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Ich brauche einen Tipp/Hilfe

15 Antworten [Letzter Beitrag]
zero1980de
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Beigetreten: 02.05.2011

Hallo Leute,

mir gehts jetzt schon langsam besser. Ich habe viel geschafft, war ehrgeizig, wollte kämpfen. Hab oft verloren, aber noch öftes gewonnen.
Ich hab mit dem Rauchen aufgehört (neben bei empfiele ich das jedem der unter Depressionen leidet, nach dem ich aufgehört, macht ich einen so einen großen Sprung das man es kaum glaubt)
Mitlerweile habe ich nur noch in der Arbeit probleme mit meiner Depression.
Und genau darum geht es mir, ob da jemand eine Idee, oder einen Tipp hat.

Wenn ich in der Arbeit bin, kommt bei mir regelmäßig das Gefühl auf, das ich Sinnlose arbeit verrichte, das ich zu wenig arbeit und das ich unterfordert bin. Ich bekomme Angst das ich zu wenig Arbeit habe. Das ich meinen Wert nicht beweisen kann.
Ich habe aber keine Angst meinen Job zu verlieren.

Wenn ich dann Anfange das ganze nüchter zu betrachten, stelle ich fest, das ich am Tag kaum Pausen mache, manchmal sogar die Mittagspause durch arbeite. Ich stelle fest das ich Arbeiten machen, wo nur ein Kollege von der Abteilung mithalten kann.

Ich weis, das dass Gefühl daher kommt, weil meine Eltern mir meinen Job immer madig gemacht haben ("Was wirst du schon für einen Stress haben". "Ihr Beamte arbeitet doch eh nichts") und mich das sehr verletzt hat.

Nur lässt mich das Gefühl nicht los, auch wenn ich mir selbst die Wahrheit sage, wenn ich mir selbst vor Augen halte, das dass Gefühl lügt.

Habt ihr hierzu ein Tip für mich? Irgendwie komme ich in dieser Beziehung nicht weiter.

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
Beamte.

Lieber Zero,

also ich bin ja auch Beamter, und ich kenne diese Sprüche,

Beamte arbeiten nichts, sitzen den ganzen Tag nur herum usw.

Das stimmt so nicht. Ein Sprichwort sagt: Du musst erst in den

Schuhen eines anderen Menschen gehen, um ihn zu verstehen.

Die meisten Menschen verstehen das nicht. War lange Briefträger,
bei jedem Wetter draussen, rund um die Uhr Briefe sortiert,

am Schalter gestanden...........................................................

und als Leihbeamter auf dem Arbeitsamt. Du wirst nirgendwo

richtig eingelernt, mach mal...............................................

die Bezahung ist bei den niedrigen Beamtengruppen auch weniger
wie in der Industrie, usw. Man kann einen Beamten hin und her

versetzen, heute hier, morgen da, usw.

Aber lieber Zero, unser Wert hängt nicht von der Arbeit ab,

und was deine Eltern zu dir sagen, ist schlichtweg unverschämt

und falsch. Löse die Nabelschnur zu deinen Eltern, lasse dich

da nicht länger negativ beeinflussen. Du selbst weisst, wieviel

du arbeitest......................................................................

lass dir nicht von anderen Menschen vorschreiben, was und wie

du zu denken hast.

Stehe zu dir, und zu deiner Arbeit. Aber dein Wert, deinen Selbstwert
darfst du nicht von deiner Arbeit abhängig machen, sondern von
deinem Sein.

Und deine Arbeit hat einen Sinn.

Wem musst du denn deinen Wert beweisen...........................

Aber wahrscheinlich wurdest du so negativ erzogen, nur die

Leistung zählt, und das steckt sehr tief in dir drin. Da musst du

lernen, umzudenken.

Loslassen, alle diese Worte, die man dich gelehrt hat, aber nicht

der Wahrheit der Wirklichkeit entsprechen, irrational.

Du bist gut, so wie du bist. Und du gibst dein Bestes bei deiner

Arbeit, das genügt.

viele liebe Grüsse,

beamtenhund&beamtenbär.                             

                                                    

zero1980de
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Aber wie geht dieses

Aber wie geht dieses Loslassen?
ich WEIS, das ich gut arbeite. Ich WEIS, das ich gut in meinem Job bin.
Aber das Gefühl kommt einfach über mich und lähmt mich in meiner Arbeit.
Ich muss in meinem Job kreativ sein, aber dieses Gefühl, nicht gut genug zus ein, bzw. das Gefühl das ich zu wenig Arbeite,dieser Leistungsdruck den ich mir selber mache, der lähmt mich.

Wie gesagt, dabei WEIS ich es zwar besser, aber mein Gefühl lässt sich davon nicht beeinflussen.
Ich hab durch die Therapie gelernt, das der Gedanke die Gefühle heraubeschwört. Aber hier ist es anders. Das Gefühl kommt und der Gedanke folgt und erst wenn ich innerlich auf "Stop" schalte, kann ich realisieren das es nicht so ist. Das Gefühl bleibt aber.

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
Kindheit.

Lieber Zero,

ich vermute, dass es von deiner Kindheit herführt. Da hast du

vielleicht nie genügt, da hast du in den Augen deiner Eltern

vielleicht alles falsch gemacht, egal wie sehr du dich angestrengt

hast. Du warst kein Musterkind, du warst dein Vorzeigekind,

damit der Selbstwert deiner Eltern steigt.

Vielleicht solltest du mal in diese Richtung denken, als Kind

konntest du es natürlich nicht verstehen, nicht verarbeiten, aber

heute kannst du es. Denke da mal darüber nach.

liebe Grüsse,

hund und bär.

zero1980de
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Beigetreten: 02.05.2011
Hallo Bär, ich weis das es so

Hallo Bär,

ich weis das es so ist. Du hast vollkommen recht.
Es ist auch so, das durch die Geburt meiner Kinder Dämme gebrochen sind, wo ich innerlich gehoft habe das sie ewig halten.
Ich weis auch das es gut ist, das diese Dämme gebrochen sind, auch wenn mich das in meine jetzige Situation geführt hat.

Das Gefühl entsteht durch die Erinnerung an die Situationen von damals.
Wie kann ich aber für mich damit abschließen? Wie kann ich meinem inneren sagen: Pass mal auf, das was deine Eltern gesagt haben war nicht richtig. Du bist gut so wie du bist!
Wie kann ich meinem inneren bei bringen, das er nicht mit diesem Gefühl reagieren braucht, weil die Situation heute eine ganz andere ist wie damals.

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
Verhalten.

Lieber Zero,

ja, da stösst die Verhaltenstherapie an ihre Grenzen.

Natürlich können wir es mit dem Kopf, mit unserem

Gehirn erfassen, aber ein Mensch ist mehr wie sein

Verstand.

Der Körper gehört dazu, unser Innerstes, unsere Gefühle..........................................................

die müssen auch wissen, dass sich da jetzt was ändern
soll.

Das heisst, es muss sich mit meinem ganzen SEIN

verweben, verstoffwechseln. Es darf nichts angelerntes,

aufgesetztes sein, sondern ich muss es auch unbewusst

leben können.

Klar, die Zukunft ist wichtiger wie die Vergangenheit,

aber ohne Vergangenheitsbewältigung, keine Zukunft.

Ich habe mich damals viel mit meinen Eltern unterhalten,
wieso und warum sie mich so negativ beeinflusst haben.

Viele Eltern machen sich über die Erziehung ihrer Kinder
überhaupt keine Gedanken, ...............................er-

ziehen einfach so drauf los. Gut, es hat sich heute

etwas gewandelt, auch durch die ganze neue Medien-

landschaft, auch viele Bücher, Seminare, Vorträge

usw. Aber manche manchen es so, wie es auch schon

ihre Eltern gemacht haben.

Ich persönlich habe mir gesagt, bei meinen Kindern

mache ich alles anders, und doch, auch ich habe da

schon einige Fehler gemacht, es gibt halt nichts per-

fektes auf dieser Erde.

Aber durch diese Beschäftigung mit diesem Thema

habe ich ein ganz neues Verständnis bekommen, und

konnte das mit meinen Eltern eher nachvollziehen.

Gut, alle Wunden hinterlassen Narben, und ab und zu

schmerzt es schon noch, ich lerne aber immer besser

damit zu leben.

Es so lernen, in mir bewegen bis es tief in mir verwurzelt ist,

und dann lebe ich es, weil es in mir verwurzelt ist.

viele liebe Grüsse,

hund und bär.

sibbdat
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Beigetreten: 05.01.2011
Lieber Zero

Wenn es dir möglich ist, geh den Schritt, den Bär von Abnabelung von deinen Eltern beschreibt. Maßgeblich dabei sind nicht in erster! Linie deine Gefühle, sondern deine Entscheidung. Wir können gute und richtige Entscheidungen treffen, obwohl unsere Gefühle damit nicht einverstanden sind. Du kannst es mit einem Zug vergleichen. Die Lokomotive führt den Zug an. Sie, bzw. der Lokomotivführer gibt die Richting an und die Waggons rollen hinterher. Also, deine Entscheidung ist der Lokführer bzw. die Lokomotive, deine Gefühle fahren als Waggons hinterher. Ich möchte es noch anders sagen: Durch das, was wir in unserer Kindheit erlebt haben, sind wir gepolt und geprägt.Darum ist es fast unmöglich, auf einen Schlag alte Denk- und Verhaltensmuster abzu legen.aber dennoch ist es möglich. Der ansatz den du gehst, ist völlig richtig. Sage dir das immer wieder, das die Dinge, die du falsch von deinen Eltern gelernt hast, heute keine Gültigkeit mehr haben.Die Betonung liegt auf immer wieder!!! Es braucht seine Zeit, bis du selbst von dem überzeugt bist, was du dir erzählst. als du Kind warst, dast du immer wieder!!! die Sätze deiner Eltern gehört, die dir schaden zugefügt haben. Stell es dir vor wie einen tropfenden Wasserhahn. Wenn man ihn lange genug tropfen läßt, kann auch er eine Badewanne zum Überlaufen bringen.Versorge dich selbst mit einer guten und positiven Einstellung, immer wieder, bis es dir zur eigenen Überzeugung geworden ist. Und da werden dann auch deine Gefühle angekommen sein.Ich wünsche dir, das du aus den vielen Angeboten das für dich richtige auswählen kannst. LG

Sibbdat 

zero1980de
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Beigetreten: 02.05.2011
Hallo Bär, Hallo

Hallo Bär, Hallo Sibbdat.

Vielen dank für eure Postings. Ich verstehe was ihr meint und ich hab mich dahin hingehend auch schon informiert. Die Gefühle kommen aus dem lymbischen Teil unseres Gehirn. "Fass auf eine Ofenplatte und es tut weh" ist dort genau so abgespeichert wie z.B. das eingetrichterte "Arbeite bis du umfallst und dann bist du erst gut genug". Man kann das Lymbischesystem jedoch umprogramieren.

Nur: Ich habe Angst mich selbst zu belügen. Ich habe teilweise das Gefühl dafür verloren, was falsch und was richtig ist. Manchmal kommt in mir das Gefühl auf, das ich doch den falschen Job habe. Das ich raus in die Wirtschaft soll, das ich hier in der Verwaltung sinnlos und nutzlos bin. Ich weis nicht, ob der Drang mich zu beweisen wirklich  von meinen Eltern kommt, oder ob ich wirklich was ändern soll, weil meine Person wirklich eine Veränderung will.

Nüchtern betrachtet habe ich den besten Job der Welt. Die besten Kollegen der Welt.

Ich hab bei meiner ersten Depression unterscheiden können, welche Gedanken jetzt von meiner Depression kommen, weil sich diese Gedanken irgendwie "krank" und "schmutzig" angefühlt haben. Irgendwie kann ich das nicht mehr.
Mein Arzt hat zu mir gesagt, das ich nicht selbständig bin. Er hat recht damit. Meine Eltern haben mir alle meine Entscheidungen immer abgenommen, damit sie später sagen können "Sie haben das gemacht".
Wie lernt man wieder, was falsch und was richtig ist? Wie lernt man wieder selbststädig zu sein?

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
Selbstsicherheit.

Lieber Zero,

Leben könnte man vergleichen, wie so einen Drahtseilakt.

So von der Geburt bis zum Grab, laufen wir auf diesem Seil.

Am Anfang werden wir noch von den Eltern gehalten, aber

irgendwann gilt es alleine zu laufen.

Es gibt so Künstler, die kaufen auf so einem Seil, ohne Netz.

Das heisst wenn sie vom Seil fliegen, je nachdem wie hoch das

Seil gespannt ist, wie hoch jemand hinaus will, und sie stürzen

ab.......................................................................................

Aber es gibt welche, die laufen mit so einem Hilfsmittel, mit so

einer Balancestange, und versuchen, ausgleichend zu leben.

Dieses Hilfsmittel der Balancestange könnten sein, die Werkzeu-

ge die du in deiner Therapie kennengelernt hast, deine Lebens.

erfahrungen, deine Lebenseinstellungen.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

Kindern darf man nicht alles abnehmen, sonst werden sie

lebensunfähig, deshalb werfen die Vogelmütter rechtzeitig die

jungen Vögel aus dem Nest.

Vielleicht hast du nie richtig kämpfen müssen in deinem Leben,

wenn deine Eltern dir alles abgenommen haben.

Fange an zu kämpfen, für dich, dür deine Familie.

Gut es gibt solche Selbstsicherheitstrainings wo man so etwas

lernen kann.

Aber du musst dich dein Leben lang auch nicht beweisen, das

kostet soviel Kraft und Energie, dass du dich bei allem was du

tust, beweisen musst.

Dass deine Eltern dich nicht so gut erzogen haben, dafür kannst

du nichts. Und wenn du jetzt in die freie Wirtschaft gehst, nur

um dich zu beweisen, ich weiss nicht, ob das der richtige Weg

ist.

Wie lernst du was falsch und richtig ist. Da kommt es auf deine

Lebenseinstellung an, und auch, was für einen Sinn DU persönlich

in deinem Leben siehst. Was und wie möchtest du leben.

Wenn du einen persönlichen Lebenssinn gefunden hast für dich,

das macht dich schon sehr selbstsicher, wie so ein grosser

starker Baum, wo du dich anlehnen kannst.

Und von diesem Lebenssinn aus, deine Entscheidungen zu

treffen.

Weisst du, was für mich richtig ist, kann für dich falsch sein,

das hängt sehr stark von deinem Selbstbild ab. Ich darf dich

auch nicht zu irgendetwas drängen, das musst du für dich

selbst herausfinden. Und habe keine Angst Fehler zu machen,

am meisten lernt man aus Fehlern. Nur ein Auto das fährt,

kann man lenken. Lebe, fange an zu leben, dich für Dinge

zu interessieren, zu begeistern.............................für mich ist

das z.B. die Natur, Tiere, Berge.............................................

und wenn ich mit dem Fahhrad einen Berg hochkomme, das

macht mich jetzt irgendwo glücklich. Aber für dich können das

jetzt ganz andere Herausforderungen sein, probiere es aus......

Werde stark aus dir selbst heraus, und freue dich über alles,

was du packst, und belohne dich dafür.

Werde wie ein grosser starker Baum, den so schnell nichts

umhaut. Junge Bäume werden oft noch so vom Wind hin-und

hergeschaukelt, aber wenn so ein Baum Wurzeln schlägt,

stark wird, ..................und das wünsche ich dir, stark zu

werden...............................................................................

und dann werden auch deine Eltern überrascht sein, wenn du

ihnen mal widersprichst, Stärke auch ihnen gegenüber zeigst.

viele liebe Grüsse,

hund und bär.

zero1980de
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Meine Therapeutin hat mir

Meine Therapeutin hat mir erklärt, das wenn der Zeitpunkt im Leben gekommen ist, wo das alte Leben nicht mehr passt, wo alles im umbruch ist, erst Chaos herscht. Aus dem Chaos formt sich das neue Leben.
Nach dem zusammenbruch meines alten Lebens (der schmerzliche Teil) bin ich jetzt glaube ich in der Phase des Neuaufbaus. Es fühlt sich nicht schlecht an, aber auch nicht gut. Es ist so wie du beschreibst, als würde ich aus dem Nest geschmissen. Es fühlt sich an wie ein leeres Blatt Papier.

Meine Frau sagt zu mir, ich wäre schon längst soweit, wenn ich einfach loslassen würde vom Schmerz. Das Leben formt sich aus der Situation.

Ich kann aber nicht aufhören zu erwarten, das mir wer hilft das es von jetzt auf heute wieder so ist wie früher. Ich kann nicht aufhören zu erwarten das mir wer die Last abnimmt. Ich geb mir keine Zeit, obwohl ich alle Zeit der Welt habe. Ich will den Schmerz nicht ertragen, obwohl er mir die Richtung vorgibt.

Die Therapeutin sagt, der Schmerz gibt die Richtung vor, woran ich arbeiten soll.
Aber woher weis ich, ob der Schmerz will das ich mir eine neue Arbeit suche oder ob er eigentlich will, das ich mit meinen hohen Erwartungen an mich selbst aufhöre?
Mit dem Schmerz ist es doch das selbe. Ich erwarte von mir selbst, das ich glücklich bin und keinen Schmerz versprüre. Was ist das in mir, das so viel erwartet?

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bär
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breite deine Flügel aus.

Hallo lieber Zero,

ein kleiner Vogel der aus dem Nest geworfen wir hat keine andere Wahl,

als die Flügel auszubreiten und zu fliegen, dass steckt in dem kleinen

Vogel einfach drin, das tut er unbewusst. Wir Menschen machen uns da

oft zu viele Gedanken darüber, als einfach nur loszufliegen und zu leben.

Aber es ist doch verständlich, wenn dir alles Schwere, alles Schmerzen

von deinen Eltern immer wieder abgenommen wurden.

Leben hat auch was mit Schmerzen zu tun. Gut, heute sind wir oft so

Einzekämpfer am Computer, aber ob das so geplant war.

Die Menschen früher mussten für ihr leben und ihren Unterhalt immer

sehr hart kämpfen. Und das ging nicht ohne Schmerzen. Oder wenn ein

neues Leben entsteht, muss eine Frau auch sehr viele Schmerzen ertragen,

dafür aber hat sie aber einem eigenen Kind das Leben geschenkt.

Die Werbung, die Medien machen uns vor, leben wäre nur leicht und easy.

Das ist es eben nicht. Leiden, Schmerzen, Krankheiten gehören zu unserem

Leben dazu. Die Kunst ist, trotzdem zufrieden und glücklich zu leben,

auch wenn es Schmerzen und Leid in dieser unvollkommenen Erde gibt.

Auch in der Tierwelt, "fressen und gefressen werden".

Wenn ich mich aufraffe, mit dem Fahrrad einen Berg hochzufahren,

fällt es mir auch oft schwer, meine Beine tun weh, wenn ich aber dann

oben bin, glücklich, es gepackt zu haben, macht sich auch irgendwo wieder

eine Zufriedenheit breit.

Warum erwartest du soviel von dir? Vermutlich, weil deine Eltern immer

soviel von dir erwartet haben, ................................................................

dass deine Eltern sich selbst beweisen konnten, vor sich und anderen

Menschen, was haben wir doch für einen tollen Sohn hingekriegt...........

Und jetzt sind sie enttäuscht, weil dur "nur" Beamter bist, und nicht

damit angeben können, du bist der neue Bundepräsident oder so.

Kick dieses Denken, du musst dich nicht verrenken, wage dein eigenes

Leben, und wenn du fällst, hey dann stehst du halt wieder auf. Mache

deine  Erfahrungen, unabhängig von meinen Eltern, gehe deinen Eltern

so lange aus dem Wege, bis du stark genug in dir selber bist, auch wenn

sie das überhaupt nicht verstehen wollen, egal!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Springe in das Wasser, auch wenn du weisst, du kannst gar nicht schwimmen.

Sei dankbar für deine liebe Frau, deine Kinder, hey das ist doch was

ganz Grosses und Tolles.

liebe Grüsse,

hund und bär.