wann und wo geht es uns am Besten.
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Hallo,
wann und wo geht es uns in unserer Depri noch gut........
Was mache ich trotz Depri noch gerne.............................
Gibt es Spuren in meinem Leben, wo ich gesagt habe,
das war gut, es ist nicht alles nur schlecht...........................
Mir selbst geht es am besten, wenn ich draussen in
der freien Natur bin, mit Hund, Fahrrad, Nordicwalking
stöcken, oder nur so vor mich hinlaufen. Wenn ich dann
noch die Weite sehe, vielleicht einen Sternenhimmel.....
das tut mir gut.
Wie geht es euch damit.........................................................
Forscht mal nach guten Spuren in eurrem Leben.............
vielleicht könnte man das ja mal wieder aktivieren......
liebe Grüsse,
Bär mit Hund
Hallo Bär, leider habe ich deinen Beitrag gerade eben erst entdeckt. Ich finde die Frage gut. Aber ich gebe auch zu, das sie gar nicht so einfach zu beantworten ist. Doch, ich suche mir auch Dinge, die mir gut tun. Spazierengehen, lesen, Cafebesuch, draußen auf der Bank sitzen; Rad fahren usw.. Ja und es tut mir sicher auch irgendwie gut. Das tut es sicher. Aber es kommt bei mir innen nicht an. Ich mache es, weil ich alles mache, um nicht noch tiefer reinzurutschen.Aber freuen, freuen kann ich mich daran (noch) nicht. Dabei bin ich von Natur aus jemand, der gerne lacht und fröhlich ist. Klar,das ist zwischendurch auch immer wieder da. Und für diese Zeiten bin ich dann auch sehr dankbar.Gott kann es schenken, das es noch mehr werden. Das ist allerdings ein Riesengrund zur Freude. Das Jesus lebt und das er mich trägt...und niemals fallen läßt.
Hallo....,
habt ihr Erfahrungen mit langfristig angelegten Therapien?
Ich meine also nicht die Gespräche bei der Krisenintervention in der Klinik oder intuitives Malen und Pferde streicheln,
sondern macht hier jemand was über einen längeren Zeitraum zum Beispiel in Richtung Verhaltenstherapie und wie sind die Auswirkungen?
Oder überhaupt...,egal was, gibt es Erfahrungswerte auf längerer Sicht?
Hallo Alfa,
ich habe vor einigen Jahren ein sechsmonatige Verhaltenstherapie gemacht und die hat mir sehr geholfen. Ich habe dort gelernt die negativen Gedanken weitgehend aus meinem Kopf zu verbannen und man lernt wieder aus dem Abgrund der tiefen Traurigkeit und Verzweiflung wieder herauszukommen. Jetzt ist die Depression zwar wieder zuückgekehrt aber es hat doch einige Zeit angehalten und ist nicht mehr so schlimm wie damals. Erst heute habe ich mich auf die Warteliste meiner damaligen Therapeutin setzen lassen. Also wenn du dir überlegst eine Therapie zu machen melde dich lieber gleich an und zwar bei mehreren Therapeuten, denn die werden zur Zeit wohl von Anfragen überhäuft.
Mir wurde die Möglichkeit gegeben nach dem halben Jahr ein weiteres halbes Jahr zu beantragen. Ich habe mich damals so gut gefühlt, dass ich dieses abgelehnt habe. Vielleicht wäre es aber besser gewesen länger dabei zu bleiben, evtl. wären meine Depressionen dann nicht wieder gekommen.
Viele Grüße von Astrantia
ich glaube dass viele den Fehler machen und das Glück in materiellen Sachen oder Luxus und Reichtum suchen. und die tun mir leid, von Herzne leid...



Land
Meine liebe Sibbdat,
leicht fällt mir es auch nicht.............................................................
aber ich glaube dass es mit einem grossen Problem der Depri
zusammenhängt. Oft mögen wir uns selbst nicht, bauen Wider
stand gegen uns selbst auf. Das muss man sich mal überlegen,
wir kämpfen gegen uns selbst.
Dann denke ich noch, dass wir zuviel denken, mehr in der
Vergangenheit oder in der Zukunft leben, und die Gegenwart
übersehen. Ich bin gerne alleine im Wald, weil ich da echt
für mich am besten beten kann. Mir ist Gott unser Vater ir-
gendwo näher...............Aber ich versuche da echt dann im hier
und jetzt zu leben, jetzt bin ich da, jetzt lebe ich, jetzt
habe ich eine Beziehung, zu Gott, und zu mir selbst.
Oder wenn ich eine Tasse Tee trinke, versuche ich, langsam
zu trinken, geniesse die warme Tasse, erfahre da irgendwo
Geborgenheit, trinke ganz langsam, und versuche nichts an-
deres zu tun, als meinen Tee zu trinken, und beobachte, was
dieser Tee mit mir macht, in meinem innern. Er tut mir wohl,
und ich erlebe so etwas wie Glück, nicht immer..................aber
schon. Dann bin ich ganz in mir, ganz beim Vater im Himmel.
Mag dich selbst liebe Sibbdat, so schwer, ich weiss es,
aber es kann uns so arg gerade in unserer Depri helfen.
viele liebe Grüsse,
Hund und Bär.