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Die Angehörigen und ihre Depris...

Also mein Mann bat mich, mich auch mal einzuloggen bei euch. Wer mein Mann ist geht ja aus dem Namen hervor. Wir leben seit fast 18 Jahren mit der Krankheit und haben uns arrangiert. Gut, mein Bär ist ja auch ein ganz liebenswerter (meistens). Wenn es ihm aber nicht so gut geht, versuchen wir uns etwas aus dem Weg zu gehen, denn dann reagiert er überempfindlich auf alles und jeden und da kracht es schon auch mal. Ehrlichgesagt bin ich ja mehr der Türenschmeißer, während sich mein Bär gern zurückzieht und schmollt.
Wie geht man damit um: Ich denke ehrlich und direkt. Es hilft den Depris ja nicht, wenn man versucht alles von ihnen abzuhalten. Das Leben geht weiter, auch wenn das manchmal knallhart rüberkommt. Als die Kinder noch klein waren, stand ich oft zwischen den Stühlen - aber heute kann ich sagen, eine gute Tagesstruktur entzerrt da vieles.
Ich kann mit Bär auch über seine Depris reden und er warnt mich auch vor, aber manchmal muss er es auch aushalten, dass ich ihm ganz klar sage, dass ich nicht alles aus dem Weg räumen kann und fordere dann auch war von ihm. Egal, nächstes Jahr feiern wir Silberhochzeit und wir können Gott nur danken für diese gemeinsamen Jahre. lg frau vom bär