Burnout und die Depressionen danach
in den beiträgen von euch habe ich mich gleich wieder erkannt. ich bin 32 und hatte meinen "persönlichen" burnout vor zweieinhalb jahren. ich hätte nie gedacht, dass man mit ende 20 so am boden sein kann.angefangen hat es mit leichten panikattacken, die ich aber nicht ernst genommen habe. hätte ich´s mal getan. hätte ich doch nur meinen mann davon überzeugen könn, dass ich nicht simuliere. es ist nunmal kein gebrochenes bein, was man sehen kann. als ich angefangen habe, meine attacken immer mehr mit alkohol zu kompensieren, nicht mehr in der lage war, vernünftig zu arbeiten, mich ständig in lügen verstrickt habe und mein mann mich schließlich aus der gemeinsam aufgebauten tankstelle warf, da merkte ich, ich muß was tun. acht wochen stationäre therapie waren nicht genug. ich fühlte mich wieder fit und merkte nicht, dass ich immer mehr in die depression verfiel. wo ich auch jetzt tief drin hänge, denn eingestellt hatte mein mann mich nicht wieder und ich habe mich wieder in den alkohol geflüchtet. das kann nun auch mein mann nicht mehr ertragen. er hat mich am mittwoch aus der wohnung geworfen und will mich erstmal nicht mehr sehen. ich merke, er hat auch keine kraft mehr, um unsere beziehung zu kämpfen. ich liebe ihn noch immer, obwohl wir uns gegenseitig viel angetan haben.
dank meiner schwester habe ich mich jetzt dazu entschlossen, mir wieder eine klinik zu suchen und diesmal die therapie auch bis zum schluß durchzuziehen. ich möchte mein leben und meinen mann zurück, ich will mich zurück. und nicht alleine zu hause sitzen, nur noch weinen und grübeln.ich vermisse meinen mann ohne ende, aber ich kann ihn verstehen!!!! ICH WILL MEIN LEBEN ZURÜCK
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Kommentare
leben!!!!!!!!!!!!!!!!!!
hallo,
ich vermute, dass die Probleme noch etwas tiefer liegen.
Vielleicht hast du in deinem Elternhaus zu wenig Liebe
empfangen, und dass du anfängst zu trinken ein Zeichen
ist, dass du bei Konflikten zur Flasche greifen musst.
Versuche mal so gut es geht, die Therapie ganz zu machen,
............................................................................................
liebe Grüsse,
hund und bär.
ja, ich will wieder leben!!!!
ich werde diese therapie auch machen, egal wie lange es dauert. ich will es für mich tun. meine eltern wollen mir das immer ausreden. aber ich brauche diese hilfe, um eben bei konflikten nicht mehr zur flasche greifen zu müssen. ich war bis jetzt nur zu feige mir das selbst einzugestehen. weil ich eigentlich immer alles selbst schaffen möchte.
LG
lass dir helfen..............
hallo,
lass dir helfen, schäme dich nicht. Höre nicht auf deine
Eltern, auf die hast du lange genug gehört. Es ist dein Leben,
und du möchtest dich zum Leben entscheiden, und das ist
die allerbeste Entscheidung die du in deinem Leben treffen
kannst, zu Leben, und nicht nur dahinvegetieren..................
Liebe maeuskin, mache dich auf den Weg zum Leben.
yeah.......!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
liebe grüsse
doggy and bear..................
Ich will mein Leben zurück
Ich hatte einen Burnout mit 47, jetzt bin ich fünfzig.
"Ich will mein Leben zurück"
Sag ich mir drei mal die Woche, mindestens.
Habe viel getan, jedoch .... vielleicht nicht das Richtige!
Es ist offensichtlich wichtig auf den Depro zu höhren, und ihn nicht
versuchen zu verscheuchen. .....bla bla, leider ist er ja auch reichlich gruselig! Aber dieser Satz rennt auch in meinem Kopf. Jedoch das Selbe kommt nicht wieder, wäre vielleicht auch nicht gut, da ich ja schließlich auf allen vieren daher kam. Und für wirklich neues fehlt mir vielleicht der Mut !
lg wiewiederleben
wir wollen leben!!
Hallo wiewiederleben!!!!!!!!!!!!
Erstmal dir ein herzliches Willkommen hier, du bist nicht allein,
wir alle haben den gleichen Wurnsch: "Wir wollen wieder
leben, nicht nur so dahinvegetieren, Leben mit allen Sinnen,
mit Freude, mit einem Sinn.
Leben wie ich es mag, erfüllt und schön jeden Tag............
DU, mir hat einmal ein Arzt gesagt, es wird nie wieder wieder
wie es mal war, mein Leben. Er hat recht behalten. Die
Depression hat mein Leben verändert...................................
und das nicht nur negativ. Ich lebe jetzt irgendwo bewusster,
freue mich an den Tagen, wo es mir gut geht. Kann jetzt
mehr die Menschen verstehen, die eine körperliche oder
psychischen Krankheit haben, Schmerzen......................usw.
Es hat aber sehr lange gedauert, diese meine Einstellung zum
Leben.
Natürlich würde ich morgends lieber wie ein Hase aus dem
Bett hüpfen, Fenster auf, oh ein schöner neuer Tag, hurra!!!!
das geht heute nicht mehr so. ...........................................
Und auch Neuem gegenüber bin ich eher skeptisch.
Aber ich achte mich jetzt mehr wie früher, passe mich auf,
mag mich.
Aber DU, auch eine Schnecke kommt vorwärts, vielleicht
nicht so schnell, aber sie kommt. Hauptsache wir kommen
da an, wo wir hin wollen..................................ankommen,
Schritt für Schritt.
Freue dich an jedem neuen Erfolg in deinem Leben, an jedem
kleinen _Fortschritt, und wenn er auch noch so klein sein
mag, feiere ein Fest nur für dich, oder lade dir jemand ein,
wenn du die Kraft hast.
Lass dich nicht vom Leistungsdenken beeinflussen. Die
Häufigkeit eine Depression zu bekommen, ist in den reichen,
leistungsstarken Ländern am grössten, die wenigsten Menschen
mit Depression, findest du in den ärmeren Ländern.
Natürlich, wir leben hier, und wir müssen schauen dass wir
zurechtkommen, aber ich habe gemerkt, "weniger ist mehr."
Muss jetzt nicht mehr alles und sofort haben.
DU ich wünsche dir, dass DU persönlich zu dem Leben findest,
wie es für DICH am besten und schönsten ist. Und vielleicht
findest du ja hier im Forum Anregungen, die zu dir passen.
Ja und vielleicht findest du hier sogarFreunde, die zu dir
ganz persönlich passen.
Schaue dich einfach mal ganz locker hier um, schreibe, lese
male, usw.
viele liebe Grüsse,
hund und bär.