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Was macht Ihr an den schlimmen Tagen?

6 Antworten [Letzter Beitrag]
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Don Limpio
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Einfach glänzend...

Land

Spanien
Beigetreten: 07.01.2010

In der Depression gibt es immer wieder Tage, an denen garnichts geht.
Weder die Medikamente noch irgendetwas anderes hilft.
Man muss es aushalten.

Was macht Ihr an solchen Tagen?
Habt Ihr Strategien oder irgendetwas anderes das Euch hilft?

LG

Don


Telefon 0034-928-183391
Skype: DeralteSchwede1
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Liu
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Deutschland
Beigetreten: 27.11.2010
Lächeln und

Lächeln und weiterfunktionieren - dann muss ich mich keinem "Wie bist du denn heute drauf?" stellen.
Wie sollte ichs jemandem erklären, der kein Verständnis dafür hat?
Don, du weißt ja, wie das ist.
Ich habe längst aufgegeben, um Verständnis zu bitten.
Außer bei ganz wenigen Menschen, die es wirklich verstehen können.

Und wenns geht, dann radle ich.
Diese Woche habe ich Urlaub.
Leider gehts mir sowohl körperlich (der nächste Eingriff steht bevor) als auch psychisch zurzeit sehr schlecht.
Gestern Nachmittag bin ich 35 km geradelt, zu Plätzen, die mir viel bedeuten.
An der Isar entlang, in den Englischen Garten in München, zum Münchner Olympiapark (der einen ganz besonderen Reiz für mich hat) ...

Wenn ich arbeite, fahre ich mit dem Rad in die Arbeit. Einfache Strecke sind das 15 km.
Beim radeln bekomm ich den Kopf freier.
Das hilft sowohl vor der Arbeit, wo ich noch mit all den Grübeleien der schlaflosen Nacht beschäftigt bin, als auch nach der Arbeit, um all den Balast loszuwerden.

Abgesehen davon, dass mir das radeln ansich gut tut, ist es auch das Gefühl, ganz für mich sein zu können.
Natürlich muss ich dabei auch auf die anderen Radler, Fußgänger und sofern ich entlang der Straße fahre auch Autofahrer achten.
Aber es ist anders, als wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre.
Da ist man auf so engem Raum.

Lässt es sich nicht umgehen, öffentlich zu fahren, lese ich.
Beim Lesen kann ich in eine andere Welt abtauchen (sofern ich soweit abschalten kann).

All das sind meine Hilfsmittel, um weitermachen zu können.
Aber oft hilft trotz allem nur, aushalten und (lächelnd) durch.

Es gibt keinen Mangel an Wundern,
aber am Sich-Wundern-Können

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bär
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Deutschland
Beigetreten: 31.07.2010
annehemen

hallo,

zur Zeit ziehen mich meine Depris auch wieder runter,

gut es gibt schon Möglichkeiten wie Sport, Kuchen essen,

sich etwas Gutes tun.

Jetzt versuche ich gerade für mich etwas Neues.....................

Ich biete meiner "Schwester Depri" eine Freundschaft an...

Ich weiss, hört sich komisch an, aber vielleicht kann ich mich

mit ihr eher arrangieren, wenn ich sie als Freund , nicht als

Feind bezeichne, sie lebt ja nun in meinem Lebenshaus,

obwohl ich immer wieder versuche, sie rauszuwerfen, aber

sie geht nicht, oder kommt wieder zurück.

Mit ihr ist mein Leben begrenzt, aber wenn ich mich über

sie noch mehr ärgere, bin ich begrenzt und verärgert.

Die Depri gehört zu mir..................................................................

ob ich möchte oder nicht.................................................................

liebe Grüsse,

Bär mit Hund..

sibbdat
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Deutschland
Beigetreten: 05.01.2011
Das ist auch mein großes Thema

Zur Zeit übe ich mich darin, es so zu aktzepieren, wie es nun mal ist. Die Betonung liegt auf dem Wort üben. Denn wie kann man etwas aktzepieren, was man doch gar nicht will. Aber es geht nicht einfach weg, es ist da, ungefragt und ungebeten. Ja und diesen ungebetenen Gast willkommen heißen, das ist das, was ich jetzt lerne. Ich suche dazu immer noch den richtigen "Code", weiß aber gar nicht, ob es den wirklich gibt.

Sibbdat 

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Purzel
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Deutschland
Beigetreten: 20.02.2010
Also ich zieh mich dann
Also ich zieh mich dann zurück.
macche die rollos runter und leg mich ins Bett.
Meist höre ich mir ein Hörbuch an und schlafe immer
wieder ein. Ich bin an solchen Tagen völlig ausgelaugt.
Mir ist bewusst das ich mich so nicht zurückziehen sollte
aber was tun?

 

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Donny
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Lebt hier

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Deutschland
Beigetreten: 10.06.2011
Stimmt, das alleine sein ist

Stimmt, das alleine sein ist eigentlich das schlimmste an solchen Tagen. Aber wer kann schon unter Leute gehn wenn es so extrem ist. Aber leider wird es dann immer schlimmer...

Bine1970
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Lebt hier
Beigetreten: 25.02.2011
gute und eingeweihte Menschen ansprechen

es gibt immer Menschen, die selbst depressiv sind und die Krankheit kennen.
Ich spreche diese Menschen an, allein das hilft.

Bine1970