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die letzten 8 Wochen waren die Hölle

10 Antworten [Letzter Beitrag]
wanndarfichleben
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Lebt sich ein
Beigetreten: 27.02.2011

 die letzten 8 Wochen waren komprimiert Dinge, die meine sämtliche seelische Widerstandskraft brachen. Und sie halten an.
Ich bin körperlich und seelisch am Ende angelangt.

Für die Umstände suchte ich schon allerorten nach Hilfe. Ergebnislos.

 

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Beigetreten: 07.01.2010
Hallo

Hallo Wanndarfichleben,

erstmal willkommen in der Depressionen-Community!

Sag uns doch mal genau was los ist.
Vielleicht können wir dann einen Rat geben.

Wenn Du die Umstände nicht kennst, wie wirken sich diese auf Dich aus?
Wie fühlst Du Dich und was macht Dir besonders zu schaffen?



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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
leben

liebes wanndarfichleben,

am liebsten würde ich dir jetzt schreiben, jetzt, laufe los

gehe raus in die Natur, freue dich an Tieren, Pflanzen,

besuche Freunde, gönne dirn ein grosses Eis.......................

So ist leben, so könnte Leben aussehen,

wenn dieses Dunkle nicht wäre, diese Depri, diese Enttäu

schungen, dieses abgelehnt sein, dieses Böse auf dieser

Erde, was dich bedrückt, was dich nicht schlafen lässt,

was dir so Mühe macht, wo du nicht zur Ruhe kommst............

Oh, du stehst wie vor einem Berg, alles ist dir zuviel, und

am liebsten magst du nur noch weinen, dich irgendwo ein

schliessen.

Das kenne ich auch, aber ich weiss auch, dass es trotz allen

Depris, Hilfe, Hoffnung gibt, ich hätte das auch nie geglaubt.

Lass dir bitte helfen, es gibt heute wirklich Möglichkeiten,

gute Ärzte, Medikamente, Therapeuten, Kliniken. Menschen,

auch hier im Forum......................................................................

schreibe was dich bedrückt, lass dir helfen,............................

Gemeinsam, wenn jeder sich in Bewegung setzt, DU, und auch

die Hilfen die es gibt, stehe auf von deinem Stuhl, du bist es

wert,

liebe Grüsse,

bär mit hund

wanndarfichleben
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Lebt sich ein
Beigetreten: 27.02.2011
 Hallo Don Limpio, hallo Bär

 Hallo Don Limpio,
hallo Bär (ich liebe Hunde),
dankeschön für Euer Entgegenkommen.
ich musste ironisch grinsen bei dem Hinweis "aufzustehen" etc. Aber nicht nur, dass da noch verständnisvolle Nachsätze kamen...Ihr wisst ja auch noch garnicht was los ist bei mir.
Klar es gibt von allem schlimmeres, aber mein persönliches Maß ist obervoll.
Und deshalb hier die ganze Sache.Ist lang.

 

wanndarfichleben
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Lebt sich ein
Beigetreten: 27.02.2011
 ich bin w., 38

Ich bin w., 38 Jahre.

Depressionen seit ca. 1995.
Therapien sowohl stationär und ambulant, die kaum was brachten.
ganze Palette AD´s durch.
Letztes Jahr fand ich einen Thera, mit dem ich menschlich und fachlich arbeiten könnte, Beginn wäre dieses Jahr gewesen.
 
Eine 3-jährige sehr schwierige Beziehung mit tiefgreifenden seelischen Verletzungen und zahlreichen Trennungen.
 
H4 und Schufa-Eintrag.
 
Vor 8 Wochen Feuer. Konnte gerade noch meine Tiere in Sicherheit bringen. Feuerwehr, Spurensuche und Kripo bestätigten Brandstiftung. Täter immer noch nicht gefasst.
Thera diagnostizierte nach meiner Schilderung meiner Angstzustände, die ich nie hatte, PTBS.
Und dass ich bis ich ein sicheres Umfeld habe, an den eigentlichen Problemen nicht arbeiten kann.
 
Seitdem Unterkunft bei meiner Mutter. Mit Matratze auf Boden.
Schwieriges VErhältnis zu Mutter, Thera nennt es "destabilisierend".
 
Meine Meldung an die ARGE, dass neben meinen Angstzuständen nach Wochen die Rauchbelästigung anhält wurde durch Ermittlungsdienst von denen überprüft, Ergebnis: meine Wohnung ist offiziell unbewohnbar.
Zuerst wurden meine ganzen Leistungen eingestellt, nach Wochen bekam ich erst die Gewährung der Krankenkasse wieder.
Miete wird seit Februar nicht mehr gezahlt an VErmieter.
 
Zwischenzeitlich fiebrige Lungenentzündung, lange flachgelegen.
 
Als ich wieder zum Duschen in meine Wohnung gehen konnte, bemerkte ich erneute Anzeichen wie schoneinmal. Meldung an Vermieter. Der wird wohl aufgrund der nicht erfolgten MIetzahlungen sich seinen Teil gedacht haben.
Meldung an Soz-päd der ARGE, Meldung an eine Sozpäd eines Wohlfahrtsverbandes. Tägliches hinterhertelefonieren bei Vermieter.
Nach 2 Wochen geschah dann das, was vorauszusehen war:
Wasserrohrbruch (der dritte in 2 Jahren) diesen Montag.
Von 23-bis 6.30h Wasser rausgeschöpft.
Als ich dann auf dem Weg war, Vermieter zu benachrichtigen knallte ich auf eisigen Asphalt hin. Seitdem kann ich mich nicht mehr bewegen bzw. nur mit massivsten Schmerzen. Muss mir unteren Rückenbereich geprellt haben.
 
Eine Woche Kontakt gehabt zu meinem Ex.
Er wusste vorher von Brandstiftung, und meiner Lungenentzündung, teilte es ihm im Chat mit.
Keine Reaktion von ihm, bzw. üblicher Rosenkrieg im Netz seinerseits.
Letzte Woche, weil ich ihn liebe und ich nicht mehr konnte seelisch rief ich ihn an.
Zusage seinerseits mir zu helfen.
Das war letzten Donnerstag.
Er hatte Kenntnis von Wasserrohrbruch und meinem Sturz.
Er sagte, er bringt mich da raus (da von ARGE nur das "Angebot" Obdachlosenheim besteht!),
doch er kümmerte sich erst für eine Unterkunft für seinen Besuch übernächste Woche...
Als ich ihn an seine Zusage erinnerte machte er sich erst am Freitag auf Hotelsuche.
 
Nachdem tagelang nicht mehr laufen konnte, nicht duschen, das Verhältnis zu meiner Mutter sehr schwierig ist, sagte ich meinem Ex, ich kann nicht mehr. Er verspräch späteren Kontakt an dem Abend.
Dieser blieb aus, er legte sich einfach hin!!
Von Donnerstag auf Freitag klappte ich seelisch -nach insgesamt 8 Wochen diese Hölle- zusammen.
 
Ich versuchte es meinem Ex zu erklären, auch den Ernst der Lage,
seine einzige Reaktion: ob er sich das Hotel nun sparen könne oder nicht!!
 
Es verletzte mich sehr, dass die einzige Sorge von ihm ist, ob Kosten anfallen oder nicht,
und nciht wie ernst es um mich steht.
Ich erklärte mich, sagte was los ist, wie es mir geht, er "überhörte" rigeros alles was ich erklären wollte, um 18h sagte er, er klinke sich für 2 STunden aus.
 
Ich schrieb ihm eine Mail, dass ich nicht mehr sitzen könne vor Schmerzen und er möge mich bitte anrufen (da tele auch im Liegen geht) und dass es sehr schlimm um mich stehe.
Es erfolgte kein Anruf, stattdessen fand ich eine Mail an dem Abend mit Erziehungsmaßregeln seinerseits, total bissiger Ton von ihm und Ankündigung, er geht off.
 
Er wusste wie kritisch es um mich stand/steht und ließ mich mit all meinen Zuständen den 2. Tag in Folge vollkommen damit allein und machte mir noch ein schlechtes Gewissen, wie undankbar ich sei,  verglich mich mit anderen, und und und.
 
Er haute mir eine Mail-Seite lang voll um die Ohren, dass ich mich falsch benehme und dass er sich verabschiedet.
Seine Mail war voller Kälte und Hartherzigkeit.
Auch ging wie in Vergangenheit bereits hervor, dass die "Investition" in mich nur Sinn macht, wenn seine Pläne eine Partnerschaft, wie er sie sich vorstellt erfüllt würden. Dann ist er bereit mir zu  helfen.Ansonsten nicht.
 
Ich habe somit keinen Menschen mehr, der mir helfen könnte.
Von Amts wegen gigt es nur Obdachlosenheim.
Mit H4 und Schufa-Eintrag war ich schonmal ein Jahr von Montag bis Freitag ganztägig auf Wohnungssuche einschließlich Wohnungsbaugesellschaften und bekam nichts.
 
Ich schrieb an die 100 Mails an Wohltätigkeitsorganisationen, Parteien, Kirchen.
Ich hängte mich damals massiv rein, ging optimistisch ran, fuhr von Pontius bis Pilatus.
Ergebnislos.
 
Schließlich bekam ich durch Mundpropaganda die eine Wohnung. Im nachhinein verständlich warum er H4 akzeptierte (es gab wie gesagt insgesamt 3 Wasserrohrbrüche, Schimmelbefall und Abblättern des ganzen Verputzes aufgrund der Feuchtigkeit, Ameisen die durch die Wände kamen, mehrere Heizungs-und Stromausfälle)
 
Nun ist meine Lage nicht anders. H4 und Schufa.
 
Nur kommt jetzt dazu, dass ich mich nicht bewegen kann, massive Schmerzen hab im Rücken.
Dass ich Ängste hab, da der Brandstifter nicht gestellt wird.Und ich mich somit in dauerhafter Gefahr wähne.
Dass ich jetzt nichtmal einen Platz habe, wo ich duschen könnte und es einigermaßen warm wär und ich auf dem Boden mit einer Frau zusammenleben muss in einem Raum, die nicht nur nachts schnarcht sondern tags mir das Leben noch schwer macht.
 
8 Wochen Hölle und es wurde nur alles noch schlimmer.
Jahrelang hatte ich "nur" Depris.
Nun habe ich Angstzustände und PTBS, hab keine Wohnung mehr, lieg auf dem Boden auf einer Matratze, frier täglich, kann seit einer Woche nirgends duschen bin am Ende all meiner Kräfte und kann mich nur unter massivsten Schmerzen minimalst bewegen.
 
Wie soll ich das aushalten?

 

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Beigetreten: 07.01.2010
Also mein erster Gedanke war,

Also mein erster Gedanke war, Du musst sofort raus aus Deiner Wohnung!
Mein zweiter ist vorher solltest Du in eine Klinik gehen um erstmal wieder handlungsfähig und gesund zu werden.

In Deinem schlechten Zustand kannst Du Dich ja um nichts mehr kümmern. Ein Wunder, dass Du so lange durchgehalten hast!

Meine dringende Empfehlung wäre noch heute einen Krankenwagen anzurufen und um eine Einweisung in ein Krankenhaus zu bitten.
Es ist allerhöchste Zeit!

Kann ich Dir dabei irgendwie behilflich sein oder bestehen irgendwelche Gründe, die einen Krankenhaus-Aufenthalt nicht zulassen?


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jacky95
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Beigetreten: 27.01.2011
Hochachtung

Es mag makaber klingen,aber ich bewundere dich dafür nicht aufgegeben zu haben.
Wenn ich so die ganze Beschreibung deines Lebens lese werde ich schwermütig.Wie kann man das ertragen?
Nun will ich aber nicht versuchen Optimismus zu verbreiten wenn ich es so nicht empfinde.
Darum nur mal ein paar Gedanken von mir die mir so durch den Kopf gehen:
Das dein Ex nicht der Richtige für dich ist weißt du selbst am besten.
Ich weiß das eine Trennung,gerade wenn man den anderen liebt,nicht einfach ist.Hilfe wirst du von diesem Mann aber nicht bekommen,also vergess ihn.
Deine Wohnungssituation kannst du sicher nur über das Sozialamt regeln.Da heißt es kämpfen und dafür mußt du fit sein.Und nehm es mir nicht übel,aber du bist es nicht.
Wie wäre es also mit einem Klinikaufendhalt?Du kannst dein Rückenleiden auskurieren und selbst erst einmal zu Ruhe kommen.Alles was danach kommt sollte erst einmal nicht interessieren.Wenn du es dir selbst wert bist geht deine Gesundheit doch wohl erst einmal vor.
Gerade mit Depressionen ist es wichtig ein inneres Gleichgewicht zu finden mit dem man leben kann.Das heißt nicht das man deswegen gleich glücklich,oder zumindest zufrieden ist.Aber man findet einen Weg um das Leben nicht als immerwährenden Kampf anzusehen.
Vielleicht noch eines was dir ein wenig Optimismus gehen könnte wenn du es zulässt:
Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen die jeden Tag auf unseren Weg fallen.

Willkommen im Forum

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
liebes wanndarfichleben? ich

liebes wanndarfichleben?

ich überlege mir jetzt die ganze Zeit hin und her, wie man dir

am besten helfen könnte. Aber Don hat schon recht, lass dich

in eine Klinik einweisen...........du musst ja einen Internetan-

schluss haben und vielleicht ein Telefon oder sogar Handy.

Es geht jetzt nicht um die Frage, wer ist schuld, dass alles

so kommen musste. Es geht jetzt einfach nur darum, dass du

gesundheitlich einigermassen wiederhergestellt wirst. Und

dieses Recht hat jeder in Deutschland.

Lass los, was dich fertig macht und runterzieht, diesen Ex-

Freund, der dir eh nicht hilft......................................................

Und nach dem Krankenhaus vielleicht in eine Klinik für

Psychiatrie, dort gibt es ja auch Sozialberater..........................

Hey, dass du zu einem Leben findest, wo du einigermassen

zufrieden bist, Freunde die dich verstehen, eine Wohnung,

in der man leben kann, wo du zur Ruhe kommen kannst, einen

Hund dabei.......................................................................

mehr kann ich von hier leider nicht für dich tun...................

ganz viele liebe grüsse,

bär mit hund

wanndarfichleben
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Lebt sich ein
Beigetreten: 27.02.2011
 Hallo Ihr Lieben, verzeiht

 Hallo Ihr Lieben,
verzeiht wenn ich nicht detailliert eingeh auf Eure Zeilen. Folgt eventuell noch. (Ich hab die Nacht noch nicht geschlafen und deshalb wird das nicht wie gewünscht).
Ich habe Eure Zeilen sehr aufmerksam gelesen, habt Dank dafür!!

Ja ich stimme dem zu:
dass ich fit sein muss, um die Wohnsituation zu klären bzw. Wohnung zu finden.
Und ich bin definitiv nicht fit. Weder seelisch noch körperlich.

Zu dem -berechtigten-Vorschlag bzgl. Krankenhaus möchte ich aber zu bedenken geben.
Meine Tiere sind der Grund warum ich es soweit geschafft habe.
Zudem geb ich in einem Krankenhaus den Rest an Selbstbestimmung ab.
Ich kenne das BKH von nem früheren Aufenthalt stationär.
Und ich kenne die Tagesklinik.
Beides brachte mir nichts.
Sinnvoll wäre nur eine psychosomatische Klinik. Da hab ich mich erkundigt bei meiner Psychiaterin. Wartezeiten mindestens 8 Monate.
Zudem geht dann meine ambulante Therapie nicht mehr. Und ich habe lang gesucht, endlich einen guten Thera zu finden! Und die Krankenkasse bezahlt nicht beides. Und ich möchte nicht dann 2 Jahre warten, bis ich zu dem jetzigen Thera wieder hinkann bloß weil ich auf ein unbekanntes Pferd setze.

BKH ist hauptsächlich medikamentös und nicht therapiemäßig. Selber erfahren. Dazu fühl ich mich dort eingesperrt. Und muss mit anderen zusammensein, was für mich ein zusätzlicher Stressfaktor ist. Auch dort habe ich keinen Rückzugsort.
Psychiatrie kommt demnach -nach meinen Erfahrungen-nur dann in Betracht, wenn ansonsten was anderes folgen würd.
Als Möglichkeit zu Kräften zu kommen, sehe ich das nicht.
 
Da mein Rücken"nur" eine Prellung sein wird, werd ich in nem "normalen" Krankenhaus nach der Untersuchung wieder heimgeschickt, da ohnehin nichts gemacht werden kann bei ner Prellung. Außer Schmerzmedikamente.
 
Ich sehe genauso wie Ihr die Notwendigkeit zu Kräften zu kommen!!!!!
Doch ich sehe Krankenhäuser nicht -zumindest für mich-als den richtigen Ort dazu, insbesondere nicht die Psychiatrie.
 
Das mag auch mit daherrühren -weil andere sehen es ja durchaus als Ort der Sicherheit etc- dass meine Mutter mir als Kind, wenn ich mich nicht benahm, mir mit Heim drohte. Nachdem ich meinen Vater verlor, sah ich diese Drohung stets als Abschieben und verlieren von allem.
Und obwohl ich mich-freiwillig- in ein BKH begab wegen der Depri um daranwas zu ändern, dort trotz langem Aufenthalt die Erfahrung machte, dass es nicht nur sinnlos war, sondern zudem mir in schlechter Erinnerung blieb und ich dort stets innerlich auf der Flucht war,
sagt garnichts in meinem Inneren ja wenn ich mir das als Weg betrachte.
 
Was helfen könnte, dass ich Kraft bekomme, weiß ich nicht.
(sonst würde ich das ja tun...)
Aber bei Krankenhaus sträubt sich der letzte Fetzen Wille.
 
(P.S. ja Internet habe ich über usb-Stick.
Telefon nicht mehr. Da 1 Woche vor der Brandstiftung mir Antennen-und DSL-Kabel wo Telefon mit dran war durchgeschnitten wurde)

 

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Hallo Wanndarfichleben, ok!

Hallo Wanndarfichleben,

ok! Dann geht es vor Ort nicht.
Doch es gibt ja auch Kliniken außerhalb, wie Du selbst schon schriebst.
Und die Wartezeit geht vorbei. Manchmal kann man die auch abkürzen, wenn man die besondere Dringlichkeit der Situation berücksichtigt.
Vielleicht kann Dir Dein Therapeut auch bei der Vermittlung halfen, dann bräuchtest Du auch nicht wieder zwei Jahre warten.
Sprich doch mal mit ihm darüber.

Jetzt musst Du natürlich abwägen, ob Dir Deine Therapie vor Ort mehr wert ist.....

Wenn die Psychiatrie nichts für Dich ist, weiß ich im Moment auch nicht so recht, was man Dir raten kann....

Da kommt mir noch eine Idee.

Ich habe selbst ein Jahr auf der Straße gelebt und daher weiß ich, das Obdachlosenheim nicht gleich Obdachlosenheim ist.
Es gibt welche, die gleichen fast einem Hotel.
Ich war mal in einem, da gab es Zwei-Mann-Zimmer mit kleiner Küche und die Leute dort waren auch ganz passabel.
Die meisten waren da um eine kurze soziale Notlage zu überbrücken und hatten meist schon kurze Zeit später wieder eigene Wohnungen.

Frag doch mal auf dem Sozialamt nach so einer Möglichkeit. Du musst ja nicht in die Alkoholiker-Not-Übernachtung....


Telefon 0034-928-183391
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jacky95
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Erfahrener Nutzer
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Stichwort

Beim Stichwort Notunterkunft fällt mir noch die Arbeiterwohlfahrt ein.
Auch die haben Sozialarbeiter die in Notlagen weiterhelfen,Jobs vermitteln und auch Wohnungen bereitstellen können.
Vielleicht gibt es sowas bei dir in der Nähe.

Nur auch das kostet wieder sehr viel Kraft.