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Umgang in der Partnerschaft

13 Antworten [Letzter Beitrag]
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bär
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Beigetreten: 31.07.2010

hallo,

also ich bin irgendwie froh, dass ich in meiner Depri nicht

allein leben muss. Aber ich weiss auch, dass es meine liebe

Frau mit mir oft nicht einfach hat.

Vielleicht erwarte ich manchmal zuviel in meiner Depri..............

Was erwarte ich überhaupt, wie soll man mit mir umgehen,

wie kann ich trotz Depri etwas zur Partnerschaft beitragen....

Wann geht es gar nicht mehr.................................

Vielleicht können wir hier unsere Erfahrungen, Meinungen,

Wünsche, Probleme, schwierige Situationen austauschen.

Oder die, welche in keiner Partnerschaft leben, wie geht ihr

mit euch um, wenn die Depri kommt????????????????

 

viele liebe Grüsse,

bär mit "Partner" Hund

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Liu
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Beigetreten: 27.11.2010
Mein Mann ist ein

gelöscht

Es gibt keinen Mangel an Wundern,
aber am Sich-Wundern-Können

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
Liebe Liu, au, das mir aber

Liebe Liu,

au, das mir aber jetzt echt leid für dich, dass dein Partner sich eher

zurückzieht, und nicht ehrlich damit umgehen kann.

Du selbst kannst dann nicht mehr ehrlich damit umgehen, das ist

sehr schade.

So wie ich dich seither kennengelernt habe, liebe Liu, bist du doch

gar nicht die so starke Frau. Oder musst du es deinem Mann vor

spielen, weil er sonst nichts auf die Reihe kriegt..........................

Du schreibst aber, dass ihr euch gegenseitig liebt, und da würde

ich doch eine Chance sehen.

Furcht und sich etwas vorspielen, ob das was mit Liebe zu tun

hat.

Mir würde das jetzt brutal schwerfallen. Gut meine Frau ist eher

der lebenslustige Typ, und ich habe auch schon versucht, meine

Depris vor ihr und den Kindern zu verstecken........................aber

sie merkt es doch, sie sagt, sie sieht es mir an.

Klar wünscht man sich, dass der Partner uns so nimmt wie wir sind,

gerade auch in unseren Depris.

Ich wünschte, du könntest mit deinem Mann darüber mal ein ehr

liches Gespräch führen. Er muss ja nicht gleich alles verstehen,

aber vielleicht ein bieschen mehr Verständnis aufbringen, aus Liebe

zu dir.

Oh liebe Liu, lass in deiner Depri deine Gefühle, deine Agressionen

raus, wenn du sie unterdrückst, werden sie nur noch schlimmer.

Schrei diese Wut heraus, irgendewo im Wald oder sonstwo, wo

dich niemand hören kann. Schreie sie zu Gott, wie in den Psalmen,

du liebe Liu, der erträgt das. Schreie ihn an, deine Angst, dein

Unverständnis......................der mag und liebt dich trotzdem ganz

arg weiter, und streckt dir beide Arme entgegen.

Du lebst um zu leben, liebe Liu, nicht um zu funktionieren.

Funktionieren müssen die Maschinen, Autos, Computer.---------

Du darfst jammern..........................................

Du und meine Kinder sind jetzt schon grösser, und ein Wunder ist

für mich, dass sie trotz einem Deprivater, der ja wollte, aber nicht

immer konnte, sind sie beide auf einem guten Weg.

Liebe Liu, du bist nicht immer in diesem Deprischrank gefangen.

Ich würde es dir so wünschen, dass du auch mal zur Ruhe kommen,

entspannen kannst.

Ich wünsche dir ganz arg viel Gnade und Liebe, Barmherzigkeit,

Geduld und Güte,

und dass das Dunkle der Depri bald wieder verschwindet, du

wieder etwas mehr Licht siehst.

viele liebe Grüsse,
in Gedanken an dich

bär mit hund

 

 

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
für die liebe Liu, Schrei sie

für die liebe Liu,

Schrei sie raus die Deprifragen,

schreie an Gott deine nackte Wut,

schäme dich nicht deiner ehrlichen Fragen,

die die quälen bis auf dein Blut.

Gott ist in deinen Fragen,

Gott ist in der Wut,

Gott ist in deinem ehrlichen Klagen,

und geht bis aufs Blut.

Lass sie rinnen, deine Tränen,

lass sie zu in deiner Seelenqual,

halte fest an deinem Sehnen,

in deinem Depri-Jammertal.

Gott ist mit deinen Tränen,

Gott ist mit in deiner Qual,

und er geht mit seiner lieben Liu,

in das tiefe Tal

liebe Grüsse,

bär mit hund

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Marsella73
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Moderatorin

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Beigetreten: 22.02.2010
bin sehr betroffen...

Liebe Liu!

Dein Beitrag hat mich sehr nachdenklich gemacht und geht mir seit Stunden nicht mehr aus dem Kopf.
Deine Situation ist schwierig, aber ich hoffe, dass sie nicht ausweglos ist.

Mit einem depressiven Menschen zu leben ist zugegebenermaßen nicht unbedingt einfach. Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, bin selber "nur" Angehörige und habe selber keine Depressionen.

Auch wenn ich keine eigenen Erfahrungen mit der Erkrankung gemacht habe und nur ahnen kann, wie schlecht sich Depressive an manchen Tagen fühlen, so versuche ich wenigstens, meinen Mann halbwegs zu verstehen und zu unterstüzen.
Mir gelingt das längst nicht immer...und benehme mich unwissend wie ein Elefant im Porzellanladen....

Ich kann mir nur vorstellen, dass das Krankheitsbild von Depressionen Deinem Mann eine Heidenangst verursacht und er deshalb lieber den Kopf in den Sand steckt. (Würde ich selber auch manchmal gerne tun, nur leider nützt das gar nichts). So zu tun, als ob man nicht bemerkt, dass es dem Partner schlecht geht, kann nicht die Lösung sein. Dass Du unter Deiner Situation sehr leidest, kann ich mir gut vorstellen.

Da Du selber schreibst, dass Dein Mann normaler Weise ein sehr liebenswerter und hilfsbereiter Mensch ist, denke ich, dass ihm seine eigene Angst und Hilflosigkeit im Wege stehen. Vielleicht hat er gar keine Ahnung davon, wie sehr Dich sein Verhalten kränkt?

Wie schätzt Du Deinen Mann ein? Denkst Du, dass es ihm helfen würde, wenn er sich auch einmal hier im Forum umschaut?

Gerade weil ich selber weiß, wie schwer das Leben mit einem depressiven Partner manchmal ist, würde ich Deinem Mann auf keinen Fall etwas Böses unterstellen. Vielleicht braucht er einfach mal Jemanden, der ihm zeigt, dass man auch mit den Depressionen des Partners leben kann, ohne die Augen zu verschließen. Vielleicht muss er nur lernen, für Dich dazu sein, wenn es Dir schlecht geht.

Depressionen sind leider immer noch ein absolutes Tabu-Thema in unserer Gesellschaft.
Aber wir brauchen wohl kaum darauf zu warten, dass sie verschwinden, nur weil wir so tun, als würden sie  nicht existieren.

Vielleicht regst Du Deinem Mann an, hier ein wenig zu lesen. Wenn er mag, kann er sich auch gerne an mich oder meinen Mann (Don Limpio) wenden.

Ich hoffe und bete für Dich, dass Dein Mann Deine Depressionen akzeptieren kann und es Dir bald etwas besser geht.

Liebe Grüße

Marsella73

 

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
hallo, ja, es ist nicht

hallo,

ja, es ist nicht einfach, mit uns Depris umzugehen.

Manchmal wünsche ich nur noch meine Ruhe, und meine Frau

oder die Kinder versuchen mich aufzumuntern............................

was ich dann nicht immer so brauchen kann.

Oder ich werde eingeladen zu grossen Veranstaltungen, aber mir

würde was kleines besser tun.

Hinterher, wenn es mir besser geht, tut es mir oft leid, wie ich

so reagiert habe, so launisch, abwertend...............................

Dann möchte ich alles wieder gut machen.....................................

Menschen sind so was von unterschiedlich, und es gibt Menschen,

die mit uns Depris so gar nicht umgehen können, einen Bogen

um uns machen, mit uns nichts zu tun haben wollen.

Das habe ich inzwischen akzeptiert, und finde es so in Ordnung.

Es gibt auch Dinge im Leben, wo ich nicht so gut mit umgehen

kann.

Als wir heirateten hatte ich noch keine Depris............................

aber meine Frau hat sich auch verändert.

Und wir brauchen jeden Tag gemeinsam die Gnade und das Heil

unseres guten Vaters im Himmel, wir sind eigentlich gleich

bedürftig, und das tut mit gut, dass ich da nicht allein dastehe.

liebe Grüsse,

Bär mit Hund

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Matzi
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Beigetreten: 17.11.2010
Liebe Liu, das stelle ich mir

Liebe Liu, das stelle ich mir sehr schwer vor, nicht mit dem Partner darüber reden zu können.
Am Anfang konnte mein Mann damit auch nicht umgehen, er hat es nicht verstanden, was mit mir los war.
Es gab auch dann schon Streit deswegen, dass war für mich dann ganz schlimm, weil ich dachte er liebt mich deswegen nicht mehr.
Es ist sogar am Anfang einmal mit zum Therapeuten, da hat er gemerkt, ich leide sehr darunter.
Er konnte sich zwar darüber nicht mir unterhalten, aber hat mir zugehört, hat mich oft getröstet.
 Wenn mir was mißlungen war und ich dann am ausrasten war, hat er mich einfach in den Arm genommen, wenn ich in der Klinik deswegen war, hat er mich so oft es ging besucht.
Ohne seine Unterstützung hätte ich es nie geschaft.
Ich denke du soltest ihm mal, ein par Informationen so einfach mal zum lesen hinlegen, man kann die Krankheit zwar nicht nachvollziehen und auch das Verhalten des Partner oft nicht verstehen.
Aber wenn er sich mal darüber informiert, könnte wenigstens Verständnis für dein Verhalten bekommen und erkennen wie wichtig es ist, dass der depressive Partner weis, "hier, ich bin immer für dich da, wenn du reden willst, ich hör dir zu."
Das würde es für beide Partner eine Erleichterung bringen, auch wenn es trotzdem noch sehr schwer sein wird.

Auf leisen Tätzchen schleichen sich die Kätzchen in unsere Herzen

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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
hallo, manchmal ist es für

hallo,

manchmal ist es für mich in der Partnerschaft wichtig, nicht nur

zu trösten, aufzuhelfen, sondern dass meine Frau meinen Willen

anspricht. Wenn ich nur noch entlastet werde, tut mir das nicht

so gut. Wir können trotz Depri noch vieles tun.

Manchmal würde ich morgends auch mal länger schlafen, aber

meine Frau weiss, in der Depriphase ist das gar nicht gut für mich.

Dann wird der Rolladen hochgezogen, der Hund springt auf mich

zu, und möchte Gassi gehen.

Vielleicht brauchen wir Depris so eine Balance zwischen Spannung

und Ruhen, nur ruhen tut nicht gut, aber zuviel Spannung auch

nicht.

Wir sollten unseren Partnern auch Ruhephasen gönnen, wenn

wir als Depri wieder mal zu stressig waren....................................

etwas mitbringen, zum Essen, Kino, Konzert einladen, ja dass

einfach unsere Partner auch spüren, wir wollen schon, aber ,

manchmal können wir halt nicht anders. Das tut mir dann ganz

arg weh, wenn ich manchmal für etwas nicht die Kraft habe, aber

doch möchte, .........................................................

viele liebe Grüsse,

Bär mit Hund

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Liu
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Beigetreten: 27.11.2010
Vielen Dank für eure

Vielen Dank für eure Rückmeldungen auf meinen Beitrag.

Ich lese jetzt schon eine Weile mit in eurem Forum und bin überzeugt davon, so empathisch, wie bei euch, hab ichs noch nirgends erlebt.

Aber - hm, ich  pass hier nicht rein, ich würd eure Harmonie stören.

Warum?
Na ja, also wenn ich jetzt gleich wirklich ehrlich auf eure Beiträge reagiere, ich glaub, das kommt nicht wirklich gut an.

Weil - ehrlich gesagt, so wirklich verstanden gefühlt hab ich mich nur von Marsella.
Herzlichen dank dafür Marsella.

Wisst ihr, es ist nicht so, dass ich nie versucht hätte, mit meinem Mann drüber zu reden.
Eigentlich wollte ich nur ein bisschen davon erzählen. wie ich mich fühle. Ratschläge wollte ich keine. Schon gar keine, die mir das Gefühl geben, ich wär ein bisschen meschugge und wär noch gaaaaar nieeeee auf den Gedanken gekommen, mal mit meinem Mann drüber zu reden, wie es mir geht. Doch doch, so doof bin ich gar nicht. Ich hab meinem Mann durchaus erklärt, wies mir geht. Das haben auch Ärzte in der Klinik versucht, in der man mich weggesperrt hat.

Ich möchte aber auf keinen Fall meinen Mann als einen unsensiblen Menschen darstellen. Das ist er nicht. 
Aber auch er hatte ein ganz furchtbares Leben, eine schreckliche Kindheit mit furchtbarer Gewalt. Ich denke, Don Limpio kann da gut nachvollziehen, wie es einem da geht.

Ja, mein Mann kann nicht damit umgehen, dass seine Frau krank ist. Und darum möchte er nicht damit konfrontiert werden.

Aber eure Reaktionen (außer Marsellas) geben mir das Gefühl, es wäre meine Pflicht, ihn damit zu konfrontieren.

Nein, das werde ich nicht.

Vermutlich haltet ihr mich für unreif, oder was auch immer.

Aber wir sind seit 30 Jahren verheiratet. Und haben wirklich verdammt viel durchgestanden.

Gut, ich kann mit meinem Mann nicht drüber reden, dass ich Depressionen habe.
Aber ich kann mich drauf verlassen, dass mein Mann mich liebt.

Nach 30 Jahren (plus der Jahre davor, die wir zusammen waren) kennt man einen Menschen.

Die Hilflosigkeit meines Mannes ist mir ein größerer Liebesbeweis als so einige "och du Arme"-Schultergetätschel derer, die mich doch gar nicht so gut kennen.

Ach Leute, ich sollte endlich kapieren, dass ich kein Forenmensch bin.
Ich erwarte immer noch, schreiben zu dürfen, wies mir geht, ohne Ratschläge zu bekommen. Und das in einem Forum.

Außerdem kann ich schlecht damit umgehen, alles in Gottes Hand zu legen.

Ich bin praktizierende Christin, seit meiner Kindheit in der Kirche engagiert und habe auch Theologie studiert. Leider konnte ich meinen Traumberuf (Gemeindereferentin) dann doch nicht ausüben.
Aber ich bin nach wie vor ehrenamtlich in der Kirche aktiv, vor allem für Kinder und Jugendliche.

Allerdings ist meine Vorstellung von Gott eine andere als die, die ich hier oft lese.

Der Gott, an den ich glaube, prüft uns nicht durch Krankheiten (wie z.B. die Depression).

Na ja, wie gesagt, ich sollte akzeptieren, dass ich kein Forenmensch bin.

Ich freu mich, euch gefunden zu haben.

Auch wenn ich nicht dazugehör. Liegt an mir - bin nicht depressionsforentauglich

Passt auf euch auf.

Alles Liebe und Gute

Bussal

Liu

Es gibt keinen Mangel an Wundern,
aber am Sich-Wundern-Können

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Don Limpio
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Einfach glänzend...

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Beigetreten: 07.01.2010
Liebe Liu, niemand hier hatte

Liebe Liu,

niemand hier hatte die Absicht, Dich als meschugge hinzustellen. Bestimmt nicht.

Manchmal steckt man in Situationen, in denen man das Einfachste nicht sieht.

Das Du keine Ratschläge möchtest, wird hier auch jeder akzeptieren.
Man muss es nur wissen....
Meist ist es aber so, dass Leute sich ratsuchend in diesem Forum anmelden.
Deshalb vielleicht, die für Dich nicht gewollte Situation.

Aber - hm, ich  pass hier nicht rein, ich würd eure Harmonie stören.

Das es hier harmonisch zugeht, ist doch eigentlich sehr schön.
Freu Dich doch dass es solche Foren gibt!

Das heißt aber nicht, dass Du hier mit Deiner Meinung hinter dem Berg halten musst.
Wenn Du was zu sagen hast, sag es!

Auch in Sachen Gottesbild gehe ich nicht mit allem konform, was hier geschrieben wird.
Doch meine Erfahrungen zeigen, dass es um solche Themen immer extreme Kontroversen gibt. Um es mal gaaanz vorsichtig auszudrücken...
Ich hatte mal ein christliches Forum und habe es aus genau diesem Grund geschlossen.

Aber hier geht es auch nicht darum wer die richtige Lehre hat, sondern um Depressionen.
Deshalb auch mein Eintrag in den Forenregeln.

Auch wenn Du meinst hier nicht her zu passen, bin ich da ganz anderer Meinung!
Die Trauer und die Wut mal wieder nicht verstanden worden zu sein, die ich aus Deinem Beitrag herauszulesen glaube, kenne ich nur zu gut.
Viele andere hier mit Sicherheit auch.

Als Depressiver hat man in der Gesellschaft kaum Rückhalt.
Hier kann dieser Rückhalt, im Rahmen der Möglichkeiten eines Forums, gefunden werden.

Niemand kann einen Depressiven verstehen, der nicht depressiv war.
Und hier wimmelt es geradezu von diesen Leuten.

Ich würde gern nochmal was zu dem Gefühl des Nicht-Verstanden-Werdens etwas sagen.

Weißt Du, ich bin hochbegabt.
Gerade mal ein Prozent aller Menschen hat einen höheren IQ.

Geboren wurde ich in einer Arbeiterfamilie mit einem trinkendem Vater.
Während meiner Jugend und Schulzeit war ich immer nur der Sohn des Dorfsäufers, der per se nichts taugte....

Nur für ganz wenige Momente konnte ich dem entfliehen.
In Kinderferienlagern oder bei gelegentlichen Besuchen, bei meinen Großeltern.
Dort war meine Neugier, meine Ideen und meine Kreativität immer geschätzt und ich bekam viel Lob und Annerkennung.

Nur in meinem normalen Lebensalltag eben nicht.
Da war ich ein Taugenichts wie mein Vater. Oder ein vorlautes Kind.
Ich war immer dabei, aber nicht richtig!
Ich weiß nicht ob Du verstehst, was ich meine....

Ich habe mein Leben lang nach Meinesgleichen gesucht.
Auf der Straße bei den Obdachlosen und in akademischen Kreisen. Auch in Hochbegabten-Foren.
Ich bin nirgends fündig geworden....

Nur sehr wenige Menschen in meinem Leben verstanden mich.
Und nur einer richtig. Meine Frau.

Was ich mit diesem Text sagen will ist, dass ich mich jeden Tag meines Lebens fühle, als wenn ich von einem anderen Planeten stamme. Das ist wirklich so!
Ich gehöre nirgends dazu und ich habe keinen einzigen, wirklichen Freund.
Ich weiß dass sich das vermutlich nicht mehr ändern wird.

Also habe ich folgende Lösung für mich gefunden.

Wenn ich ein Informatik-Problem habe gehe ich zu Informatikern.
Bei jedem anderen Problem entsprechend.

Ich glaube auch aus diesem Grund das Du hier richtig bist.

Du kannst hier einfach schreiben und Dich auch mal richtig auskotzen, wenn es sein muss.

Wenn Du eine Frage hast, formuliere Sie entsprechend und Du wirst eine Antwort bekommen.

Der Empfang den Du hier bekommen hast, war einfach ein netter Versuch Dich abzuholen.
Niemand hat sich dabei etwas Böses gedacht.

Jetzt haben wir schon ein bisschen mehr von Dir kennengelernt und werden deine Wünsche auch respektieren.
Hand drauf!

Denk mal drüber nach...

Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit meiner Frau Marsella oder jedem anderen hier im Forum, per PN oder E-Mail in Kontakt zu treten.

Vielleicht ist das ja was für Dich....

Es grüßt Dich ganz lieb

Don - Der nicht immer harmonisch ist....


Telefon 0034-928-183391
Skype: DeralteSchwede1
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bär
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Beigetreten: 31.07.2010
Liebe Liu, wenn ich ehrlich

Liebe Liu,

wenn ich ehrlich bin, habe ich das geahnt. Das ist halt der Nachteil

von so einem Forum, dass man sich nicht gegenübersitzt, und

gleich anworten kann.

Ehrlich gesagt, so ein Forum ist für mich auch was Neues, und ich

bin immer noch am Lernen. Und manchmal schreibe ich halt nicht

das, was der andere vielleicht gerde braucht, und anderen geht es

genau so.

Dann schreibe ich auch manchmal aus dem Bauch raus, und da ich

nun mal eine Frau habe, die mit meinen Depris umgehen kann.....

das ist für mich halt Gnade in meinen Depris.

Es ist doch ok. wenn du mit deinem Mann so zurechtkommst.........

Man will dir doch nichts aufzwängen, was du nichte willst................

Hey, das musst du aber für dich selbst entscheiden, was für dich

gut ist, und was nicht.

Es geht in erster Linie um Ehrlichkeit, nicht in Harmonie.

Liebe Liu, was du hier zeigst ist typisches Depriverhalten, wie

ich es auch von mir kenne, alles ist scheise, nur ich nicht.

Niemand versteht mich...................niemand will mich..................

Ich fühle mich auch oft missverstanden in meiner Depri.................

Lass dir doch helfen, Liu

Also wenn ich die Lebensgeschichten hier so lese..........................

das geht mir schon nach...........................Ich glaube halt, dass

im Angenommensein und in der Liebe, die grössten Heilungs-

chancen bestehen, das heisst aber nicht Friede Freude Eierkuchen.

Ja, ich gebe zu, dass ich diesm Gott vertraue,  mit allem was ich

bin und habe, habe seither nichts Besseres gefunden. Aber das

muss hier niemand so leben wie ich.

Wenn du gehst ist es deine Entscheidung, und Reisende sollte

man auch nicht aufhalten. Aber es wäre schön, wenn du bleiben

würdest, damit wir am lernen bleiben, versuchen, hören, es

vielleicht mal besser machen..............................

liebe Grüsse,

Bär