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Dann ist es mal wieder soweit....

6 Antworten [Letzter Beitrag]
zero1980de
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Schaut öfter vorbei
Beigetreten: 02.05.2011

Ich hab mich eine weile hier nicht gemeldet, weil es mir wirklich schlecht ging. Nach dem ich bei meinem Hausarzt war, wurde ich von ihm fürs erste nicht zu einem Psychologen/therapeuten überwiesen. Für mich war das gefühl troztdem übermächtig und ich suchte mir privat Hilfe in form einer privaten Psychotherapeutin. Meine Gefühle ihr gegenüber sind gemischt. Sie kann mich sehr gut analysieren und ist sehr warmherzig und nett. Sie hat jedoch einen spirituellen ansatz, womit ich mich, was depressionen angeht, nur schwer identifizieren kann. Ich hatte bis jetzt 2 Sitzungen die meinen Kopf in alle Richtungen schießen liesen was die Ursache meiner Angst und Depression angeht. Sie meinte, das ich keine Tabletten nehmen soll, da dass was mich fertig macht raus muss und verarbeitet gehört. Sie ging Richtung Kindheit. Mag vielleicht etwas damit zu tun haben, aber in meiner Momentanen Situation?
Seit 2 Tagen ist meine Frau nun mit meinen Zwillingen zu Besuch bei Ihren Eltern. Ich war bis heute auf Dienstreise. Dabei wurde es so schlimm, das ich gemerkt habe, das mich meine Gedanken immer wieder in Richtung Selbstmord drängten. Nicht bewusst gedacht von mir, sondern eher so der Art "Nur so kann der Schmerz aufhören, anders wirst du nicht mehr". Ich würde das nicht tun, ich hab Familie. Aber da ging mir auf das mir eine Therapie allein nicht hilft. Ich rief meine Therapeutin an und sie meinte es wäre ok wenn ich Medikamente nehme. Gestern ging ich wieder zum Hausarzt. Der zweifelt die Theorie meiner Therapeutin an und glaubt das es an dem Notkaiserschnitt liegt und ich ein Trauma habe. Er hat mir Tabletten (Seratonin Wiederaufnahme Hemmer, ähnliche wie vor 10 Jahren) gegeben, da ein Psychiater oder Neurologe erst in 2 Monaten für mich Zeit gehabt hätte.
Wer hat denn nun recht von den beiden? Mir ist es doch schnurz piep egal woran es liegt. Es soll weg gehen. Der Grund interessiert mich nicht mehr. Über diesen Punkt bin ich hinweg. Es soll nur weg gehen weil ich nicht mehr kann.....

Nun bin ich anscheinend wieder soweit... allein... ausgebrannt mit meinen Gefühlen....am Boden der Grube angelangt... da wo ich niemals wieder hinwollte mit der Frage:
Warum wieder ich? Hat das einemal nicht gereicht vor 10 Jahren?

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
Lieber Zero, ich denke dein

Lieber Zero,

ich denke dein Arzt hat Recht, dass du wirklich Medikamente

brauchst. Um die Ursachen deiner Depris genau herauszu-

finden dauert etwas länger, aber du brauchst jetzt sofort

Hilfe in Form der Unterstützung. Die Tabletten werden deine

Depri nicht heilen können, aber sie helfen dir, damit zu leben.

Was deine private Therapeutin dir gesagt hat, finde ich

persönlich nicht so gut. Du brauchst einen richtigen Psychiater
oder Neurologen an deiner Seite. Es kann ja sein, dass du

mit deren Hilfe einmal keine Tabletten mehr brauchst.

Also jeder hat so seinen Ansatz, wissenschaftlich, spirituell,

jedenfalls hat sie kein Recht, dir ihren Ansatz aufzuzwingen,

und zu behaupten, es geht ohne Tabletten, das halte ich

selbst für ganz arg gefährlich, so nett diese Therapeutin

auch sein mag. Ich habe in meinem Leben eher einen "christ-

lichen Ansatz", den darf ich aber auch niemand aufzwingen.

Lieber Zero, ich hoffe jetzt, dass die Tabletten bald wirken,

und sie dir Erleichterung schaffen können, und viel Geduld

dazu.

Warum wieder du? Eine sehr schwere Frage, ...........................

da ich jetzt ja auch nicht deine Hintergründe und deinen

Lebensstil genauer kenne.

Aber eines weiss ich, du wirst aus dieser Grube wieder heraus

kommen, wenn du dich nicht nur herausziehen lässt, sondern

auch selbst deinen Beitrag dazu leisten kannst.

Halte trotz allenm so gut es geht, deinen Kopf nach oben.

liebe Grüsse,

ein Bär mit Hund.

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Beigetreten: 07.01.2010
Hallo Zero1980, wenn Du einen

Hallo Zero1980,

wenn Du einen Rat von mir willst, geh SOFORT weg von dieser Eso-Tante!!!!

Allein die Aufforderung die Medikamente abzusetzen, ist in Deutschland strafbar und obendrein bei unseren Medikamenten kreuzgefährlich.
Viele dieser Medikamente muss man über einen Zeitraum von vielen Wochen langsam absetzen.
Macht man dies nicht, kann dies schwere Folgen haben!!!

Ob Dein Hausarzt oder die "Therapeutin" recht haben worin die Ursache liegt, ist erstmal völlig wurscht.

Du brauchst jetzt Hilfe bei der Verbesserung Deines Gesundheitszustandes.
Nichts anderes zählt.

Eine Therapeutin hat mir das mal so beschrieben:

Wenn man in der Vergangenheit eines Patienten herumwühlt öffnet man ihm den Bauch.
Wenn dann kein geeignetes Fachpersonal da ist, bekommt man diesen unter Umständen nicht mehr zu.

Und es gibt nur einen Arzt, der dies beurteilen könnte.
Ein Psychiater und/oder Neurologe.
Bitte bei Deinem nächsten Hausarzttermin um eine Überweisung zu einem dieser Fachärzte.

Vielfach sind Hausärzte mit dem Thema Depressionen sehr überfordert. Gerade und besonders in Bezug auf die Vergabe von geeigneten Medikamenten.
So ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.

Auch noch ein Satz zu diesen Eso-Heilern....
Mir sind einige in meinem Leben begegnet.

In den meisten Fällen waren es selbst kranke Leute, die zu einer Schulung gefahren sind um selbst Hilfe zu bekommen und die heute meinen, anderen Leuten helfen zu müssen.
Dank des Heilpraktiker-Gesetzes ist dies in Deutschland, mit einer Schulung von wenigen Wochen möglich.

Ich selbst habe viele Seelsorge-Seminare besucht. Über 90 Prozent der Teilnehmer waren krank und brauchten selbst Hilfe.

Lass Dich zu einem Facharzt überweisen.
Wenn es ganz schlimm ist, findest Du oben links in der Webseite den Punkt "Erste Hilfe".
Dort sind Listen von Krisendiensten zu finden.

Das ist wirklich hilfreich, ich habe dort schon einige Male Hilfe gefunden, wenn alles über mir zusammenschlug.

LG

Don


Telefon 0034-928-183391
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Liu
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Deutschland
Beigetreten: 27.11.2010
Hallo zero1980de, ich möchte

Hallo zero1980de,

ich möchte mich da bär und Don anschließen.
Das ist sicher eine Therapeutin, die auf Heilprakikterbasis arbeitet.
Sie müssen eine Prüfung ablegen, in der sie nachweisen, "dass sie keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen".
Aber das, was sie da mit dir macht, ist gefährlich!
Wenn ich so was lese, was du da beschrieben hast, macht mich das wütend.

Leider hat auch dein Hausarzt meiner Meinung nach nicht richtig reagiert.
Ich schließe mich da Don an, er hätte dich zu einem Psychiater/Neurologen überweisen müssen.

Wenn du von ihm nicht ernst genommen wirst, kannst du auch ohne Überweisungsschein zu einem Facharzt gehen. Du musst dann halt leider die 10 €uro Praxisgebühr noch mal zahlen.

Ob mit oder ohne Überweisungsschein - bitte geh zum Psychiater.

Argghhh, das Verhalten deines Hausarztes und deiner Therapeutin finde ich grob fahrlässig.

Bitte schreib hier weiter, wies dir geht.

Alles Gute und viel Kraft für dich
Liu

Es gibt keinen Mangel an Wundern,
aber am Sich-Wundern-Können

zero1980de
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Beigetreten: 02.05.2011
Es ist schwer, wenn man in

Es ist schwer, wenn man in einer Situation ist, wie ich, auch noch entscheiden zu müssen, ob das jetzt alles richtig ist, was die Leute da tun. Man will eigentlich nur Hilfe. Ich denke das die Situation von den Fachkräften (momentan zähle ich die Therapeutin noch mit dazu) unterschätzt worden ist.
Wie ich in einem anderen Thread geschrieben habe, wurde das ganze ausgelöst durch die Geburt meiner Zwillinge und den damit verbundenen Notkaiserschnitt. Mein Hausarzt geht von einem Angstsyndrom mit einem dazugehörigen Überlastungssyndrom aus.
In der Zeit nach der Geburt, hatte ich am Tag so ca. 3 Panikattaken und dazwischen gings mir eigentlich ganz gut und konnte sogar lachen. Erst dachte ich, ich vermisse nur meine Kinder wenn ich in der Arbeit bin.
Seit letzter Woche habe ich ca. 7-10 Panikattacken und dazwischen nur noch taubheit.
Nach dem mich mein Hausarzt nicht zu einem Facharzt überstellt hat, habe ich mich selbst auf die Suche gemacht. Leider wartet man ewig in der Warteliste. Da bin ich eben auf die private Therapeutin gestoßen. Diese ist aber keine Heilpraktikerin sondern schon eine diplom Psychotherapeutin die noch Theologie dazu Studiert hat und deswegen einen recht spirituellen hang hat, was mir jedoch in meiner Situation nichts bringt.
Ich denke, was falsch gemacht worden ist, ist meinen "Bauch" zu öffnen ohne vorher zu sehen, wie schlimm es schon ist. Ich war aber auch erst 3 mal bei ihr. Jede Woche eine Sitzung.
Das Problem war vor 10 Jahren umgedreht. Ich wurde vom Hausarzt zum Neurologen überstellt und dieser hat mir NUR Antidepressive verschrieben, ohne Therapie.
Ich glaube das es recht schwierig ist, zu sehen ab wann eine Therapie alleine nichts mehr bringt. Sie hat mir nach dem letzten Telefonat auch gesagt, das es bei mir als "Kopfmensch" jetzt ganz sinnvoll ist, mir die Stütze eines Medikamentes an die Hand zu geben. Anfangs riet sie mir davon ab, da die Medikamente die Symptome nur unterdrücken, aber nichts aufarbeiten, womit sie ja auch recht hat.
Mein Hausarzt meinte, ich soll erstmal ein Monat die Medikamente nehmen und dann sehen wir bezüglich eines Neurologen/Psychologen weiter und hat mir eine Überweisung zur Psychotherapie gegeben.
Die Medikamente die ich bekomme, sind der gleiche Wirkstoff wie vor 10 Jahren und ich hatte zumindest keine Nebenwirkungen. Ob sie mir geholfen haben damals, kann ich nicht sagen, da ich relativ kurz nach dem ich damals meinen Termin hatte, meine Frau kennen gelernt habe und es von da an Berg auf ging.

Ganz ehrlich bin ich momentan überfordert, da jeder was anderes sagt.
Ich will einfach nur das erstmal ruhe in meinem Kopf ist.

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
Lieber Zero, wir wollen

Lieber Zero,

wir wollen Hilfe, aber bei dieser Depri müssen wir so gut

wir es können mitarbeiten. Es geht um dich um dein Sein,

das kann man nicht so untersuchen, nicht operieren, röntgen

oder so.

Und nicht jeder Therapeut passt, aber du musst echt Vertrauen
haben, dass du dich öffnen kannst, auch den unangenehmen

Fragen, nur so kann ein Therapeut dir helfen.

Probiere es einfach mal weiter bei dieser Therapeutin,

sage ihr, du kommst als Nichtchrist, und möchtest auch als

Nichtchrist wieder gehen........................, vielleicht kann sich

doch noch was Gutes entwickeln, ansonsten musst du weiter-

suchen, mir ging es oft auch nicht besser, es ist nicht einfach

jenmanden zu finden, wo es auch passt. Mir geht es persön-

lich oft so, dass ich manchmal zu hohe Erwartungen habe,

und dann passt gar nichts. Beide Teile müssen bereit sein,

sich zu zu bewegen, der Therapeut, aber auch der Patient.

liebe Grüsse,

Bär mit Hund.

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Liu
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Beigetreten: 27.11.2010
Lieber zero, nächsten Freitag

Lieber zero, nächsten Freitag bekomme ich einen Eingriff, der einen Teil meiner Schmerzen für eine Weile besser macht. Aber heilen kann dieser Eingriff die Krankheit, die die Schmerzen auslösen, nicht. 
Für mich wirds aber eine Weile ein kleines bisschen erträglicher.
Und ich kann disee Zeit nutzen, um mich wieder "normal" zu bewegen. Die Schonhaltung, die ich wegen der Schmerzen inzwischen schon unbewusst einnehme, ist nicht gut. Sie macht die Krankheit schleichend schlimmer.
Indem bei mir bald zwar nur die Symptome, nicht aber die Krankheit gebessert wird, steigt trotzdem meine Lebensqualität.
Ich erzähl dir das, weil wohl jeder Mensch verstehen wird, dass man sich einem Eingriff unterzieht, der körperliche Schmerzen erträglicher macht.

Darum kann ich die Aussage deiner Therapeutin nicht verstehen:

Anfangs riet sie mir davon ab, da die Medikamente die Symptome nur unterdrücken, aber nichts aufarbeiten, womit sie ja auch recht hat.

Ja stimmt schon, die Medikamente unterdrücken nur die Symptome.
Aber grade die depressiven Symptome sind es, die dir dein Leben grad sehr schwer machen. Bei so vielen Panikattacken ist deine Lebensqualität massiv eingeschränkt.
Wenn du nun Medikamente nimmst, gehts dir besser, obwohl du noch weiterhin krank bist. Gesund wirst du langfristig mit Therapie (sofern sie für dich passt). Diese willst du ja auch machen. Aber wieso solltest du, bis du wieder gesund bist, diese scheußlichen Symptome ertragen müssen?
Du kannst dich vermutlich auf die Therapie sogar viel besser einlassen, weil du nicht mehr deine "Schonhaltung" einnehmen musst (z.B. keine Panikattacken mehr befürchten musst).

Also was ich damit sagen will: versuchs mit den Medikamenten. Es ist nicht nötig, dass du die Panikattacken und die Depression aushalten musst.
Therapie hilft dir trotzdem! (Oder grad erst recht!)

Alles Gute
Liu

Es gibt keinen Mangel an Wundern,
aber am Sich-Wundern-Können