann, was genau wehtut. Danke für dein Verstehen.

Sibbdat