Fühle mich gar nicht mehr wohl daheim.
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Hallo ihr alle,
ich habe ein Problem, dass vielleicht nicht so einfach zu erklären ist. Ich versuche es mal.
Ich hatte früher ein kleine aber schöne Wohnung in der ich mich sehr wohl gefühlt habe. Jetzt wohne ich mit meinem Mann seit ca. drei Jahren zusammen. (Wir sind nicht verheiratet, ich nenne ihn meinen Mann, weil ich mich ihm so nahe fühle) Als ich hier eingezogen bin war mir alles egal, hauptsache wir wohnen zusammen. Aber jetzt fühle ich mich gar nicht mehr wohl. Mein Mann hat die Wohnung von seinem Bruder übernommen der zuvor gestorben ist. Und von ihm liegt hier noch so viel Kruscht und Gerümpel rum. Besonders die Garage und der Keller sind voll und nicht benutzbar. Das wurde durch meine zusätzlichen Kartons noch schlimmer. Habe von meinem Besitz nichtmal die Hälfte einsortieren können, das vergammelt jetzt alles unten. Auch von meinen Möbel habe ich nur die Küche und mein Sofa mitnehmen könne. Mein Sofa passt überhauptnicht zu dem was schon in der Wohnung steht. Überhaupt passt hier garnnichts zusammen. Ok, das die Möbel nicht passen ist nicht so schlimm, aber in der Wohnung steht alles kreuz und quer. Dazu ist das Wohnzimmer ziemlich dunkel und mein Mann achtet gar nicht auf Ordnung. Schmeißt seine Kleider überall rum, lässt seinen Abfall und alles was er gebraucht hat einfach liegen und ich muss es dann aufräumen, wenn ich Ordnung haben will. Jetzt ist auch noch sein anderer Bruder aus seiner Wohnung ausgezogen, in der früher die Eltern gewohnt haben. Jetzt haben wir noch mehr Zeug von dieser Wohnung rumstehen und wir wissen auch nicht wohin damit. Alles ist voll und eigentlich müsste man so viel fortschmeißen oder verschenken, aber das möchte mein Mann nicht. Ich habe so Sehnsucht nach meiner alten kleinen Wohnung. Da hatte ich alles so schön eingerichtet, die Umgebung war schöner und sie war auch viel leichter sauberzuhalten. Wenn ich hier aufräume kommt es mir so sinnlos vor. Entweder weil es dann ja trotzdem wie in einer Rumpelkammer aussieht oder weil dann mein Mann kommt und wieder Dreck macht. Wenn ich ihn darauf anspreche wird er total sauer und denkt gleich dass ich ihn deswegen verachte. Er sagt dann: "Du stellst mich schon wieder da wie ein totales Dreckschwein." Aber das will ich doch garnicht! Ich möchte doch nur eine Lösung finden damit es auch mir gut geht in der Wohnung. Ok, ich bin gerade Daheim und habe keien Arbeit. Er schon. Kann es dann aber sein, dass ich ihm immer hinterherputzen muss? Oft gebe ich auf, lasse auch alles rumliegen und kümmere mich gar nicht mehr darum. Dann fühle ich mich noch schlechter. Ich weiß nichtmehr was ich machen kann um die Situation zu ändern. Denke manchmal daran auszuziehen. Wenn ich das aber mache wird er mich verlassen.
Vielleicht versteht mich hier jemand. Und sorry wegen dem langen Text.
Viele Grüße von Astrantia
Hallo Astrania=)
Erstmal kann ich Dich vielleicht etwas beruhigen...
Mir geht es auch so, ich wohne in dem Haus, meines geliebten 2010 verstorben Opi´s und komme hier nicht weiter.
Kennst Du das auch, dass Du denkst, der Haushalt frisst Dich auf...
Genau das habe ich auch.
Mein Partner ist der Oberhammer, er flözt auf dem Bett und sagt, wo es total chaotisch ist:"Was denn..., ist doch alles o.k"
Ich will mich auch frei machen, aber habe die Kraft nicht dazu.
Ich hoffe nicht das ich zugespamt habe.
Ich möcht nur, dasss Du weisst, das es manchen anderen auch so geht.
Du hast keine Schuld an den Kartons.
Diese Dunkelheit habe ich hier auch, der Sommer ist dieses Jahr auch sehr "launisch"
Ich schicke Dir Mut und Kraft!
Liebe Grüsse aus Erkelenz
Kerstin
Liebe Astrantia,
ich kann das gut verstehen, Hund und Bär würden bei solch
einer Lebenssituation durchdrehen. Warum, ich brauche auch
das Licht und die Weite, den Blick zur Natur, und ich spüre,
wenn mein Inneres manchmal nicht so aufgeräumt ist, brauche
ich das äusserlich...............................................................................
Eigentlich sollte man ja alles, was man ein Jahr lang nicht
benutzt, wegwerfen, also richtig weg damit und werfen,
von mir aus, aus dem Fenster raus. Fenster auf, den alten
Mief rauslassen, neuen Wind, neues Leben reinlassen, wieder
atmen, durchatmen, aufatmen können. Habe mal gelesen,
in einer zu vollen Wohnung wird man automatisch dick, das
glaube ich wirklich.
Aber wir Menschen sind verschieden, meine liebe Frau oder
die Kinder und auch Hund sehen vieles lockerer, lassen alles
liegen und stehen, wo sie kommen und gehen. Mir gefällt das
nicht so, und so bin ich auch immer im hinterherräumen......
Aber jetzt aus Liebe, und wir lachen auch heute alle darüber.
Inzwischen habe ich mir fast einen eigenen Raum erkämpft,
so eine kleine Nische im Schlafimmer, dort ist auch der
Computer, das ist jetzt so mein kleines Reich, auch so mit
meiner Ordnung.
Du weisst ja auch liebe Astrantia, dass ich kein Stadtmensch
bin, wo wie jetzt wohnen ist so ein Mittelding zwischen Dorf
und Stadt.
Ich denke, man muss als Paar, als Familie, Kompromisse machen.
Vielleicht versuchst du dir auch mal, so ein kleines Reich,
nur so für dich zu schaffen. An einem Ort leben zu müssen,
längere Zeit, wo man sich nicht wohlfühlt, das kann meiner
Meinung nach, auch zu Depressionen beitragen.
Versuche doch mit deinem Mann darüber zu reden, wenn
er dich echt liebt, wird er dich deshalb nicht verlassen.
Ausserdem musst du ja putzen und aufräumen, er ist ja
arbeiten. Er ist ja nicht der Chef, ich sage immer Mann und
Frau sind gleich viel wert, aber manchmal auch in der Art
verschieden. Und jeder müsste seinen Teil zu einer gelingenden
und harmonischen Partnerschaft beitragen. Gut, es ist nicht
so, als wenn mnan allein lebt, man muss auch Kompromisse
eingehen und bereit sein, sich auch in manchen Dingen zu
ändern. Wie so ein Mobile, wenn der andere sich bewegt,
muss auch ich mich bewegen, ansonsten kippt das Ganze.
Liebe Astrantia, redet in Liebe miteinander, streitet in
Liebe miteinander, dass jeder so gut wie möglich damit leben
und umgehen kann.
Versucht so in der Balance miteinander zu leben, so wie ihr
beide am besten miteinander leben könnt. Das Wichtigste
sage ich mir immer wieder, ist die Liebe, die euch zwei mit-
einander verbindet. Und dabei meine ich nicht nur die ro-
mantische Liebe oder die Sexualität, ja das ist auch sehr
wichtig und was wunderschönes und was Grosses.......................
aber auch die Liebe, die den anderen annimmt............................
verzeiht, auch mal anschreien darf, ...........................................
wenn der andere gar nichts kapiert..............................................
versuche es in Liebe Astrantia, und wenn dies dein Partner
spürt, dass du ihn wirklich liebst und gern hast, vielleicht
lässt er sich dann bewegen...........................................................
bringe ihm mal was mit, was er besonders mag.
koche ihm sein Lieblingsessen.........................
aber lass dich auch nicht ausnutzen,
sage ihm in Liebe deine Meinung..................................................
Denke mal darüber nach, wieso du bei ihm lebst,,,,,,,,,,,,,,,,,
wieso du ihn liebst,
was du an ihm schätzt............
was wäre, wenn er echt gehen würde...........................
was ist dir deine Liebe zu ihm wert.......................
viele liebe Grüsse,
Hund und Bär.
Liebe Astrantia,
es macht echt Spass, eine Wohnung so ganz neu zu verändern.
Meine Tochter spielt auch öfters Sims, und die stellt laufend
ihr Zimmer um, neue Möbel, mal hier mal da, streicht...........
jetzt weiss ich endlich warum, weil sie zuviel Sims spielt.
Hey, Spass, aber man muss sich schon zuhause und wohl
fühlen, vor allem mit Farben kann man sehr viel machen und
gestalten. Meine Frau und ich mögen eher die wärmeren
Farben, und irgendwo hat das alles auch einen Einfluss auf
unsere Stimmung.
Also Du, Möbel von Ikea sind nicht schwer zu bauen. Ich
würde dir aber eher Vollholzmöbel empfehlen, sind zwar
teurer in der Anschaffung, heben aber viel länger, sehen
besser aus, und erleben alle Umzüge. Früher haben wir
als Familie den Fehler gemacht, nur billig zu kaufen, aber
letztendlich ist es teurer, als gute Qualität zu kaufen.
Stelle doch einfach mal ein bieschen die Wohnung um,
wenn dein Partner nicht da ist.
Aber es macht ganz arg viel Spass und Freude, so etwas
gemeinsam zu tun, vorher alles schön planen, einkaufen,
umstellen, bauen.
Eigentlich sollte jedes Paar einmnal gemeinsam eine Wohnung
renovieren, bevor sie zusammenziehen, da lernt man den
Partner so richtig kennen. Und wenn man das packt.............,
dann kann nichts mehr schiefgehen. Bei mir war das so
ähnlich, wir haben uns gefreut, gelacht, aber auch gestritten,
und standen kurz vor der Hochzeit schon vor der Trennung.
Ich, die Heimatstadt verlassen, allein in grosser Stadt,
neuen Arbeitsplatz gebucht, und meine jetzige liebe Frau
wollt sich wegen einer Kleinigkeit von mir trennen. Du
liebe Zeit.......................................................................................
Na ja, man muss es auch gelassen sehen, und mit Spass.
Vielleicht geht es deinem Partner ja so wie dir, und er
hat auch Angst es dir zu sagen...................................................
Oder fange mal klein an mit Umstellen, jeden Tag etwas
mehr, was Neues in die Wohnung, vielleicht mnerkt er es
ja gar nicht....................................................................................
oder mal vorsichtig ansprechen, koche ihm sein Lieblings-
essen. oh je, Hund und Bär werden da oft schwach.
Zeige ihm Bilder von schönen Wohnungen, ...................................
erkläre ihm, wie du es dir vorstellst, lass ihm die Einbildung,
dass er da der Chef ist.................................................................
oder dass es dir in deinen Depris helfen könnte, neue
Farben,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
neue schöne farbige Kissen,.......................................................
viele liebe Grüsse,
hund und bär, .......................take it easy, but take it...............
habe noch was vergessen, man kann auch aus alten Möbeln
schöne daraus machen.............................................................
wie auch aus uns Depris bei guter Behandlung etwas Gutes
und Wertvolles entstehen kann, man braucht die die richtigen
Werkzeuge, die richtigen Farben, Phantasie, und ganz arg
viel Liebe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
und einen Hund, der Möbel aufbauen kann.................
Ich kenne die Unordnung bei uns auch ein wenig. Meistens sind es zwar nur x-Kabel die zum Beispiel neben dem Compi herum liegen oder im engen Badezimmer die verstreute Wäsche, alle Zahnpastas, Bürsten, Shampoos, Waschmittel, Tücher und Waschlappen. Und nichts hat mindestens ein Kistchen wo es hingehört. Ich habe mir jetzt einmal einen Ämtlizettel rausgedruckt, vielleicht motiviert das meine Familie zum Aufräumen.
Ebenso draussen: überall liegen verfaulende Äpfel herum und man muss aufpassen, dass man nicht von einer Wespe gestochen wird. (die übrigens von den gärenden Äpfel betrunken werden und deshalb so agressiv sind).
Ich kann zwar damit leben, aber wenn ich unser Familienhaus übernehmen würde, würde ich zuerst einmal ein paar Wochen frei nehmen, um einfach mal ALLES aufzuräumen.
Ja ich denke man muss mit kleinen Änderungen ausprobieren. Vielleicht kapiert es dein Mann ja, die Kleider zu versorgen, wenn du ihm den Wäschekorb schön sichtbar hinstellst, oder den Kübel, oder ein Zeitungsfächer oder was weiss ich (bei uns ist das zwar nicht der Fall).
Oder du richtest es dir einfach so ein, dass das Versorgen des schlimmsten Unrats schnell geht. Und vielleicht findest du ja irgendwo ein besseres Sofa.
Ich habe in meinem Zimmer eine wunderschöne Eckbank aus dunklem Holz und recht altmodisch gefunden, die mein Vater wieder mal von einer Brocki mitgenommen hat, die geschlossen hat.
Ich hoffe die Haushaltsunerfahrene Hepatica kann dir ein bisschen helfen :)
hallo,
es stimmt schon, bei Depressionen haben wir innerlich schon
eine gewisse Unordnung, und manchmal spiegelt sich das
auch nach aussen nieder................................................................
Gut, ich bin "geprägt" als Beamter, und vielleicht bin ich
manchmal "überordentlich", oder es fehlt uns als Depri,
die Kraft aufzuräumen.
Mir ist ein schönes Zuhause sehr wichtig, wo ich zur Ruhe
kommen kann, neue Kraft sammeln darf, für die Aufgaben,
die ich "draussen" habe. Auf der einen Seite bersteht auch
die Gefahr, dass man nur noch drinnen ist, und zuwenig nach
aussen. Oder zuviel aussen, und zuwenig nach innen. Da
müssen wir alle unsere Balance finden, je nach Kraft und
Persönlichkeit.
Auch in der Einrichtung, was tut mir gut, was nicht................
welche Farben hellen mein Gemnüt aus, was drückt mich
eher nieder. Ich würde mich schwer tun, in einer Stadt zu
wohnen, wenig Natur, alles grau in grau.................................
da würde ich am liebsten alle Häuser ganz bunt anmalen.
Brauche einfach was Grünes in meiner Umgebung, aber jeder
so, wie es für ihn am besten ist.
Au liebe Astrantia, dein neues Bild gefällt mir sehr gut.
Mir geht es so, es strahlt anfangs ein wenig Traurigkeit aus,
aber je näher ich hinschaue, doch auch Hoffnung, oder eine
Sehnsucht nach Hoffnung......................................................
viele liebe Grüsse,
hund und bär.
hallo liebe Astrantia,
das freut mich jetzt aber ganz arg für dich, dass du jetzt
doch etwas machen kannst. Aber deinen Mann kann ich auch
gut verstehen, so neben der Arbeit her ist renovieren echt
schwierig.....................................
Ich würde da eher ein paar Tage Urlaub nehmen.
Übernehme dich nicht, Stück für Stück, und vielleicht kannst
du dir vorher so einen Plan zeichnen, so richtig auch mit
Farben, wie du es dir so vorstellst.
Ja.leider geben wir oft zu früh auf.........................................
denken, das schaffe ich eh nicht. Aber was glaubst du, wie
stolz du auf dich sein wirst, wenn du es geschafft hast.......,
und du es dir jeden Tag anschauen kannst.
Eigentlich ist es fast wie eine Therapie................................
wenn es in uns dunkel ist, altes rauswerfen, umstellen,
umdenken, damit neues Lich in uns hineinkommt, wir wieder
zufrieden und glücklich werden.
das wünsche ich dir,
neues Licht, eine neue Wohnung und eine neue Astrantia......
viele liebe Grüsse,
Hund und Bär.
und dass du weiterhin gut lernen kannst, dich immer wieder
neu motivierst...........................................
Auf meinem Ämtlizettel steht:
Bodenwischen, Wc putzen, blablabla und dann kann sich die jeweilige Person eintragen, wenn sie etwas gemacht hat.
Ich finde es toll, dass es vorwärts gehe und wünsche für dich, dass du jetzt im INtercity-Tempo weiter machen kannst und die nächste Haltestelle nicht zu bald kommt. Übernehm dich nur nicht bei der ARbeit ;)
Und ja, allergisch sein ist blöd. Aber für das hat der Mensch die Medizin erfunden



Land
Hallo, Danke für Eure Antworten
Schön zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Das dachte ich mir schon fast, aber trotzdem schön eine Bestätigung zu lesen. Ja, ich werde nochmal mit ihm reden müssen. Muss mir nur genau überlegen was ich sage. Nicht dass er wieder was falsches denkt. Und wenn alles nichts hilft, werde ich es so akzeptieren müssen wie es ist. Denn das ist es mir dann eigentlich doch nicht Wert ihn zu verlassen.
Aber ich werde vorerst nicht aufgeben. Es gibt bestimmt eine Lösung. Auch wenn es ein Weilchen dauert.
Ich würde so gerne mal in der Wohnung neue einrichten oder wenigsten die Möbel, Wände usw. etwas schöner machen. Habe gestern so eine Sendung im TV gesehen wo es eben um dieses Thema ging. Am Ende hatte die Familie eine wunderschöne Wohnung. Ich glaube deshalb spiele ich auch so gerne das Computerspiel Sims. Da kann man ja auch seine Wohnung so einrichten wie man möchte. Oder wenn ich das Handwerkliche Talent hätte mir selbst Kissen zu nähen oder Möbel zu bauen. Das wäre was!
Viele Grüße von Astrantia