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Depressionen und Drogen

30 Antworten [Letzter Beitrag]
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Don Ralfo
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Drogenkonsum mag ja recht spannend und anregend sein. Aber er hat immer auch eine dunkele Kehrseite. Und schwerwiegende Depressionen sind nur eine davon.
Wer möchte über seine Erfahrungen hier ins Gespräch kommen?

Machs wie Gott - werde Mensch

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Don Limpio
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Ich werde morgen was dazu

Ich werde morgen was dazu schreiben.....


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shortman
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Hallo also ich hab eine

Hallo

also ich hab eine Depression von "kiffen", naja weiß nicht ob es eine Depression ist vielleicht bin ich auch nur Pranoid, vllt auch beides :s Auf jeden Fall geht es mir nicht gut, mach fast nichts mehr außer an meinen joint zu ziehen und dann fängt der Horrotrip auch schon an! Wenn ich mal nichts Rauche geht es mir ein wenig besser, bin trotzdem nicht Glücklick. Kann aber einfach nicht aufhören :( mehr kann ich jetzt irgend wie auch nicht sagen...

Nutz deine Zeit und dein Geist wird dich segnen, scheiß auf den Streit, mach dich frei von Problemen. Hör auf zu denken, fang an zu leben.... Damion Davis <3

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Don Limpio
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Hallo Shortman, wenn Du eine

Hallo Shortman,

wenn Du eine Depression vom Kiffen hast, was sehr wahrscheinlich ist, da das Zeug Depressionen auslöst, hilft nur eines.
Mit dem Kiffen aufhören.
Das ist nicht schwer. Die ersten paar Tage (max. 1 bis 3 Wochen) hast Du schlechte Laune und dann ist auch schon ausgestanden.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Ewig kiffen geht nicht. Hast Du ja bestimmt selbst schon gemerkt....


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hmm glaub aber irgendwie

hmm glaub aber irgendwie nicht das ich das vom kiffen hab, als ich noch nichts geraucht habe (da war ich ca 14) war ich auch schon ein wenig Depressiv, es hat sich eigentlich nur verschlechtert.

So seh ich das, aber das schlimme istjetzt will  ich immer was neues, was besseres und davor hab ich echt Angst.
Seh auch schon richtig wie mein Leben den Bach runtergeht :/ und keine Blick in die Zukunft :(

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Hallo Shortman, ich glaube

Hallo Shortman,

ich glaube schon, dass Deine Depression sich vom Kiffen verschlimmert hat. Das ist eine Nebenwirkung bei Haschisch. Ich habe selbst gekifft, richtig hardcore. Bei mir war es auf jeden Fall so.

Wenn man mit dem Kiffen aufhören will und wieder rückfällig wird, dann nicht wegen irgendwelcher Entzugssymptome sondern weil es einem durch die Depression schlecht geht.
Hat man was geraucht ist die Welt scheinbar wieder in Ordnung.
Zumindest für die nächsten Stunden....
Mit dem Kiffen verstärkst Du Deine Depressionen nach und nach und gerätst so in einen Teufelskreis, aus dem Du nur heraus kommst, wenn Du aufhörst Haschisch zu rauchen.

Das Dein Leben den Bach runter geht, hast Du gut erkannt.
Jeder Kiffer den ich kannte, ist irgendwann richtig abgestürzt. Auch wenn die meisten extrem cool tun und meinen sie hätten ihr Leben im Griff....


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Ist wohl wirklich so. Mir ist

Ist wohl wirklich so. Mir ist das aber auch irgendwie egal, das mein Leben immer schlimmer wird, manchmal denk ich mir, das ich meine Depression mag, das ich sie richtig brauche und da kommt mir zur Zeit immer öfters der sinn das ich wirklich Krank im Kopf bin, oder ist das normal??

Hab auch eigentlich nur Kiffer Freunde und irgendwie schotte ich mir mehr und mehr ab, versuch das immer zu verbesser, wird aber eigentlich auch nur schlimmer. Trau mich aber nicht wirklich darüber zu reden, bekomm dann voll Angst das ich alles verliere, meine ganzen Freunde und Familie...

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Man kann seine Depression

Man kann seine Depression mögen. Das tun viele Depressive auch wenn sie es nicht wissen.
Eine Depression kann einem wie ein vertrauter, alter Freund vorkommen.

Ich kann Dir eines ganz sicher sagen...
Früher oder später ist es sehr wahrscheinlich, dass Du alles verlierst.
Nämlich dann, wenn Du Dein Kiffen nicht in den Griff bekommst.
Schau Dich doch mal bei Deinen Kifferfreunden um, wie alte Kiffer leben....

Was hindert Dich von dem Zeug zu lassen?
Wovor hast Du am meisten Angst?


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User offline. Last seen 17 Wochen 6 Tage ago. Offline
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Beigetreten: 16.03.2010
Weiß nicht, vllt weil ich

Weiß nicht, vllt weil ich sonst kein gutes Gefühl mehr erlebe und weil halt einfach alles besser ist, essen ist besser, langweilige sachen sind interessant, einen wir nie langweilig so was halt.

Hab davor Angst das ich halt alles verliere und das ich ein andere Mensch werde , will einfach so sein wie früher. Mein Leben war von Anfang an schon "beschissen" :(

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Beigetreten: 07.01.2010
Das ist eine Angst die Dir

Das ist eine Angst die Dir die Droge vorgaukelt. Diese Angst ist nicht real.
Wenn Du den Schritt mit dem Aufhören konsequent gehst, wirst Du Dich nach einiger Zeit fragen, wovor Du Angst hattest.
Es gibt keinen Grund.

Du wirst festellen dass Du hinterher an ganz anderen Sachen Spaß hast.
Ich spiele zum Beispiel für mein Leben gern Schach.
Wenn ich gekifft habe, hatte ich überhaupt keine Freude daran.
Wenn Du das Kiffen lässt, wirst Du Dich verändern. Aber nur postiv.
Du wirst mehr Elan haben, es werden neue Freunde in Dein Leben kommen, andere werden gehen.

Auch mein Leben fing extrem beschissen an. Viele Jahre lang.
Heute habe ich meinen Platz im Leben gefunden. Auch wenn auch heute noch nicht alles glatt läuft.

Mach doch mal einen Versuch.
Lass doch einfach mal drei Monate die Finger von dem Zeug und schau dann, ob Dir die Veränderungen die Du erlebst auch gefallen.
Wir können das gern zusammen planen.


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Don Ralfo
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Ist das normal?

shortman schrieb:

manchmal denk ich mir, das ich meine Depression mag, das ich sie richtig brauche und da kommt mir zur Zeit immer öfters der sinn das ich wirklich Krank im Kopf bin, oder ist das normal??

Für Depressiv kranke wie Dich und mich ist das normal! :-) Ich bin im Moment zwar symptomfrei, weiß aber durchaus wovon Du redest ;-)
Die Depression war sehr häufig so eine Art Überlebensstrategie und Lebensbewältigung für mich. Ich war zwar abgrundtief traurig über mich und die Welt - aber ich gab den Anderen oder "der Welt" die Schuld für meinen Zustand. Weil die Anderen scheiße waren wurde Ich dadurch quasi irgendwie besser und steigerte meinen Selbstwert dadurch. Ich war quasi so ne Art Märtyrer und die sogenannten "Gesunden" waren alles Ärsche!  (Etwas überspitzt gesagt)
Durch Drogen steigerte sich das Ganze noch. Ich machte bewusstseinserweiternde Erfahrungen und erlebte Zustände, die die "Normalos" nicht kannten. Dadurch fühlte ich mich ihnen noch überlegener, weil ich die "Realität" ja tiefer erlebte.
Kann nur unterstützen, was admin schreibt. Der Drogenausstieg bringt Dich nach vorne. Ist allerdings nicht ALLES. Deine wahren Probleme müssen irgendwie angepackt werden, bzw. Du musst sie in Angriff nehmen und daran arbeiten, wenns noch weiter bergauf gehen soll.
Denn meistens kommt man zu Drogen weil man irgendwo andere Probleme hat. Das will man aber meistens gar nicht wahr haben. War jedenfalls bei mir so. Ich hielt mich einfach nur für cool. 

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