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Weblog von sibbdat

Und nun ?

Ich lese gerade in euren Weblogs und bin immer wieder erstaunt und bewegt darüber, wie viele von euch so ehrlich von sich schreiben können. Ich bin oft hier. Aber dann sitze ich vor meinem PC und denke: Wie bekomme ich jetzt mein Inneres nach außen? Was kann ich schreiben? Was will ich schreiben?  Gut, ich war schon immer mehr die Zuhörende und nicht so sehr die Mitteilsame. Aber manchmal ist es schon recht extrem bei mir. Darum schreibe ich das hier. Es sind immer wieder kleine Versuche, mich mitzuteilen, so wie ich es gerade kann.

Gefahr des Rückzugs

Es wird höchste Zeit, das ich hier wieder was schreibe. Egal, was. Wenn es mir nicht gut geht, verkrieche ich mich gerne in mein Mauseloch. Ihr kennt das sicher auch. Aber ich bin noch da und es gibt mich noch. Ich grüße euch alle ganz herzlich. Bis bald.

Das Geschenk der Phantasie

Ich schreibe gerne mal kleine Geschichtchen und Gedichte. Die sind sicher nicht profihaft. aber sie füllen das Denken mit neuen Ideen. Ein bisschen helfen sie mir auch, das die depressiven Gedanken nicht überhand nehmen. Wenn ich mir Geschichten oder Gedichte ausdenke, ist mein Denken auf was anderes konzentriert. Gut, das geht nicht immer, aber oft. Also, neulich habe ich mal was gelesen, da hat irgendeiner angefangen, einen Satz zu schreiben. Under andere hat es dann fortgesetzt. Daraus ist dann ein spannender Krimi enstanden. Könnten wir das hier nicht auch mal ausprobieren? Wäre doch ganz lustig. Jeder, der Lust hat, schreibt etwas dazu. Wieviel oder wenig, ist ganz egal.  Ich fange dafür mal einen neuen Blog an und nenne ihn:   Unsere Geschichte
Also, wer Lust hat, ist herzlich eingeladen. LG

Ein Meisenkind namens Piep

Es war einmal ein kleines Meisenkind. Nur ein winzig kleines Meisenkind. Mama Meise sagte zu dem Kind:

Der Apfel

Der Apfel, dieses rund Ding
einst an einem Baum er hing
doch jetzt ist es um ihn geschehn
ein Mensch hat ihn dort hängen sehn
der dachte sich-das ist ja fein-
greift zu und beißt beherzt hinein
kaum hat der Mensch den Biss getan
fängt er das große Schimpfen an
zwei Maden sitzen dicht an dicht
schaun freundlich ihm ins angesicht
genüßlich schaun sie in die Rund
der Apfel, der ist kerngesund
doch lieber Freund, das merke dir
in diesem Apfel wohnen wir

Das Dennoch des Glaubens

Von meiner Zeit in der Schwesternschaft hab eich schon ananderer Stelle erzählt. Aber erwähnen möchte ich noch, das ich während dieser ca. zwanzig Jahre ein Leitwort hatte, das sich wie ein roter Faden immer wieder durchgezogen hat. Es ist Psalm 73, 23-26.

DENNOCH BLEIBE ICH STETS AN DIR
DENN DU HÄLTST MICH BEI MEINER RECHTEN HAND
DU LEITEST MICH NACH DEINEM RAT
UND NIMMST MICH AM  ENDE MIT EHREN AN
WENN ICH NUR DICH HABE
SO FRAGE ICH NICHTS NACH HIMMEL UND ERDE
WENN MIR GLEICH LEIB UND SEELE VERSCHMACHTET
SO BIST DU DOCH GOTT
ALLEZEIT MEINES HERZENS TROST UND MEIN TEIL

Von Gott enttäuscht ! ?

Wie viele andere Christen hier mache auch ich mir immer wieder Gedanken darüber, wie es denn sein kann, das Gott in Bezug auf das Theama Heilung scheinbar solche Unterschiede macht bei uns Menschen.Wir Christen wissen doch, das er es könnte. Ein Wort von ihm würde reichen, und es gäbe weder Depressionen noch irgend welche anderen Erkrankungen.Es gibt massenhaft Zeugnisse von Heilungen. Heilungsgottesdienste gibt es wie Sand am Meer. Auch wenn wir jetzt alle Möchtegerneheiler und alle Scharlatane abziehen. Es bleibt dabei. Jesus kann uns heilen.Und er tut es auch heute noch.Doch warum sind wir noch nicht dabei? Glauben wir nicht genug? Denkt Jesus, wir müssten noch mehr leiden, es ist noch nicht genug? Hat Jesus Freude daran, wenn wir uns so quälen müssen? Wer als Christ in einer tiefen und vielleicht auch schon jahrelang andauerenden Depression steckt, dem sind solche Gedanken nicht fremd.Oder es taucht die Frage auf: Gott, was habe ich falsch gemacht? Welche Sünde habe ich begangen, das du mich so strafst? Wer mit Jesus lebt, kommt aucxh sehr schnell an die Grenzen seines Glaubens.Warum glaube ich denn, wenn Jesus meine Gebete doch nicht hört? Wenn das Leben mit Jesus genau so ein Leben mit Qual ist wie ein Leben ohne Jesus, dann sehe ich keinen Sinn darin, an ihn zu glauben.

Ist es nur ein Tick?

Das, was ich tat, konnte (und sollte) ja nicht verborgen bleiben. Meine Leute zu Hause merkten, das ich irgendwie anders war. Das machte ihnen Angst.Gleichzeitig versuchten sie mir durch Anklagen und Provokationen diesen "neuen Tick" abzugewöhnen. Meine Mutter sagte zum Beispiel immer zu mir, wenn ich nicht ihrer Meinung war: " Und du willst ein guter Christ sein? In der Bibel steht aber, das du deiner Mutter nicht widersprechen sollst." Gut, das ist sicher eine ziemlich eigenwillige Auslegung. Aber da ich ja erst am Anfang meines Glaubenslebens stand, gelang es ihr doch oft, mich da ganz schön durcheinander zu bringen.Doch da ich ein Mensch bin, der den Dingen gerne genau auf den Grund geht, besprach ich sowas, so gut ich damals schon konnte, mit Jesus Christus. Zum Beispiel so:" Jesus, ich kenne mich noch nicht sogut aus.Ich will nicht gegen dein Wort handeln. aber wenn ich es doch getan habe, vergib mir bitte."Und ich stieß dann eines Tages in der Bibel auch auf die Worte von Mose und auch von Paulus, das wir unsere Eltern lieben und ehren sollen, aber auch, das die Eltern ihre Kinder nicht zum Zorn reizen sollten.Mir fehlte damals natürlich noch die nötige Reife.

Konkrete Glaubensschritte

Es verging noch einige Zeit. bis ich den Schritt, mich für Jesus zu entscheiden, wirklich wagte.Aber der satz meiner Mitschülerin "Hast du dich schon für Jesus entschieden?" ließ mich nicht mehr los?Ich dachte sehr viel darüber nach. Gottesdienste und Bibelstunden, an denen wir Schüler regelmäßig teilnahmen, hörte ich jetzt mit ganz anderen Ohren.Ich hatte verstanden, das ich Jesus brauchte. Aber wozu? Ich weiß heute gar nicht mehr, ob ich damals jemanden direkt danach gefragt habe.Ich nehme es aber an.Auf jeden Fall wurde mir im Laufe der Zeit klar, das meine Entscheidung, mich für Jesus zu entscheiden, Auswirkungen für mein jetziges Leben haben würde, vor allen Dingen aber darüber, wo ich nach meinem Sterben sein würde.Gut, ich war damals 17 Jahre alt und dachte verständlicherweise noch nicht sehr viel über Tod und Sterben nach.Aber irgendwie spürte ich doch, das es wichtig war, darüber nachzudenken.

Kannst du leben ohne Freude, wenn du keinen Sinn mehr siehst? Ich kann's nicht

Ich habe dieses alte und gleichzeitig so aussagekräftige Lied wieder gefunden.Hier ist nun der komplette Text.

Kannst du leben ohne Freude
wenn du keinen Sinn mehr siehst?
Ich kann's nicht.

Ja, ich wußte nicht, warum ich lebe,
wußte nicht wohin.
All der Alltagskram, der ließ mich einfach leer.
Ja, ich liebte, suchte Freude,
raffte Geld und gab es aus,
aber eigentlich verlangte ich nach mehr.

Kannst du leben...

Ich versuchte es mit Drogen und auch mit Philosophie,
Kommunismus, Mao und Gleichgültigkeit.
Bis ich sagte: "Ich mach Schluß".
Doch schließlich fehlte mir der Mut
und ich ließ mich einfach treiben von der Zeit.

Kannst du leben...

Aber schließlich traf ich einen,
der mir sagte: "Jesus lebt"
Und ich dachte erst: "Er spinnt" und wollte geh'n.
Doch er hielt mich fest und sprach mit mir
und bald schon merkte ich:
"Bei mir muß endlich einmal was geschehn."

Kannst du leben....

So versuchte ich's mit Jesus und ich stellte dabei fest,
das es Freude gibt, die man nicht kaufen kann.
Er erneuerte mein Leben, gab mir Mut und neue Kraft

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