Zukunfts und Versagengsängste
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Hallo,
ich weis garnicht wo ich anfangen soll.....
ich fühle mich einfach schlecht,ich denke ich bin keine gute Mutter weil ich meine kleinste (wird am 14.3,4Jahre alt) von 8-16uhr in die Kita gebe und die großen nach der Schule in den Hort.Ich denke immer wenn ich arbeiten gehen würde wäre das in Ordnung,aber ich bin ja nur Seelisch krank,das kann man nicht anfassen...
Ich weis nich was ich "später" mal machen soll.Statt den Gedanken zu haben erstmal "gesund" zu werden,denke ich über Umschulung nach und wie schei.. ich bin wegen den Kindern.Ich überlasse anderen den Löwenanteil der Erziehung weil ich es ansonsten einfach nicht schaffe.
Das einzigst gute daran ist das sie sich nicht mit Händen und Füßen dagegen wehren,sie haben gute Freunde da und auch die kleine fühlt sich wohl in der Kita.
Trotzdem warte ich immer auf den Fingerzeig von außen,der der sagt du bist schlecht,du kannst doch arbeiten gehen,du bist einfach nur faul.
Ich flüchte mich wieder in meinen Haushalt und habe auch dort immer wieder das Gefühl nicht gut genug zu sein,wenn andere mich besuchen kommen denken die mit sicherheit ich mache zu wenig.
Ständig dieses Gedanken Kino nicht gut zu sein.Ständig Angst beruflich nichts mehr hinzubekommen....
Ich habe 98 eine Ausbildung als Friseurin abgeschloßen,ich war damals hochschwanger.Der Beruf kommt für mich nicht mehr in Frage,ich habe darinnen nie wieder gearbeitet durch die Schicksalsschläge und weil ich einfach nichts gelernt habe und grad so meine Ausbildung geschafft habe.Körperlich gesehen habe ich Angst keinen Job zu finden da ich ezwei Bandscheibenvorfälle habe Hals und Brustwirbelsäule und verschleiß in der Lendenwirbelsäule.Die Bandscheibenvorfälle seien zwar noch nicht groß sagten die Ärzte aber eben da.Dafür mache ich Sport insoweit meine Verfassung das mitmacht.Mein linker Arm macht aber ständig probleme,grade auch wenn es mir seelisch nicht gut geht :-(.Was soll ich denn bloß später machen?Wann wieder arbeiten gehen und vorallem was?Ich bin doch kein gutes Vorbild für meine Kinder :-(.Dazu muss ich aber noch sagen das mein Umfeld mir eigentlich beisteht und mir keinen Druck macht,den druck mache ich mir selber.In meiner Kindheit wurde mir oft genug vermittelt ich könne nichts.Hinzu kommt das ich denke das mich kein Arbeitnehmer will,und ich wüßte sowieso nicht was ich machen kann fühle mich für nichts richtig habe einfach angst was anzufangen und weis nichtmal in welche Richtung ich mal gehen will was arbeiten angeht da ich mir einfach nichts zutraue.
Vielleicht geht es jemanden ähnlich!?
liebe Grüße
liebe SayNo,
dass sie dir in deiner Kindheit gesagt haben, du kannst nichts,
das war ein riesengrosser Fehler, und ein ganz grosser Quatsch.
Die wo dir das eingeredet haben, die konnten es nicht besser
und hatten null Ahnung. Natürlich kannst du etwas, und du
kannst auch sehr viel. Aber diese Wörter stecken total
tief in dir drin, und egal was du tust, die kommen immer wieder
hoch..............Woher ich das weiss, man hat mir früher im
Elternhaus das Gleiche eingerdet, du kannst nichts, aus dir
wird ja nie was. Deshalb haben wir auch heute unsere Depri.
Aber, du musst nicht so bleiben wie du bist, du kannst dich
ändern. Dieses du kannst nichts, müssen wir umändern, in
du kannst was!
Und, die Zeit ist immer da, etwas zu ändern, aber natürlich
musst du auch deinen Teil dazu beitragen, so gut du es
kannst.
Es ist ein SEin deines Wesens, dass du es kannst. Versuche
immer mehr von diesen negativen, ja bösen Gedanken weg-
zukommen, und wenn du etwas gut getan hast, dann lobe
dich selbst. Traue dir was zu....................................................und,
wenn du keinen Druck hast, gehe doch mal auf die Agentur für
Arbeit, erkundige dich über Umschulungen, lasse dir Infos
geben, beschäftige dich damit......................................................
vergleiche es mit dem, was dir liegt, eher büro, handwerklich,
sozial,..................................................................................................
Und dann lese immer wieder Infos über diesen Beruf, schaue
dich mal um, gehe rein in die Firmen, Krankenhäuser, Alten-
heime, lass dir von Bekannten ihre Arbeitsplätze zeigen,
mache ein Praktikum....................................................
Hey, aber im Moment bist du doch noch mit deinen Kindern
beschäftigt, die dich nach dem Hort auch brauchen.
Natürlich wäre es besser, eine nette kleine Familie zu sein...
die Realität ist aber anders, und im fehlt dir die Kraft,
die Kinder länger zu betreuen.
Aber es ist wie bei mir einiges falsch gelaufen im Leben, andere
haben sich an dir schuldig gemacht, und du hast auch nicht
immer richtig gehandelt..............................................................
Aber dieses Rad können wir nicht mehr zurückdrehen, du
musst jetzt in die Zukunft schauen, und so gut es geht, das
Beste daraus machen.
Kindergärten und Horte sind nicht das Schlechteste. Meine
grosse Tochter hat Erzieherin gelernt, und die sind fachlich
echt gut ausgebildet. Vier bis fünf Jahre dauert so eine
Ausbildung, je nach Bundesland, und man kann es auch schon
studieren. Aber verdient ist bei dem Job nicht viel. Aber
was ich bis jetzt mitbekommen habe, für die meisten ist das
eine Berufung, und nicht nur ein Job. Da brauchst du dir
nicht so viele Sorgen zu machen,
Schau jetzt erstmal auf dich, dass du wieder einigermassen
hochkommst, dass ist für dich und deine Kinder das Beste.
Aber langsam, Stück für Stück, neues Selbstvertrauen auf-
bauen.
Fange bei dir an, und gebe es an deine Kinder weiter,
versuche sie feinfühlig zu behandeln, jedes auf seine eigene
Art, gebe ihnen soviel du kannst, Sicherheit für ihr Leben
mit, eine Stabilität.
Und nehme es auch für dich in Anspruch, dass du stabiler wirst,
eine Sicherheit im Leben findest, dass dich trägt, und dir
einen Halt gibt, .............................................................................
Ich wünsche dir die Kraft, dass du dein Leben mehr und mehr
in den Griff bekommst, zufrieden wirst, und sich das auf
deine lieben Kinder überträgt.
ganz viele liebe Grüsse,
Bär mit HUnd
Liebe Sayno,
Ich habe Stimmen im Kopf,eine gute und eine schlechte.Die eine die mich bestätigt so wie ich immoment bin und das es ok so ist und die andere die mich auslacht und sagt du faules Stück.
Sind das hörbare Stimmen oder mehr so ein Bild wie Engel und Teufel auf den Schultern?
Hallo,
schreibe dir alles Gute und Liebe was du von dir selbst denkst
oder von anderen hörst, auf ein Blatt Papier, Tagebuch.
Denke mal nach, was es in deinem Leben auch schon Gutes
gab, an Menschen, schönen Ecken dieser Erde, an Tieren.
Fülle dich so lange mit Gutem, bis das Gute überwiegt.
Sage dir: Ich bin gut, so wie ich bin...........................................
Hänge dir diesen Satz mit einem Rahmen und bunten Blumen
an eine Wand deiner Wohnung, lies es jeden Tag.
In dir wohnen zwei Persönlichkeiten, eine die dich ablehnt,
und eine, die gut ist. Gib der guten Persönlichkeit am
meisten zu essen, dass sie gross und stark wird, und die andere
irgdendwann verhungern. Werfe Menschen und 'Dinge aus
deinem Leben die dir nicht gut tun, und dich fertig machen,
neschäftige die mit den Dingen, die dir Mut geben, dein
Selbstvertrauen stärken.
liebe Grüsse,
Bär und Hund
Hallo SayNo,
ich denke du kannst dich nicht um alle Baustellen gleichzeitig kümmern.
Das wird dich wohl überfordern.
Eines nach dem Anderen.
So geh doch erst mal deine Gesundheit an so das du hier Stabilität und Besserung erlangst .
Medis, Therapie ,Sport als Ausgleich das hört sich doch schon mal ganz gut an.
Es gibt auch Mutter und Kind Kuren ,meine Frau hat auch vor Jahren mal eine mitgemacht und ihr und unserem Sohn hat das ganz gut getan,
Man wird da auch psychologisch betreut .
Der Job läuft dir nicht weg ,es bringt ja auch nichts sich in ein Arbeitsverhältnis zu stürzen wenn man krank ist und dann die erforderte Leistung auf Dauer nicht bringen kann . Das geht dann schief und zieht dich wider weiter runter .
Eine gute Mutter zu sein ist doch auch schon sehr viel.
Das ist ein sehr hoher Wert für deine Kinder und ihre seelische Gesundheit .
Liebe Say No ,schläfst du eigentlich genug .
Ich frage das ,weil ich weis wie wichtig ausreichend Schlaf ist .
Bei mir kommt es auch immer wider vor das ich zu wenig schlafe und dann bin ich ähnlich wie du ganz zerfahren und mir fällt es dann schwer klare und sichere Entscheidungen zu treffen.
Das mit den Stimmen gibt es wirklich ,deswegen bist du nicht verrückt .
Falls du das im wirklichen und nicht im übertragenen Sinne gemeint hast .
Ich weis jetzt nicht ob du gläubig bist .Aber es gibt die Gute und die Böse Seite . Es gibt Engel und gute Seelen und es gibt Dämonen.
Wenn du erlaubst ,bete ich gerne für dich .
LG Levi
Hallo Sayno,
ich kannte in Deutschland mal eine junge Frau, die hat auch Stimmen gehört. Danz Ähnlich wie bei Dir.
Wobei dort die niedermachende Stimme die Oberhand hatte.
Meine Bekannt bekam damals Medikamente und die Stimmen verschwanden dann ganz schnell wieder.
Hast Du mal mit einem Arzt oder Therapeuten darüber gesprochen?
LG
Don
Das nervt wirklich!
Ich habe mir das damals mal von meiner Bekannten beschreiben lassen.
Sie hat mir auch mal ein paar Minuten lang erzählt, was die Stimmen so sagen.
Eine kommentierte jeden Schritt von Ihr.
Aber total negativ.
Ich hätte nicht mit ihr tauschen wollen.
Mirtazapin nehme ich auch schon ein paar Jahre, es hilft mir gut!
Aber nochmal zu den Stimmen zurück...
Das solltest Du am 17. unbedingt mit ansprechen!
LG
Don



Land
Lieberr Bär,
danke für deine Worte!
Ich weis wohl das ich mich mit mir selber in Geduld üben mus.....
das fällt mir aber so schwer :-(.
Ich rede mir ein ich sei garnicht krank und prombt bekomme ich ne Packung davon zu spüren das ich noch so garnicht stabil bin.
Ich habe Stimmen im Kopf,eine gute und eine schlechte.Die eine die mich bestätigt so wie ich immoment bin und das es ok so ist und die andere die mich auslacht und sagt du faules Stück.
Ich brauche immer wieder Bestätigung das das so wie es jetzt ist ok ist und ich glaube das ist für meine Familie und vorallem für meinen Partner echt nicht einfach.
Ich binn einfach so traurig ich möchte einfach mehr können.............
Es können menschen 1000 nette sachen sagen und nur einer sagt was doofes,schon sind die 1000 netten sachen dahin und ich sehe nur noch die eine schlechte :(.
Ich habe letztens zu jemanden gesagt das ich mich selber nicht leiden kann,und wenn ich es mir aussuchen könnte dann würde ich selber nicht mit mir zusammen sein wollen.
Sorry wenn ich igendwie vom Thema abschweife aber ich glaube ich brauche einfach Gespräche ich bin immoment nicht in Therapie und merke wie sehr mir das fehlt,aber der Platz auf den ich warte dauert noch.Danke fürs zulesen.
lg SayNo