Die Depression ist nicht das wichtigste.....
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hallo,
hoffentlich denkt ihr jetzt nicht, Hund und Bär sind jetzt
voll durchgedreht. Aber uns ist was aufgefallen, vieles
dreht sich nur um die Tatsache Depression........................
Wichtiger finden wir, nach den Ursachen der Depri
zu suchen, und da den Hebel ansetzen.
Die Ursachen können vielerlei sein, keine gute Kindheit,
traumatische Ereignisse, Angst, Ängste, Missbrauch,
innerlich oder körperlich....................................................
da müsste man mit der Heilung anfangen.
Also wenn man zu dick ist, wie Hund und Bär, müssen
wir nach den "Ursachen" schauen. Bei uns ist das
Schockolade und Eis. Lassen wir das weg, gehen auch
unsere Bäuche (hoffentlich) zurück..............................
Liebe Grüsse
Hund und Bär.
Hallo Bär und Hund,
da gibts mal wieder 100Punkte für euch zwei
.Ich gebe euch da voll und ganz recht!Wenn ich die Ursache kenne,dann kann ich auch besser verstehen,warum,wieso,weshalb...und kann daran und damit arbeiten.Manches bleibt aber auch im dunkeln und man kann das Puzzle vielleicht nie zu einem ganzen zusammen fügen,dies muß man dann auch akzeptieren.
Liebe Grüße
Sunny
Hallo.
Ja, und genau das ist mein Problem. Ich habe den Grund oder die Gründe für meine Depression und ständige Müdigkeit noch nicht gefunden. Auch gerade jetzt bin ich wieder total müde, obwohl ich 12 Stunden von Abends bis Morgens und dann nochmal 2 oder 3 Stunden mittags geschlafen habe. Ich habe schon so viel darüber nachgedacht warum das so ist, aber ich finde keine Antwort.
Viele Grüße von Astrantia
Hallo Bär,
einiges Was du da geschrieben hast trifft bestimmt auf mich zu. Aber ich bin mir nicht sicher. Und wegen meiner Kindheit: Meine Eltern haben sich sehr offt gestritten seit ich denken kann. Aber das kommt mir doch zu wenig vor als dass es ein Trauma auslösen könnte. Denn im gegensatz dazu was anderen Leuten in ihrer Kindheit geschehen ist, naja da ist das ja ein Mückenpfurz. Eine Therapie habe ich gerade angefangen. Morgen gehe ich wieder hin. Und ja, mein Selbstwertgefühl ist wohl kaum vorhanden. Und ich habe Angst vor dem Versagen. Das fürt dazu, dass ich gar nichts mehr mache. Eigentlich glaube ich dass ich Perfektionistin bin. Bin aber nicht perfekt und denke dann oft, dass ich lieber garnichts mache als es falsch zu machen. Aber gesund möchte ich auf jedenfall werden. Und mit Drogen oder Alkohol habe ich auch nichts am Hut. Alkohol war mal früher zu viel, aber da bin ich drüber hinweg.
Und was das körperliche angeht: Ich glaube auch, dass meine Müdigkeit auf eine Krankheit zurückzuführen ist. Aber die Ärzte haben noch nichts gefunden und da ich ja auch noch depressiv bin gehen sie halt davon aus, dass es daher kommt.
Ach je! Manchmal hasse ich mein Leben.
Viele Grüße von Astrantia
Endlich jemand gefunden, der genau meine Gedanken hat! (zumindest am Anfang).
Meine Eltern (vor allem meine Mutter) stritt auch oft. Obwohl es auch ein depressives Streiten war. Und ich muss mir immer wieder krampfhaft sagen, dass es nicht einfach nichts war.
Vor allem die Dauer des Streitens. Es fing bei mir an, seit ich denken konnte und noch im zweiten Lehrjahr (vor wenigen Monaten) hat meine Mam wieder mal einen Teller in ihrer Wut zerschlagen. (damals rastete ich aber auch aus und habe so ziemlich das erste mal mit voller Absicht einen Teller fallen gelassen). Wann haben die Streitereien bei dir denn angefangen?
Ich nehme an, wenn es im Alter von unter 7 Jahren passiert, und das öfter, sind die SChäden nicht selten bleibend. Zwar nicht immer schlimm bleibend aber sie sind hier.
Hallo, ich frage mich häufig, was meinen Sohn dazu getrieben hat, sich umzubringen, was die Ursache für seine Ängste waren, für seine Depression? Ist denn allein eine schlechte Kindheit an so etwas schuld? So schlecht kann sie bei ihm gar nicht gewesen sein, jedenfalls nicht immer. Kann es denn nicht auch sein, dass so eine depressive Veranlagung angeboren ist? Ich glaube manchmal, dass ich schon mit Depressionen zur Welt kam, es dauerte nur sehr lange, bis ich wusste, was es ist. Ich fühlte mich oft wie ein Alien, fehl am Platz und in der Zeit, ich war einfach anders und mir fehlte die Freude, die Lebensfreude schon als Kind. Früher glaubte ich auch, alles lag an meiner verkorksten Kindheit(mein Vater war Alkoholiker), aber jetzt glaube ich, dass meine Eltern mir diese Veranlagung vererbt haben und keine Schuld hatten. Sie litten beide, waren beide sehr scheue, ängstliche Menschen. Wer von ihnen die depressive Veranlagung hatte, weiß ich nicht, wahrscheinlich beide. Ich dachte immer, ich mache alles besser als meine Eltern, ich mache nicht die gleichen Fehler. Jetzt ist mein Sohn tot und ich frage mich, wieso. Ich wollte immer das beste für ihn, er war mein Anker, sonst wäre ich vielleicht selbst nicht mehr da, ich brauchte ihn. Aber ich konnte für ihn kein Anker sein, es hat nicht gereicht, obwohl er ein soziales Netz hatte, das eigentlich tragen sollte. Manchmal glaube ich, seine Tabletten,Citalopram, haben ihn immer tiefer reingezogen, ihn immer schwärzer sehen lassen, denn so dunkel war es eigentlich nicht um ihn. Er hatte uns, er hatte seine Freundin, er hatte Freunde, er hatte Kollegen, er hatte eine Band...Es hat nicht gereicht, seine Ängste haben ihn überrannt. Ich denke manchmal, man muss daraus etwas lernen. Vielleicht, dass man mehr auf sein Bauchgefühl hören muss, denn dass etwas nicht stimmt, habe ich schon gemerkt. Aber wer denkt schon daran, wer rechnet schon damit? Ich bin so verzweifelt, so traurig. Ich hatte lange Zeit keine Depressionen mehr, mir ging es gut, doch jetzt holt mich alles wieder ein und ich frage mich, ob es nicht besser gewesen wäre, keine Kinder zu bekommen. Leider ist das jetzt zu spät und ich kann nur hoffen, dass meine Kleinen diese Veranlagung nicht geerbt haben oder dass ich wenigstens beim zweiten Mal besser damit umgehen kann.
Rena
Da wären wir doch dann wieder beim Thema- fehlende Liebe in der Familie oder Gesellschaft. Mein Sohn bekam Liebe, von uns, von seiner Freundin, von seinen Freunden, er wurde bei der Arbeit gemocht. Das was ihm fehlte, war Eigenliebe, er hat sich selbst nicht geliebt, das sehe ich jetzt in den Texten(Liedtexte, Gedichte...), die er geschrieben hat. Manche Menschen haben einfach eine Veranlagung zum Unglücklichsein, zur Schwermut und ich weiß auch nicht, ob es da überhaupt Hilfe dagegen gibt. Das mit den Tabletten stimmt, da bin ich auch ein wenig enttäuscht vom Arzt, dass er die Tabletten verschrieb und dann nichts mehr und drei Monate später war der nächste Termin. Das hat nicht gereicht, da müsste schon ein wenig mehr kommen. Aber es hilft jetzt auch nicht mehr, jetzt würde man vieles anders machen. Leider kann man nichts rückgängig machen.
Rena



Land
Liebe Astrantia...............
Es kann auch ganz lange zurückgehen, deine Kindheit,
hattest du mal ein traumtisches Erlebnis, hast du dich schon
mal körperlich untersuchen lassen, in wenigen Fällen kann
auch eine körperliche Krankheit schuld sein.
Drogen, Alkohol........................................................ , oh es gibt
so viele Möglichkeiten, und es gibt überhaupt keinen Grund
zu urteilen, oder zu verurteilen.............................................
aber wir möchten ja alle heil werden von der Depression.
Warst du schon mal in einer Therapie, da hätte man Zeit,
auf so etwas einzugehen.
Ja, Tabletten sind sehr gut, keine Abstriche, aber sie
bekämpfen nur die Depression, nicht die Ursache.
aber die Vorgeschichte der Depri, und dein jetziges Leben.
dein Verhalten, dein Erleben.........................................
depressionsmachendes Verhalten................................
Ängste, auch die, die man sich nicht eingestehen möchte,
Menschen, denen man nicht vergeben kann, Hassgefühle
kein Selbstwertgefühl, keine Lebensperspektive,
Angst vor der Zukunft, ach es gibt so viel.
"wir sind, was wir denken", unsere Gedanken bestimmen
unsere Gefühle.........................wie denke ich ..............................
durch falsches, zuviel nagatives Denken, können auch
Depris entstehen.......................................................................
wenn man Schwierigkeiten aus dem Weg gehen möchte,
kann man sich auch in den Depris verkriechen..........................
Depris, weil man sich nicht der Realität stellen kann oder
möchte.........................
Depressionen als Problemlösung.............................wenn ich
keine Entscheidung treffen kann, ich mich zu schwach zum
Leben fühle, dann nehme ich mir halt meine Depris.
da bin ich sicher..............da lege ich mich ins Bett, Kopfdecke
über die Ohren, liebe Welt lasst mich in Ruh........................
also das sind jetzt zum Teil auch meine Erfahrungen.
Und echt, vielleicht möchte ich gar nicht gesund werden.......
Depri, alles nimmt auf mich Rücksicht, ist doch auch was
Schönes........................
liebe Grüsse,
bär und hund.