Ich brauche einen Tipp/Hilfe
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Hallo Leute,
mir gehts jetzt schon langsam besser. Ich habe viel geschafft, war ehrgeizig, wollte kämpfen. Hab oft verloren, aber noch öftes gewonnen.
Ich hab mit dem Rauchen aufgehört (neben bei empfiele ich das jedem der unter Depressionen leidet, nach dem ich aufgehört, macht ich einen so einen großen Sprung das man es kaum glaubt)
Mitlerweile habe ich nur noch in der Arbeit probleme mit meiner Depression.
Und genau darum geht es mir, ob da jemand eine Idee, oder einen Tipp hat.
Wenn ich in der Arbeit bin, kommt bei mir regelmäßig das Gefühl auf, das ich Sinnlose arbeit verrichte, das ich zu wenig arbeit und das ich unterfordert bin. Ich bekomme Angst das ich zu wenig Arbeit habe. Das ich meinen Wert nicht beweisen kann.
Ich habe aber keine Angst meinen Job zu verlieren.
Wenn ich dann Anfange das ganze nüchter zu betrachten, stelle ich fest, das ich am Tag kaum Pausen mache, manchmal sogar die Mittagspause durch arbeite. Ich stelle fest das ich Arbeiten machen, wo nur ein Kollege von der Abteilung mithalten kann.
Ich weis, das dass Gefühl daher kommt, weil meine Eltern mir meinen Job immer madig gemacht haben ("Was wirst du schon für einen Stress haben". "Ihr Beamte arbeitet doch eh nichts") und mich das sehr verletzt hat.
Nur lässt mich das Gefühl nicht los, auch wenn ich mir selbst die Wahrheit sage, wenn ich mir selbst vor Augen halte, das dass Gefühl lügt.
Habt ihr hierzu ein Tip für mich? Irgendwie komme ich in dieser Beziehung nicht weiter.
Lieber Zero,
also ich bin ja auch Beamter, und ich kenne diese Sprüche,
Beamte arbeiten nichts, sitzen den ganzen Tag nur herum usw.
Das stimmt so nicht. Ein Sprichwort sagt: Du musst erst in den
Schuhen eines anderen Menschen gehen, um ihn zu verstehen.
Die meisten Menschen verstehen das nicht. War lange Briefträger,
bei jedem Wetter draussen, rund um die Uhr Briefe sortiert,
am Schalter gestanden...........................................................
und als Leihbeamter auf dem Arbeitsamt. Du wirst nirgendwo
richtig eingelernt, mach mal...............................................
die Bezahung ist bei den niedrigen Beamtengruppen auch weniger
wie in der Industrie, usw. Man kann einen Beamten hin und her
versetzen, heute hier, morgen da, usw.
Aber lieber Zero, unser Wert hängt nicht von der Arbeit ab,
und was deine Eltern zu dir sagen, ist schlichtweg unverschämt
und falsch. Löse die Nabelschnur zu deinen Eltern, lasse dich
da nicht länger negativ beeinflussen. Du selbst weisst, wieviel
du arbeitest......................................................................
lass dir nicht von anderen Menschen vorschreiben, was und wie
du zu denken hast.
Stehe zu dir, und zu deiner Arbeit. Aber dein Wert, deinen Selbstwert
darfst du nicht von deiner Arbeit abhängig machen, sondern von
deinem Sein.
Und deine Arbeit hat einen Sinn.
Wem musst du denn deinen Wert beweisen...........................
Aber wahrscheinlich wurdest du so negativ erzogen, nur die
Leistung zählt, und das steckt sehr tief in dir drin. Da musst du
lernen, umzudenken.
Loslassen, alle diese Worte, die man dich gelehrt hat, aber nicht
der Wahrheit der Wirklichkeit entsprechen, irrational.
Du bist gut, so wie du bist. Und du gibst dein Bestes bei deiner
Arbeit, das genügt.
viele liebe Grüsse,
beamtenhund&beamtenbär.
Lieber Zero,
ich vermute, dass es von deiner Kindheit herführt. Da hast du
vielleicht nie genügt, da hast du in den Augen deiner Eltern
vielleicht alles falsch gemacht, egal wie sehr du dich angestrengt
hast. Du warst kein Musterkind, du warst dein Vorzeigekind,
damit der Selbstwert deiner Eltern steigt.
Vielleicht solltest du mal in diese Richtung denken, als Kind
konntest du es natürlich nicht verstehen, nicht verarbeiten, aber
heute kannst du es. Denke da mal darüber nach.
liebe Grüsse,
hund und bär.
Lieber Zero,
ja, da stösst die Verhaltenstherapie an ihre Grenzen.
Natürlich können wir es mit dem Kopf, mit unserem
Gehirn erfassen, aber ein Mensch ist mehr wie sein
Verstand.
Der Körper gehört dazu, unser Innerstes, unsere Gefühle..........................................................
die müssen auch wissen, dass sich da jetzt was ändern
soll.
Das heisst, es muss sich mit meinem ganzen SEIN
verweben, verstoffwechseln. Es darf nichts angelerntes,
aufgesetztes sein, sondern ich muss es auch unbewusst
leben können.
Klar, die Zukunft ist wichtiger wie die Vergangenheit,
aber ohne Vergangenheitsbewältigung, keine Zukunft.
Ich habe mich damals viel mit meinen Eltern unterhalten,
wieso und warum sie mich so negativ beeinflusst haben.
Viele Eltern machen sich über die Erziehung ihrer Kinder
überhaupt keine Gedanken, ...............................er-
ziehen einfach so drauf los. Gut, es hat sich heute
etwas gewandelt, auch durch die ganze neue Medien-
landschaft, auch viele Bücher, Seminare, Vorträge
usw. Aber manche manchen es so, wie es auch schon
ihre Eltern gemacht haben.
Ich persönlich habe mir gesagt, bei meinen Kindern
mache ich alles anders, und doch, auch ich habe da
schon einige Fehler gemacht, es gibt halt nichts per-
fektes auf dieser Erde.
Aber durch diese Beschäftigung mit diesem Thema
habe ich ein ganz neues Verständnis bekommen, und
konnte das mit meinen Eltern eher nachvollziehen.
Gut, alle Wunden hinterlassen Narben, und ab und zu
schmerzt es schon noch, ich lerne aber immer besser
damit zu leben.
Es so lernen, in mir bewegen bis es tief in mir verwurzelt ist,
und dann lebe ich es, weil es in mir verwurzelt ist.
viele liebe Grüsse,
hund und bär.
Wenn es dir möglich ist, geh den Schritt, den Bär von Abnabelung von deinen Eltern beschreibt. Maßgeblich dabei sind nicht in erster! Linie deine Gefühle, sondern deine Entscheidung. Wir können gute und richtige Entscheidungen treffen, obwohl unsere Gefühle damit nicht einverstanden sind. Du kannst es mit einem Zug vergleichen. Die Lokomotive führt den Zug an. Sie, bzw. der Lokomotivführer gibt die Richting an und die Waggons rollen hinterher. Also, deine Entscheidung ist der Lokführer bzw. die Lokomotive, deine Gefühle fahren als Waggons hinterher. Ich möchte es noch anders sagen: Durch das, was wir in unserer Kindheit erlebt haben, sind wir gepolt und geprägt.Darum ist es fast unmöglich, auf einen Schlag alte Denk- und Verhaltensmuster abzu legen.aber dennoch ist es möglich. Der ansatz den du gehst, ist völlig richtig. Sage dir das immer wieder, das die Dinge, die du falsch von deinen Eltern gelernt hast, heute keine Gültigkeit mehr haben.Die Betonung liegt auf immer wieder!!! Es braucht seine Zeit, bis du selbst von dem überzeugt bist, was du dir erzählst. als du Kind warst, dast du immer wieder!!! die Sätze deiner Eltern gehört, die dir schaden zugefügt haben. Stell es dir vor wie einen tropfenden Wasserhahn. Wenn man ihn lange genug tropfen läßt, kann auch er eine Badewanne zum Überlaufen bringen.Versorge dich selbst mit einer guten und positiven Einstellung, immer wieder, bis es dir zur eigenen Überzeugung geworden ist. Und da werden dann auch deine Gefühle angekommen sein.Ich wünsche dir, das du aus den vielen Angeboten das für dich richtige auswählen kannst. LG
Lieber Zero,
Leben könnte man vergleichen, wie so einen Drahtseilakt.
So von der Geburt bis zum Grab, laufen wir auf diesem Seil.
Am Anfang werden wir noch von den Eltern gehalten, aber
irgendwann gilt es alleine zu laufen.
Es gibt so Künstler, die kaufen auf so einem Seil, ohne Netz.
Das heisst wenn sie vom Seil fliegen, je nachdem wie hoch das
Seil gespannt ist, wie hoch jemand hinaus will, und sie stürzen
ab.......................................................................................
Aber es gibt welche, die laufen mit so einem Hilfsmittel, mit so
einer Balancestange, und versuchen, ausgleichend zu leben.
Dieses Hilfsmittel der Balancestange könnten sein, die Werkzeu-
ge die du in deiner Therapie kennengelernt hast, deine Lebens.
erfahrungen, deine Lebenseinstellungen.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Kindern darf man nicht alles abnehmen, sonst werden sie
lebensunfähig, deshalb werfen die Vogelmütter rechtzeitig die
jungen Vögel aus dem Nest.
Vielleicht hast du nie richtig kämpfen müssen in deinem Leben,
wenn deine Eltern dir alles abgenommen haben.
Fange an zu kämpfen, für dich, dür deine Familie.
Gut es gibt solche Selbstsicherheitstrainings wo man so etwas
lernen kann.
Aber du musst dich dein Leben lang auch nicht beweisen, das
kostet soviel Kraft und Energie, dass du dich bei allem was du
tust, beweisen musst.
Dass deine Eltern dich nicht so gut erzogen haben, dafür kannst
du nichts. Und wenn du jetzt in die freie Wirtschaft gehst, nur
um dich zu beweisen, ich weiss nicht, ob das der richtige Weg
ist.
Wie lernst du was falsch und richtig ist. Da kommt es auf deine
Lebenseinstellung an, und auch, was für einen Sinn DU persönlich
in deinem Leben siehst. Was und wie möchtest du leben.
Wenn du einen persönlichen Lebenssinn gefunden hast für dich,
das macht dich schon sehr selbstsicher, wie so ein grosser
starker Baum, wo du dich anlehnen kannst.
Und von diesem Lebenssinn aus, deine Entscheidungen zu
treffen.
Weisst du, was für mich richtig ist, kann für dich falsch sein,
das hängt sehr stark von deinem Selbstbild ab. Ich darf dich
auch nicht zu irgendetwas drängen, das musst du für dich
selbst herausfinden. Und habe keine Angst Fehler zu machen,
am meisten lernt man aus Fehlern. Nur ein Auto das fährt,
kann man lenken. Lebe, fange an zu leben, dich für Dinge
zu interessieren, zu begeistern.............................für mich ist
das z.B. die Natur, Tiere, Berge.............................................
und wenn ich mit dem Fahhrad einen Berg hochkomme, das
macht mich jetzt irgendwo glücklich. Aber für dich können das
jetzt ganz andere Herausforderungen sein, probiere es aus......
Werde stark aus dir selbst heraus, und freue dich über alles,
was du packst, und belohne dich dafür.
Werde wie ein grosser starker Baum, den so schnell nichts
umhaut. Junge Bäume werden oft noch so vom Wind hin-und
hergeschaukelt, aber wenn so ein Baum Wurzeln schlägt,
stark wird, ..................und das wünsche ich dir, stark zu
werden...............................................................................
und dann werden auch deine Eltern überrascht sein, wenn du
ihnen mal widersprichst, Stärke auch ihnen gegenüber zeigst.
viele liebe Grüsse,
hund und bär.
Hallo lieber Zero,
ein kleiner Vogel der aus dem Nest geworfen wir hat keine andere Wahl,
als die Flügel auszubreiten und zu fliegen, dass steckt in dem kleinen
Vogel einfach drin, das tut er unbewusst. Wir Menschen machen uns da
oft zu viele Gedanken darüber, als einfach nur loszufliegen und zu leben.
Aber es ist doch verständlich, wenn dir alles Schwere, alles Schmerzen
von deinen Eltern immer wieder abgenommen wurden.
Leben hat auch was mit Schmerzen zu tun. Gut, heute sind wir oft so
Einzekämpfer am Computer, aber ob das so geplant war.
Die Menschen früher mussten für ihr leben und ihren Unterhalt immer
sehr hart kämpfen. Und das ging nicht ohne Schmerzen. Oder wenn ein
neues Leben entsteht, muss eine Frau auch sehr viele Schmerzen ertragen,
dafür aber hat sie aber einem eigenen Kind das Leben geschenkt.
Die Werbung, die Medien machen uns vor, leben wäre nur leicht und easy.
Das ist es eben nicht. Leiden, Schmerzen, Krankheiten gehören zu unserem
Leben dazu. Die Kunst ist, trotzdem zufrieden und glücklich zu leben,
auch wenn es Schmerzen und Leid in dieser unvollkommenen Erde gibt.
Auch in der Tierwelt, "fressen und gefressen werden".
Wenn ich mich aufraffe, mit dem Fahrrad einen Berg hochzufahren,
fällt es mir auch oft schwer, meine Beine tun weh, wenn ich aber dann
oben bin, glücklich, es gepackt zu haben, macht sich auch irgendwo wieder
eine Zufriedenheit breit.
Warum erwartest du soviel von dir? Vermutlich, weil deine Eltern immer
soviel von dir erwartet haben, ................................................................
dass deine Eltern sich selbst beweisen konnten, vor sich und anderen
Menschen, was haben wir doch für einen tollen Sohn hingekriegt...........
Und jetzt sind sie enttäuscht, weil dur "nur" Beamter bist, und nicht
damit angeben können, du bist der neue Bundepräsident oder so.
Kick dieses Denken, du musst dich nicht verrenken, wage dein eigenes
Leben, und wenn du fällst, hey dann stehst du halt wieder auf. Mache
deine Erfahrungen, unabhängig von meinen Eltern, gehe deinen Eltern
so lange aus dem Wege, bis du stark genug in dir selber bist, auch wenn
sie das überhaupt nicht verstehen wollen, egal!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Springe in das Wasser, auch wenn du weisst, du kannst gar nicht schwimmen.
Sei dankbar für deine liebe Frau, deine Kinder, hey das ist doch was
ganz Grosses und Tolles.
liebe Grüsse,
hund und bär.



Aber wie geht dieses Loslassen?
ich WEIS, das ich gut arbeite. Ich WEIS, das ich gut in meinem Job bin.
Aber das Gefühl kommt einfach über mich und lähmt mich in meiner Arbeit.
Ich muss in meinem Job kreativ sein, aber dieses Gefühl, nicht gut genug zus ein, bzw. das Gefühl das ich zu wenig Arbeite,dieser Leistungsdruck den ich mir selber mache, der lähmt mich.
Wie gesagt, dabei WEIS ich es zwar besser, aber mein Gefühl lässt sich davon nicht beeinflussen.
Ich hab durch die Therapie gelernt, das der Gedanke die Gefühle heraubeschwört. Aber hier ist es anders. Das Gefühl kommt und der Gedanke folgt und erst wenn ich innerlich auf "Stop" schalte, kann ich realisieren das es nicht so ist. Das Gefühl bleibt aber.