körperliche Symptome bei Depressionen
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Liebe Leute, mich würde mal interessieren, was für körperliche Symptome Ihr bei Euren Depressionen habt. Bei mir wechselt es manchmal täglich , und ich habe ab und an verschiedene Symptome.
zum Einen ist es bei mir Unruhe, dann Angst ( vor Krebs), Appetitlosigkeit ( hab schon 2 kg dadurch abgenommen), manchmal leichte übelkeit, ab und an weiche Beine und an manchen Stellen der Beine Schmerzen. Dann hab ich seit 3 Wochen leichte Schmerzen im Oberbauch und soll zur Magenspiegelung.
Ich weiß manchmal nicht, was ist durch die Depression verursacht und was ist nicht davon.
Wie geht es euch damit ?
Liebe Nicilotta,
wir menschen bestehen ja aus Leib, Seele, (dem inneren) und
Geist. Und da besteht irgendwo ein Zusammehang. Haben wir
mit der Seele Probleme, hat das oft Auswirkungen auf dem
Körper und umgekehrt.
Also bei äussert es sich in Rückenproblemen, und ich habe
eher Appetit wie weniger, das ist aber jetzt bei uns Menschen
unterschiedlich. Zittern kenne ich auch an und zu. Habe mich auch schon körperlich untersuchen
lassen, ohne Ergebnis.
Die Depression sucht sich Wege nach aussen. Es ist noch
soviel Unverarbeitetes in unserem Inneren, und das will
raus, gerade das unbewusste, vielleicht noch Ereignisse von
der Kinderzeit her, die wir noch nicht verarbeitet haben.
Oder wir verarbeiten diese Ereignisse, und erleben die
Schmerzen noch einmal.
Mir helfen persönlich Entspannungsübungen mit Musik,
progressive Musikentspannung nach Jacobsen. Das ist was
Neutrales, ohne jeglichen religiösen Hintergrund.
Während den Depressionen fühlt man sich schon sehr schwach.
Da ich jetzt schon länger an Depressionen leide, bin ich
nicht mehr so ganz verkrampft bei den Nebenwirkungen
wie am Anfang. Habe auch nicht mehr soviel Angst, weil ich
es eher einzuordnen weiss.
Und das wünsche ich dir,liebe Nicilotta, dass du dich nicht
zu arg darüber sorgen musst. Je mehr ich meine Depris
"annehmen" kann, weil sie zu meinem Leben gehören, um so
leichter fällt es mir ab und zu.
viele liebe Grüsse an dich,
hund und bär.
Hallo Nicilotta,
es gibt viele Menschen, die nehmen stark ab durch die Depressionen. Bei mir ist das genau andersherum. Wenn ich mich schlecht fühle esse ich zu viel. Aber das Gefühl, dass ich mich schwach und zitrig fühle kenne ich trotzdem sehr gut. Ich bin auch offt so kraftlos, dass ich gar nichts machen kann. Während der Vorlesungen an der Uni schlafe ich offt ein, obwohl ich genug schlaf hatte und mich die Vorlesung eigenlich interessiert. Ich hatte da schon richtige Schwächeanfälle. Konnte meinen Stift oder eine Flasche Wasser nicht mehr halten, ist mir einfach aus der Hand gefallen und ich bin zusammengesackt.
Ja das fühlt sich sehr schlimm an, wen man keine Kontrolle mehr über seinen Körper hat.
Viele Grüße von Astrantia
Hallo Nochmal,
ja ich mache ein Psychotherapie und die hat mir bisher sehr geholfen. Es ist eine Verhaltenstherapie und ich lerne dabei mit den Depressionen zu leben und die Gedanken zu vermeiden die zu depressiven Phasen führen. Ich war auch schon beim Neurologe/Psychater. Der hat mir neue Medikament verschrieben. Vorher nahm ich Citalopram jetz Venlafaxin. Wenn ich es richtig interpretiere, dann helfen mir diese besser. Das mit der Erschöpfung und Müdigkeit ist besser geworden. Gehst du auch zu einer Psychotherapie? Und Medikamente gegen Ängste gibt es auch wirksame.
Viele Grüße von Astrantia
Ich mache ein Verhaltenstherapie, das ist ganz ander als eine tiefenpsychologische. Sowas würde mir nicht helfen, mir hilft es nichts in der Vergangenheit rumzuwühlen. Bin nicht traumatisiert oder sowas. Ich studiere zwar bin aber schon 29. Habe eine Ausbildung hinter mir und auch schon im Beruf gearbeitet, aber Biologie zu studieren war mien Traum. Und jetzt läuft es so schlecht. Naja, das ist ein anderes Thema. Depressionen habe ich aber schon seitdem ich 18 bin. Eben mit Hoch und Tiefs.
Viele Grüße
Hallo,
entschuldigung dass ich mich hier einmischen. Also in der Klinik habe ich eine Tiefenpsychologie, verbunden mit einer
Verhaltenstherapie genossen.
Ich persönlich finde diese Mischform am Besten und aus-
geglichensten.
Weil, unser Leben verstehen wir nur in der Vergangenheit.
leben aber müssen wir es in der Zukunft.
Durch die Tiefenpsych. habe ich erfahren, weshalb ich so
und so reagiere, Verständnis für soviel Unbewusstes und
auch Schlechtes in mir. Und da wir 90% Prozent unseres
Lebens unbewusst leben, und nur zehn % bewusst, war das
schon sehr interessant für mich.
Aber in Verbindung mit der Verhaltenstherapie, wie ich
in Zukunft am Besten lebe, das hat mir ganz arg geholfen,
und auch, dass es eine christliche Therapie war, weil das
ja meiner Lebenseinstellung entspricht.
Aber jeder muss versuchen, seine speziell auf ihn zugeschnittene Therapie herauszufinden.
Das ist fast so, wie wenn man sich Kleidung oder Schuhe kauft,
nicht alles passt.......................
Aber nicht für eine Therapie schämen. Gegen die Depression
können wir nichts, aber wenn wir uns nicht helfen lassen, da
machen wir uns oft an uns selbst schuldig.
Es gibt so viele Menschen die klagen, sich aber nicht helfen
lassen wollen, und das macht mich selbst immer ganz arg
traurig,
viele liebe Grüsse,
hund und bär.
Ich nehme auch nur zu....



Schade, auf meinen Beitrag hat niemand geantwortet, und eine Antwort wäre mir soo wichtig. Ist es bei Euch auch so, daß ihr etwas an Gewicht verliert, obwohl Ihr eßt ( und eigentlich keinen Appetit habt) ?
Habt Ihr auch manchmal so ein Gefühl, als ob Ihr etwas am Körper zittert und schwach seid ?