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Appetitlosigkeit bei Depressionen

Verbunden mit einer Depression sind oft Essstörungen.
Vielfach wird über Appetitlosigkeit geklagt.
Das Essen schmeckt nicht mehr und der Kranke, der sowieso schon mit Antriebslosigkeit zu kämpfen hat, muss sich regelrecht zum Essen zwingen.
Die allgemeine Kraftlosigkeit tut ein Übriges. Es gibt Kranke, die davon berichteten, keine Kraft zum Essen gehabt zu haben.
Gewichtsverluste von bis zu 20 Kilogramm sind keine Seltenheit.
Die Regelstellen im Körper, die sonst Hunger melden und dadurch für eine regelmäßige Nahrungsaufnahme sorgen, funktionieren nicht mehr.
Manche bezeichnen die Depression auch als eine Art Winterschlaf des Körpers. Körperliche Grundfunktionen werden auf Sparflamme gefahren.

Andere Kranke legen einen gesteigerten Appetit an den Tag und stopfen wahllos alles in sich hinein, was Küche und Kühlschrank hergeben.
Wobei dem Verzehr von kohlehydrathaltigen Lebensmitteln eindeutig der Vorzug gegeben wird.
In dieser, etwas weniger häufigen Variante der Erkrankung, kann es zu, zum Teil erheblichen, Gewichtszunahmen kommen.

Andere Kranke ernähren sich sehr einseitig, essen zum Beispiel nur noch Schokolade oder Obst.

In jedem Falle ist der Arzt zu konsultieren.
Grundlegend muss gegen die Ursachen der Depression vorgegangen werden.
Ob medikamentös oder über Verhaltensänderungen, muss der jeweilige Arzt entscheiden.
Doch in den vorliegenden Fällen helfen auch appetitanregende Mittel oder extrem nährstoffreiche Spezialnahrungsmittel, sogenannte Kosmonautennahrung.

An diesem Beispiel kann man die extrem unterschiedlichen Gesichter einer Depression sehr anschaulich erkennen.
Was die Diagnostizierung der Erkrankung ausserordentlich schwierig macht.