Tagebuch schreiben in der Depression.
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Hallo ihr Lieben,
gestern habe ich gehört, dass es gut wäre, ein Tagebuch
über das auf und ab der Depression zu führen.
Selbst habe ich da keine Erfahrung, könnte mir aber gut
vorstellen, dass es helfen könnte, seine Gedanken,
Erlebnisse, Erfahrungen für sich persönlich festzu-
halten.............
Hat jemand mit Tagebuchschreiben Erfahrung??
viele liebe Grüsse,
hund und bär. hund speichert alles im gehirn
ab, und braucht deshalb kein
tagebuch meint jetzt mal hund....
Ja, ich oute mich hier nun mal als Tagebuch schreiberling 
Es ist so, dass du deine Gedanken, dass was du fühlst und was dich beschäftigt ach.. eben einfach alles aufschreibst... Ja so ergibt mein Satz auch keinen Sinn... Oh man.. Ich glaub ich gehör ins Bett *lach*
Hoffe du / ihr könnt damit was anfangen?!?
LG auch an Hund ;-)
Hallo, bär mit hund,
ich bin auch ein ausgiebiger Tagebuchschreiber. Das war die erste
Aufgabe, die mir meine Seelsorgerin gegeben hat: aufzuschreiben, was ich nicht wage, auszusprechen. Seitdem (angefangen habe ich vor 15 Jahren) habe ich bestimmt 10 Bücher vollgeschrieben. Es ist für mich eine wertvolle Sache, einfach um auch mal meine Gedanken zu sortieren, aber auch festzustellen, was sich in den Jahren schon verändert hat.
Und - weil auch viele Gebete drinstehen - kann ich auch erkennen, wo Gott mich verändert, geführt, befreit hat. Und was man schriftlich hat, kann man nicht vergessen....
LG
Ruth
ich führe ein tagebuch, muß ja irgenwohin mit meinen gefühlen, muß sie nieder schreiben, es hilft mir ungemein..
glg
kaminabend
Ich habe es mir schon offt vorgenommen ein Tagebuch zu schreiben, aber es dann doch nicht durchgehalten. Offt habe ich mich auch im nachhinein für mein Geschreibsel geschämt, z.B. wenn ich verliebt in jemanden war usw. Habe das dann doch weggeworfen deswegen und nicht weiter geschrieben. Wie offt schreibt ihr? Und wie habt ihr euch das regelmäßig angewöhnt?
Astrantia
ich schreibe täglich, oft auch ins handy und speicher es dann ab..seit ein paar tagen mach ich meine einträge schriftlich, somit kann ich es immer wieder nachlesen..fand neulich beim umzug ein tagebuch..hatte über wochen meinen damaligen lebensgefährten benotet..ach du schande..die zeit möcht ich nicht mehr erleben..er bekam nur schlechte noten, und dies über einen zeitraum von einem halben jahr..ließ es dann sein mit der benotung, die beziehung war eh zum scheitern verurteilt, von anfang an..egal, es ist vorbei und ich muß da noch einiges aufarbeiten..
nun, in meinem jetzigen zustand hilft mir das tagebuch sehr, auch schreiben hilft mir, also wenn ich meine gefühle niederschreibe..
Hallo Bär!
Also ich mach das schon länger. Mein Therapeut hat mir ein Buch mitgegeben.
Da soll ich jeden Tag etwas positives reinschreiben. Selbst Kleinigkeiten. Sei es ein sonniger Morgen über den ich mich freue, oder auch wenn ich nur ein Lächeln von jemanden bekommen habe. Einfach jede Kleinigkeit die an diesem Tag positiv war. Wenn ich dann einen richtig mießen Tag habe wo ich denke alles ist nur Sch...... dann blättere ich in dem Buch und merke immer wieder das es nicht so ist. Das es auch gute Dinge gibt. Man muss sich das nur immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Mir hilft das.
Ich wünsch dir dabei alles Gute und dass es auch dir hilft das Leben ein bisschen schöner zu sehen.
Alles Liebe Silvia
Hallo Astrantia,
Du fragst, wie oft wir schreiben.
Also: ich schreibe fast täglich. Das hat etwas damit zu tun, dass ich nicht mehr berufstätig bin und jeden Tag mit einer ausgiebigen Zeit mit Frühstück, Bibellesen, Bücher lesen, die mich gerade interessieren und Schreiben der Gedanken, die mir beim Lesen kommen, beginnen kann. Ich stehe immer so zwischen 7.00 und 8.00 Uhr auf und habe dann wirklich Zeit, den Tag anzugehen. Die Hausarbeit läuft eh' nicht weg, und meine ehrenamtlichen Tätigkeiten fallen in den späten Vormittag oder in den Nachmittag.
Mir ist natürlich klar, dass nicht jeder so viel Zeit und Gelegenheit hat, Tagebuch zu führen, aber ich finde es eine für mich enorm hilfreiche Einrichtung. Ich überlege nur noch, ob ich die Bücher vernichte oder für unseren Sohn liegenlasse. Es steht ja doch sehr viel ganz Persönliches drin....mal sehen
!
LG
Ruth
Hallo Ruth,
ich sage liegenlassen! Das ist doch ein richtiger Schatz den du da zusammengeschrieben hast. Und auch wenn persönliches drinsteht, das gehört eben auch zu dir. Sei nicht so blöd wie ich dass ich das geschriebene weggeworfen habe. Und wenn du irgendwann mal nicht mehr da bist ist das eine sehr schöne Erinnerung an dich und wer weiß, vielleicht kann man ja ein Buch daraus machen.
Grüße von Astrantia



Land
Liebe Mrs. Hope,
erst einmal auch vielen Dank von Hund, für den Extragruss,
das hat mich jetzt richtig gefreut, und grüsse dich natürlich
ganz lieb zurück. Werde ich jetzt auch in deinem Tagebuch
erwähnt, wau schlau........................................................................
Also ich werde es mir überlegen, ob ich nicht auch so etwas
mal mache.
Und ab und zu mal darin blättern, wie ich früher gedacht,
gelebt, empfunden habe. Das könnte mir auch in meiner Liebe
zu mir selbst helfen......................................................................
viele liebe Grüsse,
hund und bär.