Sie hält uns davon ab, Dinge zu tun, die uns Schaden zufügen können, oder macht uns bereit für Flucht oder Angriff in Gefahrensituationen.
Die Angst davor, eine Schlange zu berühren, in eine Flamme zu fassen oder halsbrecherisch an einem Felsüberhang zu turnen, sind solche Ängste.
Oder den Kampf mit einem angreifenden wilden Tier zu wagen, oder doch besser die Flucht zu ergreifen. Die Angst macht uns, unter anderem mit einer heftigen Adrenalinausschüttung, zu beidem bereit.
Ängste dienen unserem Schutz.
Doch neben diesen Ängsten gibt es auch erworbene und krankhafte Ängste.
Ein Beispiel zur erlernten Angst.
Ein Frau wird in ihrer Kindheit von einem Hund gebissen und entwickelt aufgrund dieses Erlebnisses eine Hundephobie. Jahre später erzählt sie ihrem eigenem Kind immer wieder wie gefährlich und böse Hunde doch sind.
Ohne jemals negative Erfahrungen mit dieser Tierrasse gemacht zu haben, wird das Kind einem Hund zumindest mit größter Skepsis begegnen.
Man spricht von einer erlernten Angst.
Darüber hinaus gibt es Ängste, die durch psychische Krankheiten oder Störungen ausgelöst werden.
Die Depression ist zum Beispiel eine solche Krankheit, die mit mehr oder minder stark ausgeprägter Angst einhergeht.
In bestimmten Fällen kann sich diese Angst bis zu einer Angst- oder Panikattacke steigern, die von den Betroffenen als äußerst quälend und belastend empfunden wird.
Hierbei kann es durchaus vorkommen, dass die Symptome der Angst, noch vor den Symptomen der Depression, wahrgenommen werden. Doch auch die umgekehrte Reihenfolge ist möglich.
Hier kann der Fall eintreten, dass durch Depressionen ausgelöste Ängste die auslösende Depression noch verstärken. Der Betroffene befindet sich dann in einem Teufelskreis, aus dem es ohne Hilfe oftmals keine Entrinnen gibt.
Ängste haben die Aufgabe, uns zu einer Verhaltensänderung zu bewegen, zum Beispiel, nicht in die heiße Flamme zu fassen. Gelingt dies nicht, entwickelt die Angst ein Eigenleben und wird dadurch zum Problem.
Angststörungen, die nicht körperliche Ursachen haben, sind in der Regel relativ leicht durch eine Verhaltenstherapie zu bekämpfen.
Bei depressiv bedingten Ängsten ist vielfach der medikamentöse Lösungsweg der erfolgversprechendste.
Bücher die Hilfe bieten finden Sie hier:


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